Berlin (dts) - Die niedergelassenen Ärzte lehnen es strikt ab, die Corona-Immunisierung für alle Geimpften in den geplanten digitalen Impfpass einzutragen. "Die Arztpraxen sind keine Bürgerämter", sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, dem ...

Kommentare

(7) luciges · 19. Mai um 11:15
Eine Menge Länder haben es ganz einfach hinbekommen. Warum muss ausgerechnet Deutschland so ein Theater veranstalten? Momentan geht es um die Impfung gegen Covid. Also es muss doch reichen, wenn dieser Nachweis in digitaler Form vorliegt. Der reguläre Impfpass ist irrelevant. Und die Bestätigung sollte der Staat ausstellen. Damit ein einheitliches Format gibt.
(6) anddie · 19. Mai um 08:03
@3: Ich sehe da jetzt keinen großen Widerspruch. Wenn das nur 2 Klicks sind, gibt es halt 10 Cent, wenn das 10 Minuten dauert, entsprechend mehr. Wobei man nicht vergessen sollte, dass die notwendige Vorleistung (Anbindung aller Arztpraxen an das neue System, wo noch keiner weiß, wie das genau ablaufen wird) ja auch erstmal Geld kostet.
(5) Pontius · 19. Mai um 05:00
@3 Denselben Konflikt hatte ich auch. Wenn es angemessen vergütet wird, dann ist die Dauer der Eintragung ja an die Vergütung gekoppelt...
(4) wimola · 19. Mai um 01:03
Ich kann das Gerangel gar nicht verstehen. Was wird da für ein - für mich - künstlicher Druck mit einem digitalen Impfpass erzeugt. Kann man das nicht erledigen, wenn ein wenig Luft dafür ist. Rennt doch nicht weg. Haben eben alle das, was seit Jahrzehnten üblich und gangbar war und wir ändern das, wenn wir dazu auch wirklich in der Lage sind und wälzen das nicht auf die Praxen ab. Für ich unverständlich.
(3) GeorgeCostanza · 19. Mai um 01:01
"Das muss mit ein oder zwei Klicks zu erledigen sein." vs. Das muss "angemessen vergütet werden." 🤔
(2) Pomponius · 19. Mai um 00:54
@1: Da antworte ich mit dem Tag des Zorns (Dies irae): <link>
(1) alx2000 · 19. Mai um 00:27
Meine Hausärztin bekommt es aktuell nicht hin, den normalen Impfpass zeitnah zu führen und ggfs. eine Impfbestätigung auszustellen, falls der Impfpass gerade nicht auffindbar ist. Digital wird da noch jahrelang nix gehen - das Fax läuft dort den ganzen Tag durch, Emails werden nur einmal die Woche gelesen und nie beantwortet. Auch das Drittel der Patienten über 75 Jahre würde sich bedanken, wenn sie nun einen "neumodischen" digitalen Impfpass bekommen würden - die wollen Papier!
 
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