Berlin (dts) - Deutschlands niedergelassene Ärzte pochen auf eine Komplett-Aufhebung der Impfpriorisierung. "Spätestens in zwei, drei Wochen sollte die Priorisierung aufgehoben werden, da erwarten wir ein klares Signal des Impfgipfels", sagte Dirk Heinrich, Vorsitzender des Virchowbundes, der "Neuen ...

Kommentare

(14) Urxl · 25. April um 11:48
@13. Zumal wir hier über einen Zeitraum von 4 Wochen reden.
(13) michifritscher · 25. April um 11:25
@11: Bei der Grippeimpfung wird die Zeilgruppe tatsächlich flächendeckend durchtelefoniert oder bekommen einen Brief. Letzteres kann man auch gut vollautomatisieren. Die, die eh da sind, könnte man derzeit bzgl. Astra fragen - von dem gibts derzeit nen Überschuss, wenn auch einen eher geringen.
(12) Urxl · 25. April um 11:25
@11: Man kann doch davon ausgehen, dass sich beim Arzt viel mehr Menschen melden als Impfstoff da ist. Da braucht nichts abtelefoniert werden. Mein Problem ist eher: Ein Privatpatient ist für eine Hausarztpraxis wirtschaftlich viel mehr Wert als ein Kassenpatient und Ärzte müssen auch Unternehmer sein. Und wer kommt dann im Zweifel wohl eher dran? (Ich bin selbst Privatpatient, es braucht mir hier keiner Neid vorzuwerfen)
(11) Chris1986 · 25. April um 11:07
@10 Und der Arzt soll eine Arbeitskraft abstellen alle Leute abzutelefonieren? Wer sich impfen lassen will, der meldet sich schon selbst und ansonsten sind halt die dran, die gerade da sind.
(10) michifritscher · 25. April um 10:21
Also, bei den wenigen Dosen, die auf Halde liegen, von Impfstau zu sprechen ist lächerlich. Außerdem: Impfgruppe 3 betrifft u.a. alle Ü60. Wenn ein Arzt die nicht schnell mal eben raussuchen kann ist dessen System Vollmurks. Zumal das bei den üblichen Impfkampagnen z.B. gegen Grippe genauso läuft. Astra ist ein völlig anderer Fall, weil von dem zu viel da ist, und das derzeit nur an Ü60 verimpft werden soll.
(9) schoko · 25. April um 09:55
Die Impfung beim Hausarzt ist doch besonders sinnvoll, wenn der Patient so wieso gerade für ein anderes Weh.,wehchen dort ist. Dann ist die Aussetzung der Priorisierung beim Hausarzt sinnvoll
(8) pullauge · 25. April um 09:43
wär schon sehr sinnvoll
(7) Chris1986 · 25. April um 09:38
@4 Ärzte müssen täglich über gesundheitlich relevante Fragen ihrer Patienten entscheiden, warum soll man ihnen nicht auch die Priorisierung anvertrauen können? Momentan ist es wohl ein enormer Berg an Papierkram bei jeder Impfung und gleichzeitig berücksichtigt die Impfpriorisierung diverse Einzelfälle nicht (z.B. Mann einer Schwangeren wird geimpft, frischer Vater eines Säuglings wieder nicht). Das Impfen würde ohne die Bürokratie schneller laufen und trotzdem zum allergrößten Teil korrekt.
(6) Urxl · 25. April um 09:36
Für mich nicht nachvollziehbar! Die Menschen in Gruppe 3 sind aus gutem Grund priorisiert.
(5) steffuzius · 25. April um 09:36
Ich sehe das durchaus auch problematisch, jetzt schon auf die Einhaltung der Impfreihenfolge zu verzichten. Es wurde ja früher argumentiert, dass die Hausärzte ihre Patienten kennen und so eine bessere Versorgung der Risikopatienten möglich wäre. Nun ist es auf einmal zu aufwendig und man will diesen Aufwand nicht mehr betreiben? Da sehe ich dann viele aus den Risikogruppen "hinten runter fallen" und stattdessen wird der bequeme Weg in den Praxen gesucht.
(4) thrasea · 25. April um 09:30
@3 Wenn man es so umsetzt, wie du es jetzt beschreibst, wäre ich nicht dagegen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob der Vorschlag auch so gemeint war und ob er so überhaupt rechtlich umgesetzt werden könnte. Ansonsten sehe ich erhebliches Frustpotenzial in der Gruppe 3 – Personen im Lebensmitteleinzelhandel, in kritischer Infrastrukur (Feuerwehr etc.), chronisch Kranke, die bisher noch nicht dran waren...
(3) Chris1986 · 25. April um 09:22
@1 Wenn man von der harten Priorisierung mal abkommen würde, wäre jedem geholfen. Die Aufhebung der Priorisierung heißt ja nicht, dass nachher Menschen der Gruppe 3 sich hinten anstellen müssen sondern, im Sinne des gesunden Menschenverstandes, wenn sich gerade keiner der Gruppe 3 zum impfen gemeldet hat, dann kann man auch einfach den Nächsten nehmen anstatt aktiv nach einem Berechtigten zu suchen oder den Impfstoff sogar verfallen zu lassen.
(2) gabrielefink · 25. April um 09:19
Ich traue den Ärzten zu, die Risiken ihrer Patienten einzuschätzen und entsprechend zu impfen.
(1) thrasea · 25. April um 09:13
Ist das höhere Risiko der Priogruppe 3 auf einmal nicht mehr relevant? Hat man die Gruppe 3 nur definiert, um kurzfristig den Frieden unter den Betrofffenen zu erhalten? Erst haben die Hausarzt-Funktionäre geschrien: Ihr braucht uns! Wir können das besser als Impfzentren! Uns vertrauen die Menschen! Und jetzt, wo sie dürfen und dran sind, sagen sie: Aber Priorisierung können wir nicht. Wenn wir das nach den Regeln machen, die ihr vorher festgelegt habt, gibt das einen riesen Impfstau.
 
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