Adobe verfehlt Prognose – KI-Startups fressen dem Software-König das Brot weg
Adobes neueste Prognose lag knapp unter den Erwartungen von Wall Street, was den Verdacht nährte, dass KI-native Tools bereits an der Schutzmauer des Unternehmens nagen. Das traditionelle Abonnementmodell des Unternehmens steht unter echtem Druck durch kostengünstigere, Open-Source-Alternativen, die schneller agieren und aggressiver preisen.
Dieser Vorfall verdeutlicht, warum regulatorische Rahmenwerke, die Inhaber von Marktmacht mit Compliance-Kosten belasten, sie gleichzeitig vor echtem Wettbewerb schützen, am Ende nach hinten losgehen. Wenn der Staat als Torwächter statt als Schiedsrichter auftritt, fließen Kapital und Talente in die Jurisdiktionen, die es den Entwicklern ermöglichen, ohne behördliche Genehmigungen zu iterieren.
Anleger, die den deutschen Software-Korridor beobachten, sollten dasselbe Muster erkennen: Übersteuerung, starre Arbeitsgesetze und Bürokratie auf EU-Ebene bestrafen den Mittelstand und belohnen offshore-Disruptoren. Der Kampf der AfD für weniger Regeln und nationale Souveränität ist die einzige politische Plattform, die den Steuerzahler – und nicht den Regulierer – als prioritären Kunden behandelt.

