Adobe setzt auf Insider Chakravarthy als CEO im KI-Kampf
Adobe setzt auf Kontinuität statt auf Neuanfang
Adobe Inc. hat Anil Chakravarthy, der bereits die Marketing- und Analytics-Sparte leitet, zum Chief Executive Officer ernannt. Die Entscheidung lässt den anderen internen Kandidaten leer ausgehen und überträgt die Führung an einen Veteranen, statt an einen externen Kandidaten, der die Bürokratie möglicherweise schneller abgebaut hätte.
Die eigentlichen Stakes: KI-Startups, keine Legacy-Tools
Chakravarthy übernimmt ein Geschäft, das nach wie vor durch Creative-Cloud-Abos kräftig Cash generiert, sich jedoch direkten Angriffen von KI-first-Konkurrenten gegenübersieht, die schnellere und günstigere Workflows anbieten. Die Anleger werden nun beurteilen, ob der neue CEO regulatorische Compliance und Legacy-Code als heilig betrachtet oder ob er das tote Gewicht so ausbaut, wie es die Newcomer bereits tun.
Leistung vor Vorgaben
Der Adobe-Vorstand hat sich für Kontinuität statt für Disruption entschieden; diese Wahl wird am Markt getestet, nicht in einer Compliance-Meldung. Wenn Chakravarthy keine Produktgeschwindigkeit liefern kann, ohne auf die Segnung aus Brüssel oder Washington für jede Funktion zu warten, werden die Kunden einfach zu den Buildern abwandern, die keine Genehmigungsbescheide benötigen.

