adidas-Aktie in Grün: adidas will bis Ende des Jahres weitere Aktien zurückkaufen

Vorstand und Aufsichtsrat hätten beschlossen, nach Abschluss des jüngsten Aktienrückkaufprogramms im September nun ein weiteres Rückkaufprogramm aufzulegen, das am 18. Oktober starten soll, teilte der Herzogenauracher Sportartikelhersteller mit.

Unter Berücksichtigung des Ende September abgeschlossenen Aktienrückkaufs - 1.851.522 eigene Aktien zu einem Gesamtbetrag von 550 Millionen Euro - werde adidas damit 2021 Aktien im Gesamtwert von 1 Milliarde Euro zurückkaufen.

Einschließlich der im Mai ausgeschütteten Dividende in Höhe von 585 Millionen Euro werde der Konzern damit in diesem Jahr voraussichtlich knapp 1,6 Milliarde Euro an seine Aktionäre ausschütten.

Der Großteil der zurückgekauften Aktien soll eingezogen werden, wodurch sich die Anzahl der Aktien und das Grundkapital entsprechend verringern.

Der Aktienrückkauf ist Teil der Konzernstrategie Own the Game, derzufolge adidas bis 2025 einen erheblichen kumulierten Free Cashflow generieren und einen Großteil davon - zwischen 8 und 9 Milliarden Euro - durch regelmäßige Dividendenausschüttungen sowie Aktienrückkäufe mit seinen Aktionären teilen will. Ergänzt werden diese dem Unternehmen zufolge durch die Rückgabe des Großteils der Barerlöse aus der Veräußerung von Reebok nach Abschluss der Transaktion.

adidas-Aktien steigen nach Ankündigung von Aktienrückkäufen

Die Aktien von adidas haben am Donnerstag nach der Ankündigung weiterer Aktienrückkäufe einen Sprung nach oben gemacht. Zuletzt gewannen sie 1,33 Prozent auf 266,35 Euro. Ab der kommenden Woche bis Ende des Jahres will der Sportartikelhersteller eigene Anteilsscheine im Wert von 450 Millionen Euro erwerben und zum großen Teil einziehen. So verringert sich die Anzahl der Aktien, was den Gewinn je Anteilsschein vergrößert.

Mit dem Kursplus nähert sich das adidas-Papier wieder von unten her der gleitenden 21-Tage-Linie. Diese signalisiert den kurzfristigen Trend und verläuft bei 272,19 Euro. Derzeit stellt sie noch einen Widerstand für das Papier dar, der erst überwunden werden muss. Aktuell liegt die Aktie seit Jahresbeginn mit zehn Prozent im Minus. Legt man die Latte am Rekordhoch an, das Anfang August dieses Jahres bei 336,25 Euro erreicht wurde, beziffert sich der Verlust seither auf 20 Prozent./ck/jha/

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

Aktie im Fokus
[finanzen.net] · 14.10.2021 · 16:18 Uhr
[0 Kommentare]
 
Corona-Todeszahl in Russland erreicht neuen Höchststand
Medizinicher Mitarbeiter
Moskau (dpa) - In Russland hat die Zahl der Corona-Toten erstmals die Marke von 1000 pro Tag […] (04)
Sharp Consumer Electronics – Neue 4K Ultra HD Android TV-Serie
Sharp Consumer Electronics, einer der führenden Technologie-Unternehmen weltweit, präsentiert eine neue 4K […] (00)
 
 
Suchbegriff

Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News