München (dpa) - Vor der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) warnen Experten vor wachsender Zustimmung für eine um sich greifende «Politik mit der Abrissbirne». «In vielen westlichen Gesellschaften gewinnen politische Kräfte an Dynamik, die Zerstörung bevorzugen gegenüber Reformen», stellt der MSC- […] mehr

Kommentare

5Pontius09. Februar um 17:38
@4 Bei China und Afrika muss ich dir etwas widersprechen: Die investieren da und sehen es als Kolonie und zum Ausbeuten. Sie sind aber nicht an einer Entwicklung der Zusammenarbeit interessiert, da geht es ums beherrschen. Demnach ist der Unterschied zu Europa bezüglich des Blickes nicht sonderlich anders - nur "investieren" sie da.
4suse9909. Februar um 17:09
@2 : Die Welt besteht ja nicht nur aus USA, China, Russland und Europa. Aber leider begreifen das nur sehr wenige. Der ganze afrikanische Kontinent wird lediglich als "Entwicklungsland" mit lauter dummen Menschen betrachtet, lediglich China hat das dortige Potential anscheinend begriffen und sich etliche Gebiete gesichert. Die alte koloniale Arroganz der Europäer verhindert eine wirklich Änderung der globalen Wirtschaft.
3Pontius09. Februar um 17:03
Der Steuerzahler springt doch ein im Zweifel...
2Pontius09. Februar um 16:59
@1 Daher ja Trumps Antiglobalisierungskurs, der kurzfristig funktionieren wird. Für den Rest ist er schon zu alt als dass es ihn wirklich interessieren würde. Aber ich habe am europäischen Willen ehrlich Zweifel, denn wenn stattdessen die Investitionen in Richtung China wandern: <link> Dann sind die kurzfristigen Dinge ebenso wichtiger als der langfristige Ausblick - aber warum sollte man sich auch Sorgen machen?
1suse9909. Februar um 16:43
Was Trump und Co anscheinend nicht klar ist: Sollte Europa tatsächlich derart aufrüsten und unabhängig werden von der Unterstützung durch die USA, verlieren sie erheblich an Macht und Einfluss jenseits des Atlantik. Es wird endlich Zeit, dem "großen Bruder" zu erklären, dass er nicht alles darf was er will. Die europäische Wirtschaft sollte wirklich einmal über den bisherigen Tellerrand schauen und die alten kolonialen Vorurteile aus dem Weg räumen.