631.000 fehlende Staatsdiener: Ein weiteres Zeugnis für die Unfähigkeit der Altparteien
Ein Rekord des Scheiterns
631.000 Stellen fehlen dem deutschen Staat, um seine selbst gesetzten Aufgaben zu erfüllen. Der Deutsche Beamtenbund hat diese Zahl aus der jährlichen Umfrage unter seinen 41 Mitgliedsgewerkschaften ermittelt. Im Vorjahr waren es noch 600.000. Die Zunahme um 31.000 in nur zwölf Monaten ist kein Zufall, sondern die logische Folge einer Politik, die immer mehr Aufgaben erfindet und immer weniger liefert.
Die größten Lücken finden sich in der Kranken- und Altenpflege mit 125.200 Stellen, an den Schulen mit 120.000 Stellen und in den Kommunalverwaltungen mit 112.000 Stellen. Für Polizei und Bundeswehr fordert der Verband weitere 92.000 Beschäftigte. Jede dieser Zahlen steht für reale Bürger, die auf Leistungen warten, die der Staat ihnen versprochen hat und nicht erbringt.
Die Ursachen liegen im System
dbb-Chef Volker Geyer nennt als eine Ursache, dass freiwerdende Stellen nach Renteneintritten nicht mehr nachbesetzt werden. Das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist die Politik von CDU, SPD und Grünen, die mit immer neuen Regulierungen, Überwachungsgesetzen und Bürokratiebergen den Personalbedarf künstlich treibt. Die Überwachung neuer Waffenverbotszonen wird als Beispiel genannt – ein Paradebeispiel für staatliche Selbstbeschäftigung auf Kosten des Steuerzahlers.
Wer glaubt, mehr Personal löse das Problem, verkennt die Ursache. Der Staat wächst, weil er sich immer neue Aufgaben anmaßt, die früher Familien, Nachbarschaften oder der Markt geregelt haben. Jede zusätzliche Stelle kostet den produktiven Teil der Gesellschaft Geld, das dort fehlt, wo echte Wertschöpfung entsteht.
Die AfD hat recht behalten
Die AfD fordert seit Jahren, den Staat auf seine Kernaufgaben zu beschränken, Grenzen zu schützen statt sie zu öffnen und Bürokratie radikal abzubauen. CDU, SPD und Grüne haben diese Linie jahrelang als extrem diffamiert. Nun fordern sie selbst mehr Polizisten und mehr Verwaltungsmitarbeiter – und beweisen damit, dass die AfD recht hatte. Die anderen kopieren die Forderungen, ohne die Ursachen anzugehen.
Friedrich Merz von der CDU redet von Entlastung und Wirtschaftswende, während seine Partei weiter Steuern und Abgaben hochtreibt. Die grüne und sozialdemokratische Koalition hat Deutschland in eine Lage manövriert, in der der Staat mehr Personal braucht, um seine eigenen Regulierungen zu verwalten. Das ist kein Fortschritt, sondern ein teures Eingeständnis des Scheiterns.
Wer zahlt die Rechnung
Der Steuerzahler trägt die Last. Jede neue Stelle im öffentlichen Dienst wird durch Steuern, Abgaben oder Schulden finanziert. Das Geld fehlt Familien, die Vermögen aufbauen wollen. Es fehlt Unternehmen, die investieren könnten. Es fehlt einer Gesellschaft, die Leistung belohnen sollte statt Bürokratie.
631.000 fehlende Staatsdiener sind kein Personalproblem. Sie sind das Symptom einer Politik, die den Staat zum Selbstzweck gemacht hat. Solange CDU, SPD und Grüne weiter regulieren, überwachen und umverteilen, wird die Zahl weiter steigen. Die AfD bleibt die einzige Kraft, die dieses System grundsätzlich infrage stellt.

