Weimar (dpa) - Ein 36-Jähriger hat in Weimar gegen das Bild eines KZ-Überlebenden gespuckt, uriniert und getreten. Nun ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen Volksverhetzung, Beleidigung und politisch motivierter Sachbeschädigung. Ein Zeuge habe den Angriff am Mittwochabend gemeldet, teilte die ...

Kommentare

(36) nifunifa · 22. November um 10:47
@27: Mir wurde mitten in meiner Stadt von Neonazis entgegengeschrieen "Sowas wie Du wäre früher vergast worden" und ein anderes Mal hat mich ein Araber - unterm höhnischen Gelächter seiner Kumpels - hier in der Unterführung angespuckt, zusammen mit "Judensau" (ich trage meinen Magen David offen und stolz), reicht das als "Scherereien"?
(35) wimola · 22. November um 00:22
@34) VOLLE Zustimmung. -
(34) HerrLehmann · 22. November um 00:19
@31 Also ich betone hier das "sollte". Und wenn es vielleicht eher nur ein Wunsch ist: Die Braunen wünschen sich schon seit einigen Jahren irgendeinen Mist zusammen und bekommen immer mehr Zuwachs. Es ist an der Zeit, dass wir uns nicht länger die Butter vom Brot nehmen lassen. Ganz egal, mit welchen gewaltfreien Utopien, Ansätzen, Visionen.
(33) wimola · 22. November um 00:12
@30) Ich will Dich nicht missverstehen ... - Wie/oder was meinst Du damit?
(32) HerrLehmann · 22. November um 00:10
@30 "Was Du ggf. als "demütigend" vermutest, wenn sie innerhalb einer Gedenkstätte arbeiten müssen, geht denen doch am ... vorbei.". Hängt auch ein bisserl vom Alter ab ...
(31) wimola · 21. November um 23:54
@26 + @ 28 ... Wie soll kontrolliert werden, welche Gesinnung oder Absicht jemand verfolgt, wenn er eine Gedenkstätte besucht ... - ist das nicht auch eher nur ein Wunsch? Abhalten kann man doch nur die schon bekannten, vielleicht verurteilten, wenn sie denn bemerkt werden...;-)
(30) wimola · 21. November um 23:52
@27) Die, die "so drauf" sind, denen ist sicher gar nicht mehr zu helfen, bzw. sehe ich keinen Weg, sie aus diesem Unwissenheits-Gefängnis zu befreien. Was Du ggf. als "demütigend" vermustest, wenn sie innerhalb einer Gedenkstätte arbeiten müssen, geht denen doch am ... vorbei. Wie immer! kommen jegliche Ansätze zur Veränderung oder meinetwegen auch Hilfe für diesen Personenkreis ... zu spät! - Trotzdem jeder Versuch ist sinnvoll!
(29) wimola · 21. November um 23:48
@25) Ich bin auch geprägt von diesen Dokumentationen, die ich seit frühster Kindheit her kenne. Die - deutlich später - gezeigten "Holocoust"-Varianten sind dagegen fast "harmlos". (Ich bin da ggf. nicht objektiv, weil ich die Bezeichnung "Holocaust" nicht stimmig empfinde - zuvor war das - für jeden!! verständlich ;-) - ein Verbrechen).
(28) HerrLehmann · 21. November um 23:44
@26: "Wer kein Interesse hat, sondern diese Stätten nur betreten will, um sie zu verunglimpfen, sollte sie nicht betreten dürfen." Da bin ich ganz bei dir.
(27) HerrLehmann · 21. November um 23:43
@25 Bitte, und das ist definitiv nicht böse gemeint: Komm aus deiner Blase raus. Natürlich ist das erschütternd. Aber nicht für Leute, die schon derart schräg in ihrer Hohlbirne sind, dass sie das alles - ich wiederhole mich hier - als Propagandastreifen abtun. Hinterher wird noch Jud Süß geguckt und alles ist gut. Mit Faschos hattest du noch nie Scherereien, richtig?
(26) nifunifa · 21. November um 23:41
@15: Ich weiß jetzt nicht genau, was Du unter Antichrist verstehst, aber ich würde auf keinen Fall eine Kirche mit einer Gedenkstätte der Shoah vergleichen. Ich finde, jeder, der echtes Interesse hat, sollte sich alles ansehen, was für diesen Zweck geöffnet wird. Wer kein Interesse hat, sondern diese Stätten nur betreten will, um sie zu verunglimpfen, sollte sie nicht betreten dürfen.
(25) nifunifa · 21. November um 23:35
@15: Eine Abmahnung bei Sozialstunden? Oder Konsequenzen? Noch mehr Sozialstunden? Ich weiß nur, wie erschüttert ich als Teenager war, als ich diese Sequenzen, die in den Nürnberger Prozessen den Tätern vorgespielt wurden, das erste Mal gesehen habe, und das, obwohl ich schon seit früher Kindheit von den Verbrechen gewusst habe. Dies wirklich zu sehen, ist was ganz anderes als es nur zu hören. Auch heute noch kann ich es kaum ertragen, das anzusehen.
(24) HerrLehmann · 21. November um 23:15
@22 "Naja, das hast Du doch unter @3 so vorgeschlagen" Yep, ich bezog mich aber auf deine Reaktion ... ;-) Bzw. wollte geraderücken, dass mir schon klar ist, dass der Vorschlag halt utopisch ist. Eine schöne Strafe für den Vollpfosten wäre es aber dennoch.
(23) HerrLehmann · 21. November um 23:07
@21 Auch mit nur einen solcher Vögel in einem Haus wohnen zu "dürfen" wäre für mich der blanke Horror.
(22) wimola · 21. November um 23:03
@20) Naja, das hast Du doch unter @3 so vorgeschlagen. Wenn es möglich wäre ... - natürlich ist das nur eine Illusion ... - Nikotinverbot ist da wesentlich einfacher ..;-)
(21) wimola · 21. November um 23:00
@19) Ja, das ist natürlich auch richtig. Im realen Leben kenne ich nur einen ... (wohnt teilweise über mir); er ist ein "Wendeopfer", arbeitet/trinkt - auch 24/7 - und ist einsam. Jetzt hat er einen "Freund" ... restlos rechts ...- er nun auch.
(20) HerrLehmann · 21. November um 22:58
@16 Alkoholverbot als Strafe in Deutschland? Selbst wenn's möglich wäre: Never. Da hätten viel zu viele abendländische Suffköppe Schiss, selbst davon betroffen zu werden.
(19) HerrLehmann · 21. November um 22:56
@18 Manchmal muss es halt auch ein wenig Zweckoptimismus sein. Ich sehe nicht ein, jeden Tag miese Laune zu haben, weil und oder während das braune Pack 24/7 auf den Tischen tanzt und uns verhöhnt.
(18) wimola · 21. November um 22:50
@17) Das siehst Du deutlich optimistischer, als ich. Ich sehe nicht, dass das alles bisher wirkliche Konsequenzen hatte (jedenfalls keine, die ich als solche bezeichnen würde).
(17) HerrLehmann · 21. November um 22:43
@14 "Diese Dokumentationen sollte er zwangsweise schon sehen". Wenn (!) der "Kollege" aus der rechten Szene kommt, geht das nach hinten los. Der wird sich entsprechend in allen sozialen Kanälen zu seiner staatlich angewiesenen Umerziehung mittels vermeintlicher "Propaganda" äußern und Stimmung machen, ohne, dass dies Konsequenzen hätte. Grinse-Selfies in einer Gedenkstätte hingegen würden Konsequenzen nach sich ziehen.
(16) wimola · 21. November um 22:34
@3) Alkoholverbot ... - wenn das real möglich wäre, könnte das in der Tat eine Strafe sein. Nikotinverbot schließe ich dann noch dazu ein = leiden ohne Ende ;-))
(15) HerrLehmann · 21. November um 22:33
@13 Das dürfte wohl mehr als eine Abmahnung zur Folge haben. Mal eine andere Frage: Dürfen Antichristen deiner Meinung nach Kirchen betreten?
(14) wimola · 21. November um 22:33
@10 + @13) Das ist wirklich schwierig. Diese Dokumentationen sollte er zwangsweise schon sehen - alleine! - Ich verstehe schon, dass @12) da so Bedenken sieht. Die sehe ich auch bei der "Strafarbeit" in der Gedenkstelle. Führt ggf. zu dem Ergebnis, dass Du mit den Dokumentationen befürchtest. Verdammt schwieriges Thema - ob man überhaupt eine "richtige" Lösung finden kann, bezweifle ich leider. - Hätte nie gedacht, dass dies jemals wieder Thema werden könnte.
(13) nifunifa · 21. November um 22:20
@10: Und dann verbreitet er nebenher in den sozialen Netzwerken Selfies, wie er grinsend vor den Öfen steht oder Schlimmeres? Ich bleibe dabei, so jemand hat in einer Gedenkstätte nichts zu suchen!
(12) HerrLehmann · 21. November um 21:05
@11 genau die meine ich auch.
(11) nifunifa · 21. November um 21:03
@10: Ich meine nicht Spielfilme oder Serien, sondern die Originaldokumentationen, die direkt nach der Befreiung gedreht wurden
(10) HerrLehmann · 21. November um 21:00
@8 "lieber sollte man ihn zwingen, sich die Filme der Shoah-Überlebenden anzusehen, die die Amis damals nach deren Befreiung gedreht haben..." Filme, die in gewissen Kreisen als reine Propaganda abgetan werden. Nee, unentgeltlich in aller Öffentlichkeit FÜR eine Gedenkstätte zu arbeiten, würde da viel mehr schmerzen.
(9) Urxl · 21. November um 20:51
Wie tief kann man eigentlich sinken?
(8) nifunifa · 21. November um 20:50
Ich finde nicht, dass so einer was in einer Gedenkstätte zu suchen hat, lieber sollte man ihn zwingen, sich die Filme der Shoah-Überlebenden anzusehen, die die Amis damals nach deren Befreiung gedreht haben...
(7) Grizzlybaer · 21. November um 20:39
Das zeigt, dass bei Einigen Respekt und Empathie total verloren gegangen sind!
(6) bs-alf · 21. November um 20:38
Für solche Dinge habe ich auch kein Verständnis. @2 dickes Plus +
(5) tastenkoenig · 21. November um 20:28
wie tief kann man sinken
(3) HerrLehmann · 21. November um 20:24
@2: Ich plädiere für Sozialstunden in einer Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus - und lebenslangem Alkohol-Verbot mit regelmäßiger Blutuntersuchung. Das wäre vermutlich die Höchststrafe.
(2) UweGernsheim · 21. November um 20:12
eine gute Kinderstube scheint er ja nicht gehabt zu haben. Jeder soll seine eigene politische Meinung haben, aber sie auf diese Art zu äußern - Suff hin, Suff her - geht einfach nicht und gehört ordenlich bestraft!
(1) dicker36 · 21. November um 20:04
Kranke Typen gibts.
 
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