Berlin/Ratingen (dpa) - Mit einer milliardenschweren Umlage sollen Gasverbraucher demnächst wichtigen Importeuren unter die Arme greifen, damit diese nicht in die Insolvenz gehen. Die von der Bundesregierung beschlossene Umlage wird pro verbrauchter Kilowattstunde für Firmen und Haushalte ...

Kommentare

(44) wimola · 16. August um 20:42
@43) Schau mal, nur einen Monat später, im Jahre 2021 ;-) : <link> - OECD Report Taxing Wages 2021 = Deutschland bei Gesamtsteuerbelastung im Mittelfeld
(43) Chris1986 · 16. August um 20:09
@39 Handelsblatt wird hier ja scheinbar akzeptiert: <link> "Nirgends auf der Welt müssen Arbeitnehmer demnach so hohe Steuern und Beiträge abführen wie hierzulande."
(42) Chris1986 · 16. August um 20:08
@37 Du vergisst (wahrscheinlich nicht mit Absicht, du verstehst die Steuerrechnung wohl nur nicht) den Eckwert, ab dem dieser Steuersatz greift. Wir können gerne den Spitzensteuersatz wieder über 50% schieben, wenn er dafür wieder beim >15 fachen des Durchschnittseinkommens erst greift, wie damals und nicht schon knapp über dem Durchschnittseinkommen.
(41) wimola · 16. August um 17:48
@40) Ja, ich verstehe und bin glattweg in Nöten, weil meine (unnötigen) Papiertaschentücher gar nicht ausreichen wollen, um meinen gefühlten Tränen der Trauer und des Mitgefühls freien Lauf zu lassen ... ;-)
(40) Pontius · 16. August um 17:39
@wimola Aber Spitzensteuersatz! Und Steuerbelastung in Deutschland!! <link> Man findet immer Gründe...
(39) wimola · 16. August um 17:33
3) Der höchste Spitzensteuersatz im EU-Vergleich gilt laut EU-Statistikbehörde Eurostat in Schweden: Die Höchstabgabe auf Einkommen liegt in dem skandinavischen Land bei über 55 Prozent." - Und noch einmal: Wir reden hier ja immer von dem zu versteuernden Einkommen, also keinesfalls über das Bruttogehalt ..;-).
(38) wimola · 16. August um 17:32
2) Seither ist der Spitzensteuersatz immer wieder gesenkt worden und seit der Einführung der Reichensteuer im Jahr 2007 liegt der Spitzensteuersatz konstant bei 42 Prozent beziehungsweise 45 Prozent für Einkünfte, die über die Grenze des Spitzensteuersatzes hinausgehen. " Und auch noch: "Deutschland liegt mit seinem Spitzensteuersatz von 42 Prozent im EU-Vergleich eher im unteren Bereich. ..3)
(37) wimola · 16. August um 17:30
@34) Obwohl es mir eher sinnlos erscheint, versuche es doch mal mit diesem Link: <link> Ich erlaube mir mal kurz zu zitieren: "42 Prozent sind übrigens der niedrigste Spitzensteuersatz, den Deutschland je hatte. Ende der 1950er Jahre lag der Spitzensteuersatz bei 53 Prozent. Seinen höchsten Wert hatte er zwischen 1975 und 1989 mit 56 Prozent. ..2)
(36) Pontius · 16. August um 17:07
@35 Bei 42 Millionen Einkommenssteuerpflichtigen in Deutschland sind es sogar unter 10% Betroffene - alleine in der Gruppe von 0-5.000€ wird von rund 5.5 Millionen Deutschen gebildet: <link>
(35) TheRockMan · 16. August um 16:58
@34: FOCUS übernimmt UNGEPRÜFT von "The European" und lässt den stramm rechten Wolfram Weiner labern. Aktueller und selbst recherchiert liest sich das beim renommierten Handelsblatt doch anders: <link> <<Im Vorjahr haben 3,8 Millionen Bürger den Spitzensteuersatz von 42 Prozent gezahlt, das waren 300.000 weniger als noch 2019.>>
(34) Chris1986 · 16. August um 12:48
@26 Wir reden von über 4.5 Millionen Erwerbstätigen, die den Spitzensteuersatz zahlen. <link> und davon sind nur eine deutliche Minderheit Millionäre oder DAX Vorstände.
(33) 12Volt · 16. August um 00:53
-2- auftreten, sei es z.B. durch Sabotage/Terror/Hackerangriffe auf Infrastruktur wie Versorgungsleitungen u.ä. Und dann sollte drittens natürlich für Versorger, die an der Gasumlage teilnehmen klar sein, dass keine Dividendenausschüttungen an Aktionäre erfolgen dürfen, bis die Situation überwunden ist. Die Gewinne müssen an die Verbraucher zurückgegeben werden, anders ist das nicht vermittelbar. Und es sollte ein Einsparzwang verordnet werden, besonders für Vermieter. Die juckt das sonst nicht.
(32) 12Volt · 16. August um 00:49
Bei dieser Gasumlage fehlen mir noch 3 Dinge. Es ist ja ähnlich wie bei der Bankenkrise ein Instrument zur Abwendung eines systemischen Versorgungskollaps. Es hätte können noch ein absolut zum Leben notwendiger gesetzlich geschützter Grundbedarf von z.B. 500 KWh/Person zu einem niedrigen Preis festgelegt werden können, der auch den Ärmsten zugute kommt. Die Gasversorger sollten künftig eine Art "Einlagensicherung" aufbauen müssen, zur Abwendung von Schocks. Solche Schocks können immer wieder -2-
(31) wimola · 15. August um 23:50
@30) Ja, selbstverständlich. Für die Peanuts hatte ich gar keinen Blick ...- sorry :)
(30) TheRockMan · 15. August um 23:46
@29: Der "Reichensteuersatz" greift aber erst bei jedem Cent ÜBER diesen 277.826 €. Es geht bei der Abflachung der Progression - verhältnismäßig für diese Einkommensgruppe - um "Peanuts", aber sie WERDEN entlastet.
(29) wimola · 15. August um 23:39
@28) Ich vermute, Du irrst Dich da. Es bleibt für diese Gruppe bei den 45 %. Die „Reichensteuer“ soll dagegen unverändert bei 277.826 Euro p.a./Alleinstehend einsetzen.
(28) TheRockMan · 15. August um 23:28
@27: Doch, diese 0,22 % profitieren tatsächlich von Lindners "Abschaffung der kalten Progression". Wenn untere Steuersätze sinken, profitieren auch alle davon, die noch höhere Steuersätze zahlen. Selbst wenn der Grund-Freibetrag steigt, kommt das Einkommensmillionären zugute. Das ist das Grund-Übel unseres Einkommensteuersystems.
(27) wimola · 15. August um 23:20
@26) Das ist ja dann die noch höhere Gruppe, die die "Reichensteuer" zahlen müssen und für die derzeitig keinerlei Veränderungen (Entlastungen*lol) vorgesehen sind - sind ja auch nur 0,22 % der Steuerpflichtigen.
(26) TheRockMan · 15. August um 23:15
@23: Die "große Gruppe von Menschen, die in diesem Land bereits den Spitzensteuersatz bezahlen" sind nicht mal 10 % aller Erwerbstätigen. Sollen wir für die Familien Reimann und Albrecht, für die Herren Schwarz und Rossmann, die Geschwister Klatten/Quandt jetzt spenden? Oder sollen die nen "Tafel"-Ausweis kriegen?
(25) wimola · 15. August um 23:00
2) Aber die, die von den Spitzensteuerzahlern schlecht entlohnt werden, die haben sich ja an Armut schon gewöhnt. Da macht es dann wohl nicht mehr soviel aus. - Wenn sich abhängig arbeitende Spitzensteuerzahler ggf. verzockt haben, dann dürfte das wohl nichts mit "wegstecken" zu tun haben. Das ist eben schlechte Vermögensbildungsplanung.
(24) wimola · 15. August um 22:58
@23) "Ich habe das Gefühl du verkennst die große Gruppe von Menschen, die in diesem Land bereits den Spitzensteuersatz bezahlen. Auch die stecken die enorm gestiegenen Preise nicht einfach so weg ... " Sag mal, Du musst uns doch alle für restlos dämlich halten. Die, die "nochmal eine Belastung zusätzlich" - also neben der Normalität, Steuern zu zahlen wolltest Du sagen, diese "große Gruppe" kann " die enorm gestiegenen Preise nicht einfach" wegstecken? - 2)
(23) Chris1986 · 15. August um 22:00
@21 Ich habe das Gefühl du verkennst die große Gruppe von Menschen, die in diesem Land bereits den Spitzensteuersatz bezahlen. Auch die stecken die enorm gestiegenen Preise nicht einfach so weg und denen soll man bitte nochmal eine Belastung zusätzlich oben draufpacken? Eigentlich sollte die jährliche Anpassung aller Steuereckwerte an die Inflation eine Selbstverständlichkeit sein und kein ach so großzügiges Geschenk von einer versteckten Steuererhöhung abzusehen...
(22) AS1 · 15. August um 21:49
@19 Lese nochmal, was ich zur Nachfrageseite geschrieben habe. Übrigens wird das Preissignal ohnehin noch ankommen. Man hat sich also nur wenig Zeit mit viel Geld erkauft. Und mit der von mir geschilderten Vorgehensweise wären die Sparziele bereits erreicht.
(21) thrasea · 15. August um 21:40
@20 Das ist richtig. Deswegen sollten auch die unterstützt werden, die Hilfe benötigen. Niedrigverdiener, die keine Rücklage für schlechte Zeiten bilden konnten. 10 Milliarden will Lindner zum Abbau der kalten Progression verwenden. Dabei hilft das am meisten denen, die genügend Rücklagen haben und sich durch die höheren Preise nicht mal einschränken müssen. Das ist grundfalsch.
(20) TheRockMan · 15. August um 21:37
@19: Die Gefahr von Insolvenzen bei den Verbrauchern - egal ob privat oder gewerblich - ist mit der Gasumlage allein aber nicht gebannt. Die Zahlung muss man sich ja erstmal leisten können.
(19) thrasea · 15. August um 21:29
@18 Ja, Uniper hätte zunächst vermutlich überlebt. Aber die nachgelagerten Kunden? Regionalversorger, Stadtwerke? Die hätten natürlich diese immensen neuen Preise auch weitergegeben. Die Privatverbraucher und Firmen hätten diese Preise aber nicht zahlen können. Damit hätte man Verbraucher in die Privatinsolvenz gestürzt und die Regionalversorger hätten auch nicht überlebt. Dann hätte es in den entsprechenden Gebieten nicht einmal mehr die Rückfalloption Ersatz- und Grundversorgung gegeben.
(18) AS1 · 15. August um 21:11
@16 Das wäre eben aufgrund der Novellierung des EnSiG nicht eingetreten, da die Preise direkt an die Verbraucher weitergegeben werden. Wenn Güter knapp werden, muss ein entsprechendes Preissignal erfolgen. Das führt zum Sparen. Glaubst Du alles, was in den Medien verbreitet wird?
(17) Chris1986 · 15. August um 20:27
@9 Die Signalwirkung zum Sparen geht ja wohl eher von der Verdopplung/Verdreifachung/Ver vierfachung des Gaspreises aus und nicht von den 2,4Cent jetzt noch oben drauf. In diesem Zusammenhang sollte man auch nicht vergessen, dass der Staat am Gasmangel mit Schuld hat.
(16) thrasea · 15. August um 19:29
@7 Jetzt muss ich doch mal blöd fragen. Du hättest lieber gesehen, wenn Uniper seine Gaspreise realistisch angepasst hätte? In vielen Medienberichten wurde das doch ausführlich diskutiert – mit der Erkenntnis, dass so entweder Uniper die Pleite gedroht hätte, oder die Zahlungsunfähigkeit und Pleite vieler Kunden von Uniper (kleinere und mittlere Stadtwerke, Regionalversorger, Privatkunden). Die Rede war vom Lehman-Brothers-Effekt. <link> DAS hättest du besser gefunden?
(15) TheRockMan · 15. August um 19:24
@13: Uniper hatte 2020 einen Gewin von knapp 1,2 Mrd. €. Da im Moment 15 Mrd. € für ein dreimonatiges Überleben von Uniper nötig waren, kann dieser Gewinn von 2020 bestenfalls eine Woche überbrückt haben. Nein, das ist nicht von den Grünen so gewollt. Den Rest hat @thrasea ja schon ganz gut ausgeführt. Am meisten hast du von nix Ahnung.
(14) thrasea · 15. August um 19:18
@13 Wie immer mischst eine eine ordentliche Portion vermeintlich naiver, harmloser Fragen mit Halbwahrheiten und gezielten Auslassungen. Wie du in @7 lesen kannst, IST der Staat bei Uniper eingesprungen (auch wenn ich seiner Wortwahl "zum Fenster rausgeworfen" nicht zustimmen). Aber klar, das Wichtigste kommt zum Schluss – die Grünen haben das ja so gewollt. Den Krieg in der Ukraine wollten sie, unbedingt die Kohlekraftwerke wieder anschalten, die Bürger schröpfen. Na klar. *andenkopflang*
(13) Shoppingqueen · 15. August um 19:05
Wie hoch war der Gewinn zum Beispiel von uniper im Jahre 2020 - hat da der Kunde auch etwas von gehabt? Warum springt bei anderen Firmen wie Lufthansa oder die Banken der Staat ein und hier der Kunde der es meistens nicht mal ändern kann? Ach ja, es ist von den Grünen genau so gewollt...
(12) Pontius · 15. August um 18:31
@8 Im aktuellen Falle ist es vor allem der Mangel. Im größeren Ganzen kann man die Entscheidungen der fehlenden Diversifizierung gleichsam als Einflussfaktor nennen.
(11) AS1 · 15. August um 18:23
@10 Nein, mich stören nicht nur die 3 Monate. Auch das fehlende Sparsignal durch die Preisdämpfung stört mich ganz gewaltig. Und Deine Ausdrucksweise "noch nicht" in Bezug auf die 15 Mrd sind sehr zutreffend. Es kann nicht immer mit einem Gewinn wie bei der Lufthansa enden, und in diesem Fall wird es das auch nicht, von der unnötigen Bindung von Kapital sprechen wir da noch gar nicht. Fazit: Nach Novellierung des EnSiG alles falsch gemacht und die richtigen Instrumente nicht genutzt.
(10) Pontius · 15. August um 18:17
@7 Dich stören also die 3 Monate, in denen die Krisenversorgung überbrückt wurden mit Steuergeld? Weil damit Menschen von den Zahlungen getroffen wurden, die gar kein Gas nutzen? Die 15 Mrd. sind noch nicht verloren - für die Hälfte sind sie bei Uniper direkt eingestiegen und die andere Hälfte sind Kreditlinien.
(9) AS1 · 15. August um 18:11
@6 ...hätte dazu geführt, dass 1. eine Rettung von Uniper nicht notwendig gewesen wäre, da die gestiegenen Preise hätten weitergegeben werden können, 2. die Preiserhöhung sofort voll durchgeschlagen wäre und damit die entsprechende Signalwirkung zum Sparen sichergestellt hätte, und 3. die 15 Mrd Euro dann zur Stützung der Nachfrageseite zur Verfügung gestanden hätte, wo dieses notwendig ist. Hier der entsprechende Passus im EnSiG: <link>
(8) gabrielefink · 15. August um 18:09
Jetzt muss ich mal blöd fragen: Ist der Gaspreis wegen der Umstände so hoch - Produktion, Transport, Mangel? Oder bezahlen wir jetzt kollektiv die Zockerei der Energieproduzenten und Lieferanten an den Aktienmärkten?
(7) AS1 · 15. August um 18:06
@6 Habeck hat in der ersten Phase alles richtig gemacht - und z.B. durch eine Novellierung des Energiesicherungsgesetzes genau diese Möglichkeit geschaffen. Ich als Ordoliberaler begrüße sicher nicht die staatlich verordnete Kündigung von Verträgen, aber in diesem Fall wäre dieses Instrument das geringste Übel gewesen. Stattdessen hat man 15 Mrd Steuergelder für die "Rettung" von Uniper zum Fenster raus geworfen und sich damit 3 Monate Zeit erkauft. Die Anwendung des entsprechenden Instrumentes.
(6) Pontius · 15. August um 17:50
@4 Ich muss fragen: Hat Habeck diese Verträge ausgehandelt, abgeschlossen oder hätte er sie kündigen müssen? Ich dachte Demokraten würden geschlossen Verträge respektieren, sofern sie nicht juristisch angreifbar sind.
(5) thrasea · 15. August um 16:47
@4 Dass der Preis möglicherweise seine persönliche Vertragssituation widerspiegelt, ist gut möglich. Mir ging es nur um den aktuellen Durchschnitt. Dass mein Link die aktuellen Neukundenpreise zeigt und damit über dem Durchschnitt liegt, ist mir auch klar. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte.
(4) AS1 · 15. August um 16:37
@3 Du beschreibst zutreffend die Preisentwicklung - für Neuverträge. Durch Habecks Pfuscherei haben aber viele noch gültige Altverträge, da können die Angaben von @2 durchaus stimmen, was seine persönliche Vertragssituation anbelangt.
(3) thrasea · 15. August um 16:34
@2 Aktuell durchschnittlich 7 Cent pro kWh? Wann hast du dich das letzte Mal informiert? <link>
(2) starjohnny · 15. August um 16:30
Nicht so hoch? Bei aktuell durchschnittlich 7 cent/kWh bedeutet dies eine Erhöhung um ca. 35 %. Dazu kommen bald die teureren Beschaffungskosten.
(1) ausiman1 · 15. August um 11:38
Und wer ist schuld das GAS so teuer wird . Der Vladimir P aus Russland.
 
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