Rom/Berlin/Tunis (dpa) - Sie kommen mit einem Rucksack oder einer Plastiktüte in der Hand in Lampedusa an. Sie klettern aus überfüllten Schlauchbooten und Holzbarken, sie werden auf See von italienischen Patrouillenschiffen an Bord geholt. Mehrere hundert Bootsmigranten mussten Anfang dieser Woche ...

Kommentare

(7) itsMike · 11. Mai um 20:55
@6 selektiv? Ich glaub sie haben den Schuss nicht gehört. Als ich geboren wurde waren wir 2,5 Mrd. auf dieser Erde. Heute sind wir 3x so viele. Und die ernähren wir natürlich alle ohne industrielle Nahrungsmittelproduktion. So viele Bioäcker wird es gar nicht geben können um das anders zu schaffen. Träumen sie weiter.
(6) thrasea · 11. Mai um 20:48
@5 Vielleicht müsste Europa sich nicht abschotten, wenn es aufhören würde, Länder in Afrika und auf anderen Kontinenten auszubeuten? Wenn es aufhören würde, Waffen in die ganze Welt zu liefern und Konflikte anzuheizen? Deine Betrachtung der Bevölkerungszahlen ist außerdem sehr selektiv. Im 19. Jahrhundert hat sich die Zahl der Menschen in Europa mehr als doppelt so stark erhöht als in anderen Kontinenten. Aktuell schrumpft Europa und kann ohne Zuwanderung den Standard nicht halten.
(5) itsMike · 11. Mai um 20:36
In Afrika haben 1950 ca. 300 Mio. gelebt. Heute sind es mehr als 4 mal so viele und bis 2050 werden es 2,6 Mrd. sein. Deutschland (Ost+West) hat sich im gleichen Zeitraum kaum verändert (+13%). Wenn Europa nicht schleunigst lernt sich abzuschotten, so wie das Kanada oder Australien schon immer tun, werden wir nicht mehr nachdenken müssen wie wir Hungersnöte in Afrika verhindern sondern bei uns.
(4) knueppel · 11. Mai um 19:05
@1 ...warum sollte "die EU in Europa die Hungersnot in Afrika nicht lösen" können? Schließlich ist Europa ja einer der Hauptverursacher.
(3) knueppel · 11. Mai um 19:03
@1 Traurig, dass es so viele in deiner Altersgruppe gibt, die scheinbar so ein egoistisches, selbstgerechtes Weltbild haben. Dabei sollte doch gerade die Nachkriegsgeneration etwas mehr Verständnis dafür aufbringen können, wenn Menschen aufgrund von nicht erträglichen Zuständen ihre Heimat hinter sich lassen. Was tut es denn zur Sache, ob der Grund für ein Flucht "politischer" oder "wirtschaftlicher" Natur ist? Hat nicht jeder ein "Recht auf Glück"? Und...
(2) Fulton1002 · 11. Mai um 14:04
@1 Du weisst nicht, was zu tun ist? Aber vor Ort muss es geschehen? Wie denn? Stell dir vor, du bist in Westafrika ein kleiner Fischer und vor deiner Haustür fischen nur europäische Hochseetailer und nehmen dir den letzten Fisch für deine Lebensgrundlage und deiner ganzen Familie, damit der Konsument billig im Westen den Fisch essen kann. Ausserdem überschwemmt die EU mit subventionierten billigen Lebensmitteln den Markt, die Einheimischen gehen dadurch kaputt.
(1) e1faerber · 11. Mai um 11:49
Noch ein "Wir schaffen das" schaffen wir nicht. Ich weiß nicht was zu tun ist, weiß aber dass etwas getan werden muss insbesondere in Tunesien oder Libyen, damit die gar nicht erst losfahren können. Das hat nichts mit politischen Flüchtlingen mehr zu tun und die wirtschaftliche und Hungersnot in Afrika kann die EU in Europa nicht lösen. Das muss vor Ort geschehen.
 
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