Berlin/Hamm (dpa) - In einer bisher beispiellosen Aktion haben sich 125 Priester und andere Beschäftigte der katholischen Kirche als queer geoutet und ein Reform des Arbeitsrechts gefordert. «Die Gemeindereferentin, die ihre Freundin heiraten will, verliert ihren Job», sagte Pfarrer Bernd ...

Kommentare

(38) smailies · 25. Januar um 06:37
@36 Laut Deinem Link wird dieser Gott erstmals um 1400 v.Chr. erwähnt. Das ist - nach biblischer Überlieferung und Zeitreihe - aber NACH dem 1. - 4. Buch Mose. Und warum sollen die Juden keine 2 verschiedenen Begriffe für Gott benutzen, wir reden hier über einen Zeitraum von mehr als 1000 JAhren. Sprache entwickelt sich weiter, Schrift entwickelte sich damals überhaupt erst...
(37) Emelyberti · 24. Januar um 22:47
@30 Wenn du richtig gelesen hast,wirst du festgestellt haben,das ich es nicht auf die Religionen abgesehen habe,sondern auf die,die diese Religionen für ihre Macht missbrauchen.
(36) satta · 24. Januar um 22:29
@34 Man muss nirgendwo "dabei" gewesen sein, um Erkenntnisse über Vorgänge aus der Vergangenheit rekonstruieren zu können. Das ist so trivial, sodass ich mir hier Beispiele erspare.
(35) satta · 24. Januar um 22:27
@34 Das haben die vergleichenden Religionswissenschaften, die Archäologie, die Geschichtswissenschaft, die Theologie des AT herausgefunden. Hast Du dich noch nie gewundert, dass der eine Teil der Torah Elohim, der andere die Bezeichnung JHWH bevorzugt? Dieses Mischmasch von verschiedenen Traditionslinien in den Büchern der Bibel zu entwirren, das versuchen Philologen schon seit einigen hundert Jahren. <link>
(34) smailies · 24. Januar um 21:45
@31: Wow, was Du so alles "weißt", warst Du damals dabei? An welcher Stelle der Bibel entdeckst Du, dass es kein Monotheismus gewesen war? Wie kommst Du zu dem Schluss mit dem ehemaligen Kriegsgott?
(33) satta · 24. Januar um 20:51
Man sieht zur gleichen Zeit im Christentum, dass der politische Messiaswahn des Judentums (der z.T. bis heute anhält) im Christentum in einen Endzeit- und Erlösungswahn übergegangen ist. Aus heutiger Sicht kann man das psychologisch mit dem Auftreten kognitiver Dissonanz nach dem traumatischen Kreuzigungsereignis erklären, dass der Hingerichtete nun plötzlich seinen Anhängern in verschiedenen Erscheinungen begegnet.
(32) satta · 24. Januar um 20:47
Dass sich das Bild im NT wandelt, hängt auch mit dem faktischen Machtverlust der jüdischen Volksstämme zusammen, der kulturellen Nachrangigkeit z.B. gegenüber Griechen, Römern und antiken Hochkulturen. Die messianischen Vorstellungen sind aber oft noch von alten Großmachtsehnsüchten geprägt, zur Zeit Jesu wirken jüdische "Dschihadisten" wie die Essenern, die Zeloten und andere aufständische Parteien, mit dem Resultat der Zerstörung des Tempels 70 n. und der Niederlage Bar Kochba's 135 n.
(31) satta · 24. Januar um 20:41
Der Gott, der in vielen Passagen des AT in Erscheinung tritt, ist eigentlich ein ehemaliger Kriegsgott eines polytheistischen Pantheons. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die Israeliten von Beginn einen strikten Monotheismus verfolgten. Darum tritt diese Gottesgestalt auch hin und wieder äußerst blutrünstig, brutal, rücksichtslos gegenüber anderen Völkern auf den Plan und fordert Zerstörung, Genozid und ähnliche Kriegsgräuel.
(30) 2fastHunter · 24. Januar um 20:31
@29: Natürlich! Warum schimpfst du dann auf die Religionen? Schimpfe auf die Menschen. Und wenn sie den Hammer nicht nutzen, kommt eben die Axt oder Säge zum Einsatz. Zudem: Ich habe keine Angst vor jemandem, der einen Hammer schwingt. Ein Zimmermann kann wunderbare Dinge damit anstellen.
(29) Emelyberti · 24. Januar um 18:48
@27 Ist es denn notwendig den Hammer überhaupt in die Hand zu nehmen?Natürlich kann man Aufbau und Abriss betreiben,es ist dazu aber immer ein Mensch nötig.Allein hat der Hammer keine Bedeutung.Missbrauche ich ein Werkzeug kommt nichts konstruktives zustande und vor einem erhobenen Hammer hat jeder Angst.Es ist einzig und allein der Mensch der sich schuldig macht.
(28) HmHm · 24. Januar um 18:44
Oha, welch Mut.
(27) 2fastHunter · 24. Januar um 17:06
@25: Lesen und ergründen sind zwei Paar Schuhe. Ein Hammer kann zum Aufbau oder Abriss benutzt werden. Entscheident ist, was die Person, mit dem Hammer in der Hand, damit macht. Du kannst nicht dem Hammer die Schuld für den Totschlag geben.
(26) Emelyberti · 24. Januar um 16:45
Kirchen sind keine Gotteshäuser,sondern Machttempel.Die Religionen werden auch überall missbraucht,egal welcher man sich zugehörig fühlt.Laut Bibel soll es nur einen Gott geben,aber es gibt Tausende.Allmählich wird es Zeit alte Strukturen hinter sich zu lassen und sich dem zu widmen was für die Menschen in Zukunft von Bedeutung ist.Wir sind alle gleich und wir gehen alle den gleichen Weg,aber der Mensch ist nun mal so,dass er sich selbst nicht versteht und das wird sein Verhängnis werden.
(25) Emelyberti · 24. Januar um 16:22
@17 Was in meinem Kommentar steht war erst mal eine Frage.Ich habe die Bibel gelesen von Anfang bis Ende.Die sogenannte"göttliche Barmherzigkeit"liegt im Tod.Aber selbst der hat mit Gott gar nichts zu tun.Wenn du es richtig dick haben willst,lies das neue Testament.Die Bibel ist in allen Zeiten als Druckmittel zur Angstmacherei benutzt worden,die Päpste haben sich da immer ganz besonders hervor getan."Gott"ist eine Erfindung um sich andere untertan zu machen.Das muss endlich aufhören.
(24) Wasweissdennich · 24. Januar um 13:38
@22 ich tage ja regelmäßig mit dem fliegenden Spaghettimonster und verschiedenen Menschen die ich mir selbst ausgedacht habe - die halten insbesondere die katholische Kirche alle für nicht ganz koscher :o
(23) raffaela · 24. Januar um 13:38
@14 Ich habe nie gesagt, dass Muslime böse sind. Aber es nervt auch ungemein, wenn ständig auf die katholische Kirche eingeprügelt wird, wenn andere Religionen ihre "Regeln" noch viel härter durchsetzen. Das ist alles! Ich habe nichts gegen Muslime. Diese sollen genauso schwul sein dürfen wie katholische, protestantische u.a. Gläubige. Schwul-sein ist bei uns in der "normalen" Gesellschaft zwar angekommen, aber volle Akzeptanz erfahren sie auch außerhalb der Glaubenshäuser nicht.
(22) 2fastHunter · 24. Januar um 13:23
@20: Und dass die (katholische) Kirche nicht für Gott oder in seinem Namen spricht, zeigen ja die Taten eben dieser Institutionen: Du sollst nicht lügen! Du sollst dir kein Abbild von mir schaffen! Männer sollen nicht bei Männern liegen! Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was ihm zusteht! Um mal nur vier Punkte zu nennen. Schon allein daran zeigt sich, dass die großen Kirchen sich nicht an das halten, was sie predigen (SOLLEN).
(21) 2fastHunter · 24. Januar um 13:20
@15: Niemand muss etwas durchmachen. Man hat immer die Wahl, wegzugehen. Und die schlechtigkeit dieser Welt hat nichts mit dem Willen von Gott oder Jesus zu tun. Lies die Leiden des Hiobs und denk darüber nach, warum er litt! @20: Gottes Wort steht unverändert geschrieben. Er muss ich nciht uns anpassen. Institutionen passen das Bild, welches sie von ihm zeichnen, an modische Themen an, so wie es der dpa-Text ja auch vermittelt. So funktioniert das aber nicht.
(20) Wasweissdennich · 24. Januar um 13:11
@19 ich habe einiges in der Bibel gelesen bevor ich ausgetreten bin und weil meine Schwester Dr. der Theologie ist kam das Thema auch noch ein paar Mal auf... offensichtlich hat Gott aber im Namen der Kirche einen Imagewandel durch gemacht, vermutlich weil ihm das Management und die PR Berater auf den Zeiger gegangen sind und weil das Produkt eben an die Schäfchen gebracht werden muss
(19) smailies · 24. Januar um 13:05
@17: Tja, aber Du hast leider auch noch nicht allzuviel in der Bibel gelesen anscheinend, sonst wüsstest Du, dass Gott sehr wohl barmherzig ist - die Menschen sind es leider sehr oft nicht. @14: Aber das ist doch in vielen Bereichen des Arbeitsrechts so, oder wird ein SPortstudio dazu gezwungen, einen Adipösen einzustellen? Ein PKW-Händler einen fanatischen Öko, der vom Autokauf abrät?....
(18) satta · 24. Januar um 12:51
@16 Vielleicht sollten es die von Kündigung Betroffenen in Zukunft mal so probieren: "Mir sind aus dieser Zeit diesbezüglich keine Vorgänge mehr in Erinnerung. Ich bestehe aber darauf, jederzeit richtig gehandelt zu haben. Es muss sich demnach leider um ein Missverständnis ihrerseits handeln."
(17) Wasweissdennich · 24. Januar um 12:47
@10 da kennst Du zumindest das alte Testament aber wirklich schlecht sonst würdest Du nicht vom barmherzigen Gott reden der für alle Verständnis hat :o
(16) springflut · 24. Januar um 12:19
Es wird endlich Zeit das die Kirche zu ihren Taten steht. Man kann es nicht mehr hören diese scheinheiligkeit der Kirche. Macht mich so wütend bis da mal was passiert. Wie lange soll das alles noch weitergehen. Jeder wird bestraft für seine Taten. Die Kirche moggelt sich immer wieder durch. Es reicht!!!!
(15) satta · 24. Januar um 11:55
@12 Gegenüber dem, was manche Ehepartner mit ihren Angetrauten durchmachen müssen, ist Ehebruch ja fast schon eine Banalität. In dem von mir geschilderten Fall hat die Frau dann irgendwann nach vielen Jahren die Reißleine gezogen. Ich habe dafür jedes Verständnis, wenn es diesem Herrn Jesus oder seinem Vater im Himmel dazu fehlt, dann ist es nur traurig, wie engstirnig diese Gestalten denken und wie sehr es ihnen offenbar an Empathie fehlt.
(14) smufti · 24. Januar um 11:12
@9: Ja wir habens ja verstanden....Muslime böse....es nervt. Es geht hier um Regelungen der katholischen Kirche.....und hast jetzt 2 mal kundgetan, dass Muslime noch vieeeel schlimmer sind. Ansonsten haben kirchliche Arbeitgeber das Sonderrecht die Arbeitsverhätnisse so zu gestalten, "dass es den Erfordernissen gerecht wird, um die kirchlichen Aufgaben und Ziele zu erfüllen." Persönlich finde ich das auch unschön, ist ja nicht das einzige Sonderrecht der Kirchen.
(13) Calinostro · 24. Januar um 10:53
Ich hoffe, es wird jetzt endlich eng für die Daseinsberechtigung der (nicht nur Katholischen) Kirche. Vielleicht erleben wir es noch, dass dieses zweitausendjährige Märchen- und Lügengebilde verschwindet.
(12) 2fastHunter · 24. Januar um 10:51
@8: Scheidung wegen Ehebruchs ist durchaus erlaubt. Wenn es aber keinen Ehebruch gab, darf man sich nicht scheiden lassen. Man muss aber auch nicht zusammen unter einem Dach leben. Und wir leben aktuell nicht in Gottes Reich, wenn man die Bibel genau nimmt ;)
(11) Irgendware · 24. Januar um 10:49
Tja, vielleicht schafft es die Kirche ja doch mal sich zu reformieren und dem neuen Jahrtausend anzupassen. Oder sie wird weiter untergehen.
(10) Emelyberti · 24. Januar um 08:39
Und wo ist nun dieser barmherzige Gott,der für ALLE Verständnis hat?Was geschieht alles im Namen Gottes?Es gibt nichts scheinheiligeres und verlogeneres als die Religion.Die Bibel ist ein einziger brutaler Krimi und von Menschen geschrieben.Da fängt Hass,Hetze,Flucht und Vertreibung schon an.Gegeben hat es das schon,bevor das Christentum begann,also Grund genug ein Buch zu schreiben,Das aber als die Inschrift Gottes zu bezeichnen,das entsteht nur aus den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele
(9) raffaela · 24. Januar um 08:23
@8 Es geht noch schlimmer! <link>
(8) satta · 24. Januar um 07:56
Ich habe das vor Jahren mal hier in der örtlichen Ev. Kirche ähnliches mitbekommen, was mich schockiert hat. Da wurde die Leiterin des Kindergartens rausgeschmissen, weil sie sich von ihrem rabiaten und jähzornigen Ehemann scheiden ließ. Geht ja gar nicht sowas im Reich Gottes.
(7) satta · 24. Januar um 07:43
@6 Die meisten Gläubigen werden doch in die Religion hineingeboren, völlig unabhängig wie sich ihre Sexualität später entwickelt. Und es gibt Gegenden, da sind eben viele Einrichtungen in kirchl. Trägerschaft, da haben AN gar nicht die große Auswahl. Es ist scheinheilig, sich nur auf äußerlich gut erkennbares "Fehlverhalten" zu fokussieren, aber lügen, ehebrechen oder sabbatbrechen die anderen denn z.B. nie?
(6) smailies · 24. Januar um 07:08
@5 Stimmt. Und wie gesagt, wenn sie es ehrlich machen würden und ALLE, die offen gegen Gottes Gebote sündigen hinauswerfen würden, dann blieben nicht mehr sooo viele übrig. Andererseits habe ich noch nie verstanden, warum jemand, der nicht mit den Regeln klarkommt unbedingt in einer Kirche arbeiten will oder da getraut werden möchte…
(5) Pontius · 24. Januar um 06:34
@2 Bei den Katholiken ist es da streng. Da werden dann teilweise auch fadenscheinige Gründe vorgeschoben, um den Jobverlust zu "erklären".
(4) smailies · 24. Januar um 06:31
Tja, das ist die Tücke. Wenn jemand offensichtlich gegen die Lehre des christlichen Glaubens lebt, dann sollte er wohl dort auch nicht unbedingt als Vorbild,… dastehen können. Nur leider wird dies eben nicht konsequent umgesetzt sondern nur ein wenigen plakativen Fällen. Also, liebe Kirche: Entweder ganz oder gar nicht, aber nicht so halbseiden…
(3) raffaela · 24. Januar um 06:29
@2 Der Islam ist da noch etwas strenger. In vielen Ländern wird Homosexualität (v. Heirat sprechen wir noch gar nicht) mit hohen Haftstrafen belegt.
(2) satta · 24. Januar um 05:23
«Die Gemeindereferentin, die ihre Freundin heiraten will, verliert ihren Job.» -- Ist das echt so in Dtl.? Mich würde mal die Begründung interessieren, weshalb die Kirche jemanden die Heirat (außer Scheinehe) verbieten kann und darf.
(1) Tommys · 24. Januar um 04:05
Das wird doch jetzt eine interessante Bewegung in der Kirche geben... Mal sehen ob das in einem Spießrutenlaufen endet oder die Kirche ihre normalen Denkbesitzanspruchsrechte durchsetzen wird...
 
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