Filmkritik - Wir waren niemals hier - Der Film über Mütter (2004)
 
 

Wir waren niemals hier - Der Film über Mütter

DVD / Blu-ray :: IMDB (8,2)
Original: Wir waren niemals hier
Regie: Antonia Ganz
Darsteller: ?????
Laufzeit: 100min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Musik, Dokumentation (Deutschland)
Verleih: Salzgeber & Co. Medien
Filmstart: 20. Oktober 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
„Mutter“ ist der Name einer Berliner Band, bestehend aus Max Müller (Gesang), Kerl Fieser (Bass), Florian Koerner von Gustorf (Schlagzeug) und Frank Behnke (Gitarre). Letzterer verließ 2002 die Band, um sich intensiver seinen Filmprojekten widmen zu können, die Band verstärkte sich daraufhin wieder mit Tom Scheutzlich (Keyboards) und Achim Treu (Gitarre). Die Band „Mutter“ ist ein Phänomen. Ihre Musik ist laut und brachial und im nächsten Moment zart und flüchtig. Damit schlagen sie ihr Publikum und so manchen Produzenten in die Flucht. Mit ihrem unverwechselbaren Sound prägen sie seit 18 Jahren die deutsche Musiklandschaft, ohne selbst je berühmt geworden zu sein. Denn „Mutter“ lassen sich nicht einordnen. Sie sind „eine Geheimproduktionsstätte, die nach anderen Regeln funktioniert und sich nicht darum schert, wie man das so machen muss“ (Rocko Schamoni). Der Film begleitet die Band auf einer Tournee durch Deutschland und die Schweiz und verflechtet private Super8-Bilder mit der Geschichte der Band und den ungewöhnlichen Biografien der Musiker. Man taucht ein in das Berlin der 80er Jahre, in denen es für eine Mark Eintritt Konzerte in Privatwohnungen gab und in Hinterhöfen noch geboxt wurde. „Später werden die Leute sagen: Das hat kein Schwein wahrgenommen –das ist aber das Geilste gewesen. Seid ihr denn alle bescheuert?“ (Jochen Distelmeyer, Blumfeld)

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