The Messengers

DVD / Blu-ray / iTunes / Trailer :: Website :: IMDB (5,4)
Regie: Oxide Pang Chun, Danny Pang
Darsteller: William B. Davis, Blaine Hart
Laufzeit: 90min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Thriller, Horror (USA)
Verleih: Falcom Media
Filmstart: 18. Oktober 2007
Bewertung: 5,3 (3 Kommentare, 3 Votes)
In einer heruntergekommenen, entlegenen Farm in North Dakota, buchstäblich in der Mitte von Nirgendwo, liegt ein grausames, blutiges Geheimnis verborgen: Hier hat sich eine bestialische Bluttat ereignet, eine Mutter und ihr Sohn wurden dort förmlich hingerichtet. Und wer weiß, ob hier nicht noch mehr Menschen ihr Ende gefunden haben. Von all dem weiß die Familie Solomon nichts, als sie sich in ihrem Auto, bepackt mit ihrem gesamten Hab und Gut, den Weg durch die einsamen Landstraßen North Dakotas bahnen. Für sie bedeutet diese Farm vor allem eines: einen Neuanfang, nach einer viel zu langen Misere, die besonders Familienoberhaupt Roy (DYLAN McDERMOTT) alles abverlangt hat. Lange schon hat er davon geträumt, seine Frau Denise (PENELOPE ANN MILLER), seine rebellische Teenager-Tochter Jess (KRISTEN STEWART) und seinen stummen dreijährigen Sohn Ben (EVAN und THEODORE TURNER) aus Chicago wegzuführen um noch einmal neu anzufangen. Zuviel ist geschehen. Wenn die Familie auf Dauer zusammenbleiben will, muss sie die Stadt verlassen. Also muss Jess in Kauf nehmen, dass sie da draußen in der Pampa kein Handy-Signal empfangen kann. Roys Traum, es als Sonnenblumenfarmer zu schaffen und das Pech der letzten Jahre hinter sich zu lassen, ist wichtiger. Darüber kann auch ein kleiner Anflug von Enttäuschung beim Anblick des neuen Zuhauses nicht hinwegtäuschen: Ein bisschen heruntergekommen ist es schon, das pittoreske Häuschen, das sich inmitten von Sonnenblumen in die Landschaft schmiegt. Auch eine Aura der Bedrohung spüren die Solomons sofort, wischen etwaige Bedenken aber sofort beiseite: Mit ein bisschen Arbeit und Einsatz lässt sich die Farm wieder auf Vordermann bringen. Roy und Denise überlegen sofort, was man wie zuerst anpacken muss. Ihnen fallen manche Seltsamkeiten nicht auf. Anders als den Kinder. Vor allem der kleine Ben, gefangen in seiner Welt ohne Worte, spürt sofort, dass etwas nicht stimmt, dass da Dinge sind, die man nicht ohne Weiteres sehen kann, dass Sachen vorgefallen sind, die wie ein Fluch auf der Farm lasten. Auch Jess spürt das. Bei ihrem ersten Streifzug durch das neue Haus fallen ihr tiefe Kratzspuren, wie von einem verzweifelten Kampf, auf dem Holzboden auf. Sie sieht Schatten, die vorbeihuschen, und erlebt, wie eine Krähe vor ihren Augen gegen eines der kleinen Fenster prallt. Als sie in einem Vorsprung nach einem Spielzeug der Vormieter fischt, bewegt es sich von selbst. Irgendetwas kann hier nicht stimmen. Die erste Nacht im neuen Heim verläuft jedoch ohne Ereignisse. Am nächsten Tag überwiegt der Optimismus, mit den eigenen Händen etwas Neues zu schaffen. Roy gelingt es sogar, den vermeintlich kaputten Traktor zum Laufen zu bringen. Ein Besuch des örtlichen Bankmanagers Colby Price (WILLIAM B. DAVIS) trübt kurz die gute Stimmung des Familienoberhaupts: Price erzählt ihm von anderen Interessenten für die Farm, die einen höheren Preis für das Anwesen zahlen wollen – und den Solomons damit einen ordentlichen Gewinn bescheren würden. Roy lehnt das Angebot ab, ohne Denis auch nur kurz zu befragen. Er ist nicht bereit, sich seinen neuen Traum zerstören zu lassen. Er ahnt nicht, dass die unheimlichen Dinge im Haus ihren Lauf nehmen. Ben sieht merkwürdige Erscheinungen, die so schnell verschwinden wie sie kommen. Ein merkwürdiger Fleck an der Wand lässt sich nicht so recht beseitigen, so sehr sich Denise auch bemüht. Roy hört mitten in der Nacht Kinderlachen und entdeckt, wie sein kleiner Sohn offensichtlich mit jemandem spielt, den Roy aber nicht sehen kann. Er denkt sich jedoch nichts weiter dabei. Mehr Sorgen bereiten ihm seine Frau und Jess, deren Beziehung seit einem Vorfall in Chicago angespannt ist. Auch im neuen Zuhause bessert sich der Zustand nicht. Immerhin schließt Jess bei einem Besuch im Dorf Freundschaft mit dem Jungen Bobby (DUSTIN MILLIGAN), der sie sofort sympathisch findet. Ben erlebt weiterhin merkwürdige Dinge im Farmhaus. In einem Spiegel sieht er das Gespenst eines kleinen Kindes, das kopfüber an der Decke entlang krabbelt. Aus einem Raum erklingen eigenartige, kreischende Geräusche, doch bevor er die Tür öffnen kann, wird er von seiner Mutter auf den Arm genommen. Als eine Art Friedensangebot bietet Jess ihrer Mutter an, beim Tragen von Kartons zu helfen. So sieht sie erstmals den Keller, in dem sie eine merkwürdig kauernde schwarze Gestalt entdeckt, die sich bei näherem Hinsehen als verirrte Krähe entpuppt. Roy muss wieder erste Niederlagen einstecken. Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage kommt er mit den Händlern im Dorf nicht so recht ins Geschäft. Obendrein muss er feststellen, dass sich eine Gruppe von Krähen in seinem Wagen über die Sonnenblumensamen hergemacht hat. Erst ein paar gezielte Schüsse aus dem Gewehr des Hilfsarbeiters John Burwell (JOHN CORBETT) können sie vertreiben. So gewinnt Roy einen ersten Mitarbeiter: Burwell war ohnehin auf der Suche nach Farmarbeit und freundet sich auch sofort mit den Kindern an. Die Arbeit auf der Farm geht voran. Als Roy sich bei der Arbeit an der Hand verletzt, bringt ihn Denise in die Stadt. Erstmals sind die Kinder allein – allein im Haus, in dem sofort wieder schabende Kratzgeräusche zu hören sind. Als Jess nach deren Ursprung sucht, überschlagen sich die Ereignisse: Unkontrolliert fliegen Gegenstände herum, gehen Dinge zu Bruch. Während Jess die Polizei benachrichtigt, folgt Ben den Geistern in den Keller. Als Jess nach ihrem Bruder sucht, wird sie urplötzlich von den Erscheinungen angegriffen und in die Dunkelheit gezogen. Mit letzter Kraft kann sie sich retten – und muss erleben, dass ihr ihre Eltern nicht ein Wort glauben wollen. Sie sind fest davon überzeugt, dass Jess das Durcheinander selbst gemacht hat, um gegen den Umzug aufs Land zu rebellieren. Jess kann die Reaktion ihrer Eltern nicht fassen, realisiert jetzt aber, dass nicht nur sie allein die Geister sieht, sondern auch ihr Bruder. Doch damit ist der Spuk noch längst nicht zu Ende: Die Attacken der Gestalten nehmen an Häufigkeit und an Vehemenz zu. Erst jetzt wird Jess bewusst, dass sie in der Vergangenheit des Hauses forschen muss, um zu verstehen, was die Ereignisse in der Gegenwart bedeuten. Auch scheint es sich bei den Attacken der Geister eher um Warnungen zu handeln. Warnungen vor einer Gefahr, die nichts mit dem Jenseits zu tun hat, sondern einer Gefahr, die ganz real ist, im Hier und Jetzt... und die das Leben ihrer ganzen Familie bedroht...

Kommentare

(3) Blade85 vergibt 8 Klammern · 18. Oktober 2007
Also ich fand die Story auch vorhersehbar. Trotzdem bietet der Film Gänsehaut-Garantie
(2) Muebarekking vergibt 2 Klammern · 10. Oktober 2007
fand den film sehr sehr schlecht. toll die paar schocker im film kann ja wirklich jeder machen und sidn für mich nicht unbedingt ein zeichen dafür, dass der film gut sein muss. Im Gegenteil der Film schafft es keine 5 Minuten mal richtig Gruselstimmung zu verbreiten... *gähn*
(1) quark007 vergibt 6 Klammern · 04. Oktober 2007
Hab den Film in der Sneak gesehen! Ich fand ihn nicht schlecht, aber auch net sonderlich gut! Story is recht platt und vorhersehbar, aber n paar Gute Schocker sind schon drin! Fürn DvD Abend is er aber geeignet, Kino zu teuer!