Filmkritik - Spione am Werk (1957)
 
 

Spione am Werk

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,0)
Original: Les Espions
Regie: Henri-Georges Clouzot
Darsteller: Vera Clouzot, Paul Carpenter
Laufzeit: 121min
FSK: ???
Genre: Thriller, Drama (Frankreich, Italien)
Filmstart: 19. September 1957
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Dr. Malic trifft in den Zeiten des Kalten Krieges eine Vereinbarung mit der CIA - und plötzlich stellt sich die Situation ganz anders dar: undurchschaubar, kafkaesk und ohne Aussicht auf ein Entkommen ... Spannender Spionagethriller mit Top-Besetzung! Die psychiatrische Klinik von Dr. Malic steht kurz vor der Pleite - nur noch zwei Patienten befinden sich in der Obhut des zynischen Psychiaters, der in seiner Freizeit häufig bis meistens in der örtlichen Kneipe anzutreffen ist. Doch sein bisher recht übersichtliches Leben in einer ländlich, abgelegenen Gegend in Frankreich ändert sich schlagartig, als der Engländer Colonel Howard ihn bittet, Monsieur Alex bei sich aufzunehmen. Howard behauptet, für das US-Institut für strategische Kriegsführung tätig zu sein - er ist ein etwas merkwürdiger, stets besorgter Mann, der den Anblick von Blut nicht ertragen kann - und Monsieur Alex sei ein CIA-Agent, der für einige Tage einen sicheren Unterschlupf benötigt. Er habe äußerst prekäres Wissen über Atomwaffen, für das einige internationale Geheimdienstorganisationen zum Äußersten bereit seien. Malic willigt ein, die Aussicht auf Abenteuer und ein hübsches Sümmchen Geld machen ihm die Antwort nicht sonderlich schwer. Die Vorbereitungen für die Ankunft des ominösen Monsieur Alex werden umgehend getroffen. Als erstes verabschiedet sich Dr. Malics Krankenschwester in den Urlaub und wird durch die grobschlächtige und wenig vertrauenswürdig aussehende Miss Harper ersetzt. Kurz darauf verschwindet das Dienstmädchen, dafür tauchen in der Kneipe immer häufiger Fremde auf, die eher an Gangster und Ganoven als an harmlose Reisende erinnern. Zudem scheinen sie alle eine Menge über Dr. Malic und dessen Gewohnheiten zu wissen ... Schließlich trifft auch Monsieur Alex ein, ein furchteinflößender Kerl, der stets eine dunkle Sonnenbrille und schwarze Handschuhe trägt. Wer ist Monsieur Alex tatsächlich? Ist er wirklich ein Geheimagent? Der Verdacht, dass es sich bei ihm um den Wissenschaftler Dr. Vogel, den Erfinder einen neuen Waffe, die zwar nur so groß wie eine Münze ist, aber die Zerstörungskraft einer Atombombe besitzt, ist, taucht sehr schnell auf. Hinter dieser Erfindung, die während des Kalten Krieges sowohl für den Westen als auch für den Ostblock höchst interessant ist, jagen inzwischen einige Geheimdienste her. Für Dr. Malic ist dies inzwischen entschieden zu viel Spannung und Abenteuer. Immerhin hatte er nicht damit gerechnet, im Fadenkreuz des Kalten Krieges zu stehen. Allerdings ist es sehr schwer, aus dieser Situation wieder herauszukommen: zum einen steht Malic unter ständiger Beobachtung, zum anderen kann ein Vertrag mit dem Geheimdienst nicht ohne weiteres aufgehoben werden - Dr. Malic ist inzwischen Mitwisser. Es gibt nur einen Grund für ein vorzeitiges Vertragsende - den Tod eines der beiden Vertragspartner ...

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