Original: Prince of Persia: The Sands of Time
Regie: Mike Newell
Darsteller: Will Foster, Ronald Pickup
Laufzeit: 116min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy (USA)
Filmstart: 20. Mai 2010
Bewertung: 8,0 (11 Kommentare, 11 Votes)
Einst wurde der Waisenjunge Dastan (Jake Gyllenhaal) vom persischen König Sharaman (Ronald Pickup) adoptiert, weil der Regent voller Bewunderung beobachtet hatte, wie der Knabe beherzt und mit größter Gewandtheit einen Freund vor Soldaten des Königs retten wollte. Sharaman erkannte, dass auch ein Jungen niederer Herkunft von edelmütigem Charakter sein kann, und nahm Dastan als dritten Sohn in seine Familie auf.
Jahre später führt Dastan mit seinen Brüdern Garsiv (Toby Kebbell) und Tus (Richard Coyle) – dem designierten Thronfolger – sowie seinem Onkel Nizam (Ben Kingsley) das persische Heer an. Ihr ziel ist die Stadt Alamut – eigentlich eine heilige Stadt, die für König Sharaman immer tabu war, jetzt aber im Verdacht steht, Waffen an die Feinde der Perser zu liefern.
Während der hitzköpfige Garsiv und Nizam die Stadt angreifen wollen, rät Dastan davon ab. Dennoch beugt er sich der Entscheidung seines Bruders Prinz Tus, der die Attacke schließlich befiehlt. Sein Gehorsam geht jedoch nicht soweit, den Ausgang der Schlacht einzig von einem verlustreichen Frontalangriff auf Alamut abhängig zu machen: mit einem kleinen Trupp treuer Soldaten überwindet der Draufgänger das schwach verteidigte Osttor und öffnet es für die Armee.
Als die Verteidiger ihre Niederlage eingestehen müssen, versucht Alamuts Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) noch, einen Vertrauten mit ihrem wertvollsten Schatz aus der Stadt zu schicken: einem magischen Dolch, der den Menschen von den Göttern selbst überlassen wurde. Wieder ist es Dastan, dessen Scharfsinnigkeit und akrobatische Fähigkeiten die wilde Flucht des Reiters vereiteln. Was es mit dem seltsamen Dolch mit gläsernem Griff auf sich hat, den er dem Flüchtenden abnimmt, ahnt der junge Prinz von Persien zu diesem Zeitpunkt aber nicht.
König Sharaman, der wenig später in Alamut eintrifft, ist nicht angetan von der Entscheidung seines Sohnes, die Stadt anzugreifen. Wohl aber vom Mut und dem Geschick Dastans, der wieder einmal durch sein beherztes Handeln Blutvergießen verhindern konnte. Als Geste der Versöhnung zwischen den Kriegsgegnern schlägt Sharaman eine Heirat zwischen der schönen Prinzessin Tamina und Prinz Dastan vor. Der wiederum überreicht dem König als Zeichen des Respekts eine prächtige Robe.
Als Tamina, die ihren wertvollen Besitz, den Dolch, längst am Gürtel des Prinzen erkannt hat, gerade in die Hochzeit einwilligen will, bricht König Sharaman plötzlich in Schmerzen zusammen. Die Robe, Dastans Geschenk, verbrennt den Monarchen bei lebendigem Leib vor den Augen seiner Söhne und seines Bruders.
Dastan muss fliehen. Zusammen mit Tamina verlässt er Alamut in einer halsbrecherischen Jagd. Schnell haben die beiden ihre Verfolger abgehängt und machen in der Wüste Rast. Dort muss Dastan aber feststellen, dass das plötzliche Interesse der Prinzessin keineswegs ihm gegolten hat, sondern dem Dolch, den er seit der Belagerung bei sich trägt. Als Tamina ihm die Klinge abnehmen will, aktiviert Dastan aus versehen einen Knopf am gläsernen Griff und wird Zeuge der mächtigen Magie des Dolches. Plötzlich scheint die Zeit um ihn herum einzufrieren, dann läuft sie rückwärts, bis zu dem Moment, in dem Tamina wieder versucht, den Dolch an sich zu nehmen. Obwohl nur der Träger des Dolches die Manipulation der Zeit bemerkt, ist Tamina sich schnell im Klaren darüber, dass nun auch Dastan das Geheimnis der göttlichen Klinge kennt.
Aber der Dolch ist nur ein Teil der schicksalhaften Vergangenheit von Alamut, die der eigentliche Grund für den Angriff auf die heilige Stadt war. Dastan muss ein weiteres Mal dorthin zurückkehren: um seinen Namen vom Verdacht des Mordes reinzuwaschen, um einen Verräter, den er immer für einen Freund gehalten hatte, zur Strecke zu bringen, und nicht zuletzt, weil das Schicksal der ganzen Welt von ihm, dem Dolch und dem Geheimnis der Stadt Alamut und des Sands der Zeit abhängt.
Kommentare
Ich kenne selbst die Computerspielreihe nicht. Deshalb werte ich den Film als solches, der mich summa summarum gut unterhalten hat. Jake Gyllenhaal liefert eine sehr gute Leistung ab und ist ein glaubwürdiger Held. Ebenso gekonnt steht Alfred Molina seinen Mann und Ben Kingsley spielt routiniert wie eh und je. Fazit: Knappe zwei Stunden ein orientalisches Feuerwerk aus Action, Fantasy, Liebe, Humor und Spannung. Eigentlich für jeden was dabei. Die persische Version von "Fluch der Karibik".
Für eine Spielverfilmung ein gutes Resultat. Schauspielerisch war die Leistung ebenfalls sehenswert und die Geschichte war weitaus besser, als erwartet.
Die Dialoge allerdings hätten weniger "modern" sein sollen, das hat mich sehr gestört.
Wenn man aber Action- und Fantasyfilme mag, sollte man sich diesen nicht entgehen lassen.
Ich halte den Film für Sehenswert, die Spannung bleibt über den ganzen Film erhalten, die Darsteller sind wunderbar gewählt und Spaß ist in diesem Film auf jeden Fall zu finden. Das Ende find ich ein bißchen wackelig, die Zuredestellung hätte man anders umsetzen können, zumindest mein denken. Ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein bzw. der gut gelungenen Story.
8k346084
26. Juni 201010/10
Ich bin ein Fan der Videospielreihe Prince of Persia und habe schon alle PoP-Games gespielt.
Mit meiner Freundin habe ich diesen Film am Release-Tag im Kino geschaut und wir fanden ihn beide klasse. Schöne Szenen, lustige Sprüche, Action, interessante Story.
Prince of Persia ist definitiv die beste Spieleverfilmung bis jetzt und für alle Gamer ein Must watch film. Für alle anderen ist der Film ebenfalls sehr empfehlenswert.
Habe ihn mit meinem Freund gesehen(er hat alle Spiele gespielt)& wir waren beide enttäuscht.Die Story´s aus den Spielen wurden wild im Film zusammen gewürfelt & insgesamt fanden wir die "Sprache"/Dialoge nicht passend,wie kann ich es ausdrücken?vielleicht war die Kommunikation zu modern,ich fand sie passte nicht zu der dargestellten Zeit.Bei den Actionszenen hatte man sich keine Mühe gemacht,es wurde einfach alles "verschwommen" dargestellt.Insgesamt war es eine Komödie,wir hatten mehr erwartet
War nie ein wirklich großer Fan der Videospielreihe und hab ihn zusammen mit meiner Freundin, die ich beinahe ins Kino zwingen musste *g*, gesehn - das Resultat direkt nach dem Film: Freundin sitzt wie gebannt im Sessel und meint nur "woah, WAHNSINNS Film!!" und ich fand ihn sogar noch nen Tick besser als "Fluch der Karibik", vor allem durch die geniale Story um den Sand der Zeit! Jetzt schau ich mir auch gern mal wieder die Games an... ein Hammerstreifen - sehr empfehlenswert!!
Ich fand den Film klasse, Immer mal Action mit humor und einem sexy Hauptdarsteller den man des öfteren mit gestählter Brust sehen konnte :D
Sehenswert
Ich war ziemlich enttäuscht. Die Kampfszenen sind viel zu hektisch, die wenigen guten Szenen waren bereits im Trailer zu sehen und die Dialoge sind auch sehr seltsam. Ein ziemlich öder Film, geschmückt von tollen Landschaften und Effekten, daher noch 4 Punkte!
3caky
30. Mai 20109/10
Also ich fand de Film super. Darsteller und auch Idee des Films sind einfach nur toll. Mich wunderte es, dass es wirklich nur eine Liebesszene gibt, obwohl das ein Disneyfilm ist :) Ich schließe mich also meinen Vorschreibern an. Klasse Film! Empfehlenswert!
Hab ihn letzte Woche Donnerstag gesehen, da ich Karten gewonnen habe und ich war richtig positiv überrascht! Besser als ich dachte, war ein echt cooler Film. 8*
Habe den Film gestern Abend im Kino gesehen und er hat mir sehr gut gefallen. Wer "Fluch der Karibik" mag wird auch diesen Film mögen.