Filmkritik - Persona Non Grata (2003)
 
 

Persona Non Grata

Original: America Undercover: Persona Non Grata
Regie: Oliver Stone
Darsteller: ?????
Laufzeit: 67min
FSK: ???
Genre: Dokumentation (USA, Frankreich, Spanien)
Filmstart: 01. Januar 2003
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die Ära Arafat ist mit dem Tod des Palästinenserpräsidenten vorüber. Es stellt sich nun die Frage, ob und wie die Zukunft des Nahost-Friedensprozesses aussehen wird. Im März 2002, zu einer Zeit, in der die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern bereits verhärtet sind und sich der Konflikt erneut zuspitzt, sucht der Regisseur Oliver Stone in Jerusalem, Tel Aviv und dem palästinensischen Ramallah nach Antworten auf Fragen, warum der Nahe Osten keinen Frieden findet. Stone führt mit Führungspersönlichkeiten und Schlüsselfiguren beider Seiten intensive und aufschlussreiche Gespräche, die diese komplexe Problematik transparenter machen. Unter seinen Interviewpartnern sind keine geringeren als die früheren israelischen Ministerpräsidenten Shimon Peres, Ehud Barak und Benjamin Netanyahu, Hasan Yosef, der Sprecher des politischen Flügels der palästinensischen "Hamas" und eine Gruppe maskierter Kämpfer der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden. Die Gespräche, vor Ort und als direkte Reaktion auf die Ereignisse geführt, erhellen die Komplexität der Situation und die krassen Gegensätze der Meinungen und Emotionen. Bei dem Versuch, zu Arafat vorzudringen, geriet die Crew sogar zwischen die Fronten, als während des Pessa-Fests ein Selbstmordattentäter sich und 20 Israelis in die Luft sprengte, das israelische Militär die Straßen von Ramallah besetzte und Arafats Regierungsgebäude zerstörte…

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