Filmkritik - Flussfahrt mit Huhn (1983)
 
 

Flussfahrt mit Huhn

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,4)
Regie: Arend Agthe
Darsteller: Huhn Von Arend Agthe mit Hans Beerhenke, Uwe Müller
Laufzeit: 104min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Familie (Deutschland)
Verleih: MFA
Filmstart: 10. März 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Johanna fährt in die Ferien zu ihrem Großvater Ewald. Dort soll sie die Zeit mit ihrem Cousin Robert und ihrem Opa verbringen, doch Robert verhält sich von Anfang an feindselig und ablehnend. Allmählich kommt Johanna dahinter, dass Robert ein Geheimnis hat, und sie wird zur Mitwisserin seines abenteuerlichen Plans: Robert möchte mit einem Holzboot weserabwärts bis zum offenen Meer fahren, um über diese neue „Nord-Ost-Passage“ mit der ganzen Welt verbunden zu sein. Johanna wird in den Geheimbund „Blauer Punkt“ aufgenommen. Neben Robert nehmen auch Nachbarsjunge Harald und sein kleiner Bruder Alex an der Reise teil. Eines Nachts stehlen die vier Opa Ewalds Boot und schippern zusammen mit einem Huhn, das die Kinder vor dem Klabautermann schützen soll, flussabwärts. Opa Ewald bemerkt die heimliche Abreise der Kinder erst am nächsten Morgen, leiht sich ein Kanu und fährt den Kindern nach. Doch die Kinder sind alles andere als dumm. Clever gelingt es der Bande, den Opa immer wieder abzuhängen. So stehlen die Kinder nachts das zweite Boot und lassen den Opa allein auf einer Insel zurück, die er nur schwimmend verlassen kann. Doch Opa Ewald lässt nicht locker. In einem Bus überholt er die Kinder auf dem Landweg und lauert ihnen auf einer Eisenbahnbrücke auf. Der Sprung auf das Deck des zweiten Bootes gelingt ihm zwar, allerdings seilen die Kinder dieses Boot mit dem Großvater und leider auch ihren sämtlichen Vorräten ab. Hungrig gehen die vier schlafen. Nachts wachen die Kinder auf: Alex ist verschwunden. Opa Ewald findet Alex, aber kann ihn nur kurz bei sich behalten, bevor der Junge wieder zu seinen Freunden entwischt. Zunehmend verstrickt sich der Großvater bei seiner Verfolgung in eine schwierige Doppelrolle, muss er doch nicht nur die Kinder so schnell wie möglich zurückholen, sondern auch ihr Verschwinden den Eltern gegenüber telefonisch vertuschen. Bei einer Expedition in eine alte Fabrik geraten die Kinder in Schwierigkeiten. Sie werden von einem geheimnisvollen Fremden in einem kleinen Kellergewölbe eingesperrt. So sehr sie auch vorher versucht hatten, dem Großvater zu entkommen, so sehr wären sie jetzt für seine Hilfe dankbar. Doch der Großvater wird als vermeintlicher Saboteur und feindlicher Eindringling in einem Militärlager am Rand des Flusses festgehalten. Nur mit Alex’ Hilfe, der sich durch die engen Lüftungsschächte zwängt, können die Kinder ihrem Gefängnis entkommen. Kurz vor dem Ziel treffen schließlich Verfolger und Verfolgte aufeinander, doch unter Umständen, mit denen niemand gerechnet hat. Und eines ist klar: Der Zugang zum Meer steht am Ende der Reise von Robert, Johanna, Harald, Alex, Opa Ewald und… dem Huhn!

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