Filmkritik - Drum (2004)
 
 

Drum

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,4)
Regie: Zola Maseko
Darsteller: Bonnie Mbuli, Taye Diggs
Laufzeit: 97min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Thriller, Drama (Deutschland, Südafrika, USA)
Verleih: Kinowelt Filmverleih
Filmstart: 01. Dezember 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Johannesburg, Südafrika, 1951. In den illegalen Clubs des Township „Sophiatown“ gelingt es dem schwarzen Sportreporter Henry Nxumalo (Taye Diggs), die Realität des Rassismus zumindest während der Nächte zu verdrängen. Denn in „Sophiatown“ leben Weiße und Farbige Seite an Seite, trinken schwarz gebrannten Alkohol und lauschen dem Jazz jener Zeit. Dort schreibt er für das „DRUM“-Magazin und dort besucht er regelmäßig seine Geliebte – Dara (Bonnie Mbuli). Dann jedoch tritt eine alte Frau auf ihn zu und bittet ihn, sich auf die Suche nach ihrem Sohn zu machen, der vor über einem Jahr auf die Arbeitsfarm namens „Harmony“ geschickt wurde und seitdem verschwunden ist. Da ihn auch seine Ehefrau Florence (Moshidi Motshegwa) dazu drängt, über Dinge zu schreiben, die schwarze Südafrikaner wirklich betreffen, begibt er sich als einfacher Tagelöhner getarnt auf die Arbeitsfarm, um die dort herrschenden Verhältnisse aufzudecken. Nach dem riesigen Erfolg des investigativen Artikels, der im „DRUM“-Magazin erscheint, wird aus Henry schnell Mr. Drum. Weitere Enthüllungsartikel folgen. Mal begibt sich ein Reporter in eine Kirche für Weiße, mal lässt sich Henry für einige Tage ins Gefängnis sperren. Begleitet wird er dabei stets von seinem Fotografen, dem Deutschen Jürgen Schadeberg (Gabriel Mann). Als die beiden dann allerdings auf Informationen stoßen, die besagen, „Sophiatown“ solle abgerissen, die dortigen Bewohner vertrieben werden, geraten sie ins Visier politischer Kräfte und damit in ernsthafte Gefahr. Doch kampflos wollen sie „Sophiatown“ nicht aufgeben.

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