Das große Heft

Original: A nagy füzet
Regie: Janos Szasz
Darsteller: András Gyémánt, László Gyémánt
Laufzeit: 113min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Österreich, Deutschland, Ungarn)
Verleih: Piffl Medien
Filmstart: 07. November 2013
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Niemals zuvor haben die beiden dreizehnjährigen Zwillingsbrüder ihre Großmutter gesehen, zu der sie nun im großen Krieg gebracht werden. Die kümmerliche Hütte der verschrobenen alten Frau, die im Dorf als Hexe verschrieen ist, liegt an einem Waldstück nahe der streng bewachten Grenze. Das Leben hier ist so rau wie der Ton der Großmutter, die Kinder müssen hart arbeiten, um sich Brot und Obdach zu verdienen. Draußen behandelt man sie nicht besser, Schläge und Ungerechtigkeit sind an der Tagesordnung. Um in dieser Welt zu überleben, beschließen die Jungen, sich in immer neuen Übungen abzuhärten: Gegen Schmerzen, gegen Beleidigungen, gegen Hunger, gegen die eigenen Skrupel, gegen die Sehnsucht nach Liebe. Sie lernen zu betteln, zu stehlen, zu schlagen, zu lügen, zu töten, ganz wie es ihnen die Welt um sie herum vorlebt. Ein Lexikon und eine alte Bibel dient ihnen zum Lernen, wie sie es der Mutter versprochen haben. Ihre Erlebnisse halten sie in einer Kladde fest, die sie das große Heft nennen: eingetragen wird in strenger Sachlichkeit nur, was sich in einem Aussagesatz festhalten lässt; was wahr ist. Nach und nach entwickeln die Jungen eine Moral, in der Gut und Böse ihre ganz eigene Bedeutung haben. Einer letzten Prüfung wollen sie jedoch entgehen: der Trennung...

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