Spielt der Impfstatus bei der Partnersuche eine Rolle

KiVo

Well-known member
ID: 509182
L
29 Juli 2021
142
25
Warum öfters? Es reicht doch, es überhaupt zu tun. Eine Beziehung mit einer Infektion zu beginnen, trägt sicher nicht zur Haltbarkeit der Beziehung bei.
Na, mit öfters meinte ich, jedesmal vor einer Beziehung, oder hattest du dein ganzes Leben lang eine Beziehung, von Jugend an bis heute und seit ihr dann beide auf alle möglichen Infektion und Krankheiten getestet
 

hbss

Well-known member
ID: 19406
L
29 Juli 2007
17.591
160
Die Aussage bezog sich darauf, dass es keinen Bestimmer in der Partnerschaft geben sollte, nicht darum, ob man mit dem richtigen oder falschen Partner zusammen ist. Aber das muss ja auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er oder sie sich den richtigen Partner aussucht und mit ihm oder ihr zusammenbleibt. in der heutigen Zeit sind Frauen ja nicht mehr unbedingt auf den Mann als Partner angewiesen, wenn sie beruflich so gestellt sind, das sie nicht "abhängig" sind, wie es noch vor längerer zeit war.
"Die Aussage bezog sich darauf, dass es keinen Bestimmer in der Partnerschaft geben sollte,"

Dann suche Dir keinen "Herren"
sondern eine Partner.
Problem gelöst.
Und lass das Wort "sollte" weg.
Es geht um Realität.
Oder gibt es keine freie Partnerwahl mehr?
Gehe bitte in die Praxis.
 

brooke

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ID: 501961
L
5 Oktober 2019
128
12
Ich frage mich gerade, ob du wirklich glaubst, dass ein geimpfter Mensch sich, bevor er eine Beziehung eingeht öfters auf übertragbare Krankheiten testen oder untersuchen lässt, als ein ungeimpfter Mensch?
Ich kenne dein Sexual- beziehungsweise Beziehungsleben nicht, aber ehe ich mit jemandem ohne zusätzliche Verhütung schlafe, erwarte ich, dass wir beiderseits aktuelle Testnachweise haben. Je nach Beziehungsform (offen oder monogam) dann auch regelmäßige Updates, Blut spenden & Co. kann da auch schon helfen.
 

hbss

Well-known member
ID: 19406
L
29 Juli 2007
17.591
160
Die Aussage bezog sich darauf, dass es keinen Bestimmer in der Partnerschaft geben sollte, nicht darum, ob man mit dem richtigen oder falschen Partner zusammen ist. Aber das muss ja auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er oder sie sich den richtigen Partner aussucht und mit ihm oder ihr zusammenbleibt. in der heutigen Zeit sind Frauen ja nicht mehr unbedingt auf den Mann als Partner angewiesen, wenn sie beruflich so gestellt sind, das sie nicht "abhängig" sind, wie es noch vor längerer zeit war.

"dem richtigen oder falschen Partner zusammen ist."

Ich will auf den Post noch mal eingehen.

Ein "falscher" Partner schubbst Dich herum, behandelt Dich als Sklaven.

zB Iss den Teller leer, sonst verlasse ich Dich oder geh zum Impfen.

Warum sollst oder willst Du so jemand heiraten?
Wegen dem Geld?



Wenn Frauen in den Knast gehen,
dort mit Mörder flirten,
nach der Haft heiraten, dann kann er der Richtige sein und es gute Ehe gehen.

Oder heiratet Ihr ohne vorher mal ein wenig zu reden,
schnell einen Kaffee an der Tanke reicht?
 

TheRockMan

Board-Psychose
ID: 293295
L
25 April 2008
4.133
1.875
Na, mit öfters meinte ich, jedesmal vor einer Beziehung, oder hattest du dein ganzes Leben lang eine Beziehung, von Jugend an bis heute und seit ihr dann beide auf alle möglichen Infektion und Krankheiten getestet
Nein, ich hatte mehrere Beziehungen unterschiedlicher Dauer - und sogar meine "Sturm- und Drang-Zeit", die aber bei Weitem nicht so "wild" gewesen ist, wie man sich das bei Musikern so vorstellt, da geht halt nix über ein gepflegtes Klischee. Über Infektionskrankheiten hat man sich spätstens ab Ende der 80er Jahre unterhalten, als AIDS zu einem echten Problem wurde. Masern & Cie. waren da eher keine Sorge, wobei ich mir heute natürlich die Frage stelle, ob das nicht verkehrt war, auch wenn es letztlich gutgegangen ist - bis auf ein paar Schnupfen habe ich mich in keiner Beziehung infiziert.

Mit fortschreitender Zeit kommen natürlich neue Fragen auf - man ist ja lernfähig. Wer Kinder hat, kennt vermutlich einige Impfungen, die er selbst nie bekommen hat. Da kann man ruhig mal mit seinem Arzt reden, ob eine Erwachsenen-Impfung Sinn macht. Daran ist nichts peinlich.
 

hbss

Well-known member
ID: 19406
L
29 Juli 2007
17.591
160
Weder habe ich gesagt, dass ich beim Schulabschluss geheiratet habe, noch habe ich von Liebe auf dem ersten Blick gesprochen, noch habe ich gesagt, dass das auf heute noch zutrifft, ich habe jedoch gesagt, dass ich selbst Erfahrung einer sehr langen Beziehung habe, die immer auf Augenhöhe basiert/basierte.
Dann bist Du doch glücklich mit Deiner Frau. Wo ist Dein Problem?
Deine Kinder?
 

anddie

Well-known member
ID: 171
L
3 Mai 2006
2.240
109
Wäre für mich definitiv ein entscheidender Faktor. Ich möchte einen Partner, der verantwortungsvoll mit seiner und unser aller Gesundheit umgeht. Wenn es da bei der Impfung schon scheitert, will ich nicht wissen, was dann bei sexuell übertragbaren Krankheiten oder anderen Risiken los wäre.
Und jetzt stell dir einfach mal vor, du lernst jemanden kennen, der wunderbar passen würde und sich aber tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Finde daher so eine Aussage eher voreilig.
Habe auch im Familienkreis jemanden, der unter diese Rubrik fällt. Du glaubst gar nicht, wie leid er es ist, jedem das erklären zu müssen. Erstens ist es arg privat, an was er leidet und zweitens wird ihm ständig nicht geglaubt, so dass er massiv Probleme hat, derzeit irgendwo am gesellschaftlichen Leben (soweit möglich) teilzunehmen.

Da ich verheiratet bin, kann ich aber nur theoretisch auf die Ausgangsfrage antworten. Es wäre für mich aber definitiv nicht die erste Frage, die ich irgendwem stellen würde.
Ansonsten wäre mir aber ein Ungeimpfter, der sich an die Regeln hält (Hygiene, Abstand, Maske tragen,...), lieber als ein Geimpfter oder Geboosteter, der nicht mal mehr Maske tragen will.

anddie
 

brooke

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ID: 501961
L
5 Oktober 2019
128
12
Und jetzt stell dir einfach mal vor, du lernst jemanden kennen, der wunderbar passen würde und sich aber tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Finde daher so eine Aussage eher voreilig.
Habe auch im Familienkreis jemanden, der unter diese Rubrik fällt. Du glaubst gar nicht, wie leid er es ist, jedem das erklären zu müssen. Erstens ist es arg privat, an was er leidet und zweitens wird ihm ständig nicht geglaubt, so dass er massiv Probleme hat, derzeit irgendwo am gesellschaftlichen Leben (soweit möglich) teilzunehmen.
Zwischen impfen lassen können und impfen lassen wollen gibt es aber einen Unterschied. Und wenn jemandem seine Krankheit zu privat ist, als dass er sie mit seiner Partnerin (mir) teilen wollen würde (also nicht Infektion, sondern darüber in Kenntnis setzen), da hätte ich dann auch Vertrauensprobleme. Ich finde es durchaus wichtig zu wissen, ob jemand an einer so stark einschränkenden Krankheit leidet oder nicht. Nicht, weil er dann in meiner "Wertigkeit" sinkt, sondern um mir zu überlegen ob ich bereit bin perspektivisch Care-Arbeit übernehmen zu wollen. Das sind individuelle Abwägungsgründe, die wahrscheinlich alle betreffen. Den einen ist egal ob jemand geimpft ist, mir halt nicht. Genauso ist mir aufgrund meiner familiären Biographie auch nicht egal ob jemand pot. eher an Demenz erkranken wird oder aus anderen Gründen ein Pflegefall werden kann. Natürlich kann es jedem passieren, aber es gibt Faktoren, die das begünstigen. Die würde ich gerne vermeiden wenn ich eine langfristige Beziehung anstrebe.
 

TheRockMan

Board-Psychose
ID: 293295
L
25 April 2008
4.133
1.875
Zwischen impfen lassen können und impfen lassen wollen gibt es aber einen Unterschied. Und wenn jemandem seine Krankheit zu privat ist, als dass er sie mit seiner Partnerin (mir) teilen wollen würde (also nicht Infektion, sondern darüber in Kenntnis setzen), da hätte ich dann auch Vertrauensprobleme. Ich finde es durchaus wichtig zu wissen, ob jemand an einer so stark einschränkenden Krankheit leidet oder nicht. Nicht, weil er dann in meiner "Wertigkeit" sinkt, sondern um mir zu überlegen ob ich bereit bin perspektivisch Care-Arbeit übernehmen zu wollen. Das sind individuelle Abwägungsgründe, die wahrscheinlich alle betreffen. Den einen ist egal ob jemand geimpft ist, mir halt nicht. Genauso ist mir aufgrund meiner familiären Biographie auch nicht egal ob jemand pot. eher an Demenz erkranken wird oder aus anderen Gründen ein Pflegefall werden kann. Natürlich kann es jedem passieren, aber es gibt Faktoren, die das begünstigen. Die würde ich gerne vermeiden wenn ich eine langfristige Beziehung anstrebe.
Ok, kann ich soweit absolut nachvollziehen, sehe ich auch ganz ähnlich. Bleibt noch der Zeitpunkt, ab dem man darüber spricht. Schon beim ersten Date alle Karten auf den Tisch? Wäre mir jetzt zu heavy.

Klar wäre gut, wenns irgendwann hieße: In guten wie in schlechten Tagen, in Reichtum wie in Armut, in Gesundheit wie in Krankheit, bis dass der Tod euch scheidet. Ist leider nicht mehr der Regelfall. Aber man kann viel Leid/Drama vermeiden, wenn man sich rechtzeitig über die Zukunft macht. Rechtzeitig = weder zu früh noch viel zu spät. Neben irgendwelchen Erkrankungen kann ja auch ein Unfall dazwischenkommen, bei dem ein Arm oder ein Bein verloren geht oder der Rollstuhl die Zukunft ist.

Kontaktbörsen gibts ja für die unterschiedlichsten Zielgruppen - Alleinerziehende, Metal-Fans Ü30/Ü40, generell Ältere, auch für Kontaktwillige mit größerem Altersunterschied, sogar für Rechtsextreme. "Ungeimpft sucht Ungeimpft" oder auch "Ungeimpft sucht Geimpft" hab ich noch nicht gesehen.
 

hbss

Well-known member
ID: 19406
L
29 Juli 2007
17.591
160
Interessante These

Das ist keine These. Er hat einen Scherz gemacht. Er ist immer gut gelaunt und muntert andere User oft auch auch mit lustigen Filmchen auf.
.
Zum Thema.
Wenn Du schüchtern bist beim ersten Date, dann fange doch ganz unverfänglich und nicht mit der Verbalkeule an:
"Hast schon gehört, in Deutschland soll es eine schlimmer Krankheit geben."
So kommst Du über Smalltalk, der ist beim Flriten sehr beliebt, einfach zur Sache.
 

TheRockMan

Board-Psychose
ID: 293295
L
25 April 2008
4.133
1.875
Das ist keine These. Er hat einen Scherz gemacht. Er ist immer gut gelaunt und muntert andere User oft auch auch mit lustigen Filmchen auf.
Du meinst, das wäre ein Scherz gewesen? Mal sehen, ob du am Beatmungsgerät noch lachen kannst.
Gesundheit ist ein Grund zur Freude und/oder Sorge, darüber macht man sich aber nicht lustig = lächerlich.
Ok, du Ausnahme bestätigst natürlich die Regel. Wer stellt bei dir eigentlich das Betmungsgerät ab?
😂🤣😂
Wenn Du schüchtern bist beim ersten Date, dann fange doch ganz unverfänglich und nicht mit der Verbalkeule an:
"Hast schon gehört, in Deutschland soll es eine schlimmer Krankheit geben."
So kommst Du über Smalltalk, der ist beim Flriten sehr beliebt, einfach zur Sache.
Jo, klar, "schlimme Krankheit" ist Smalltalk. Beim Wetter gibts dann den ersten Ehekrach?
In welcher Sprache redet deine rechte Hand mit deiner linken? Sind die Beiden schon verlobt?
 

TheRockMan

Board-Psychose
ID: 293295
L
25 April 2008
4.133
1.875
Scherzt weiter.

Wie baut man Vertrauen auf in der Ehe,
wenn man wegen Impfstatus lügt
oder nur ein Eheteil sich impfen lässt?
War der Einschluss gestern sanft?
Ist ein Schlüssel abgebrochen?
Hat ein Schlüssel geklemmt?
Wurde eine Uniform bekleckert?

Konnte Pippi Langstrumpf ihr Pferd stemmen?
Wieviele Matrosen saßen auf dem Pferd?
Fragen über Fragen.
Wieviele Goldstücke sind in Pippis Koffer?

Geht dir der Stift?
Bleib ruhig - kein Gold wird je dir gehören.
DU BIST EIN BEUFSVERLIERER.
 

KiVo

Well-known member
ID: 509182
L
29 Juli 2021
142
25
Wenn ich auf das Thema schaue, dann geht es um Partnersuche, viele scheinen aber gleich mit Partnersuche eine Ehe einzugehen.!