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Alt 05.11.2017, 12:35:02   #331 (permalink)
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Reg: 25.04.2006
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Beitrag Umweltbundesamt will Maut für sämtliche Kraftfahrzeuge

Folgende News wurde am 05.11.2017 um 13:08:51 Uhr veröffentlicht:
Umweltbundesamt will Maut für sämtliche Kraftfahrzeuge
Top-Themen

Zitat:
Dessau-Roßlau (dts) - Unmittelbar vor Beginn der Weltklimakonferenz in Bonn hat das Umweltbundesamt die Einführung einer Maut für sämtliche Kraftfahrzeuge in Deutschland gefordert."Ich plädiere für eine Maut, die kilometerabhängig auf allen Straßen und für alle Kraftfahrzeuge erhoben wird", sagte Behördenchefin Maria Krautzberger der "Welt" (Montagsausgabe). Im Verkehrssektor gebe es seit 25 Jahren keinen Rückgang der Emissionen. Um den Klimawandel aufzuhalten, müsse das Autofahren insgesamt reduziert werden."Damit müssen wir ja nicht zwangsläufig unsere Mobilität einschränken", so Krautzberger. Vor allem müssten Bus und Bahn attraktiver werden, dann stiegen die Leute auch um."Das regelt sich nicht allein über den Preis, sondern über schnelle Taktung, ein enges Haltestellennetz." Man brauche eine grundlegende Verkehrswende hin zur Elektromobilität, verlangte die Präsidentin der zentralen Umweltschutzbehörde Deutschlands."Ziel muss sein, bis 2030 mindestens zwölf Millionen Elektroautos auf die Straße zu bekommen." Auch Busse müssten auf Elektroantrieb umgestellt werden."Unsere Forderung ist eine Quote für Neuzulassungen bei Pkw, die 2030 bei 70 Prozent liegen muss." Deutschland habe das Ziel, bis zum Jahr 2050 die gesamten Treibhausgasemissionen um 95 Prozent zu reduzieren."Das schaffen wir nur, wenn wir im Verkehr auf nahezu Null Emissionen kommen." Krautzberger sprach sich auch für einen beschleunigten Ausstieg aus dem Kohlestrom aus."Wenn wir kurzfristig noch etwas erreichen wollen, müssen wir schneller als bisher geplant aus der Kohleverstromung aussteigen." Deutschland habe sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren."Derzeit liegen wir bei unter 28 Prozent", sagte Krautzberger. Wenn keine zusätzlichen Anstrengungen unternommen werden, wären wohl nur 32 Prozent zu erreichen. Vor allem im Energiesektor, der für knapp die Hälfte der deutschen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, sieht Krautzberger noch eine Möglichkeit für Reduktionen, die bis 2020 eine Wirkung zeigen. Ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden, könnten elf bis zwölf der ältesten Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden. Bei den dann noch verbleibenden Kraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, müsste die derzeitige Stromproduktion halbiert werden. Allerdings ließ sie offen, ob und wie die Energieversorger für diese Maßnahmen entschädigt werden sollen: "Am besten wäre natürlich ein konsensualer Weg - also über Verhandlungen und die Einsicht, dass eine Minderung politisch gewollt und gesellschaftlich richtig ist."
 
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Alt 05.11.2017, 12:42:05   #332 (permalink)
All4you
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Reg: 10.01.2016
Beiträge: 3.385
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Das war ja klar. Sobald man eine Maut erfunden hat, muss man diese auch für alle Fahrzeuge erfinden.
Nicht das man mit dem Geld dann die Infrastruktur oder gar die Straßen verbessern oder erhalten will.
Es geht nur darum dem Steuerzahler noch eine weitere Abgabe auf zu drücken.
Damit sich die Klolitiker noch eine weitere Zulage auszahlen lassen können . . .

Ich frag mich nur, ab wann es denn dann eine maut für Kinderwa(ä)gen gibt. Denn auch das sind Kleinfahrzeuge (Ohne/Mit Antrieb [der der schiebt]) die auf den öffentlichen Wegen bertieben werden . . . (Und NEIN, das ist kein Sarkasmus)

Oder wie ist es mit der Maut-Abgabe für Fahrradfahrer? Sie hinterlasen ja auch einen gewissen Gummiabrieb auf den Fahrwegen. Sind nicht Pflichtversichert und besitzen keine Kennzeichen.
 
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Alt 08.03.2018, 17:20:02   #333 (permalink)
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Reg: 25.04.2006
Beiträge: 6.402
Beitrag Pkw-Maut verzögert sich bis 2020

Folgende News wurde am 08.03.2018 um 18:06:40 Uhr veröffentlicht:
Pkw-Maut verzögert sich bis 2020
Top-Themen

Zitat:
Berlin (dts) - Die Einführung einer Pkw-Maut für Ausländer in Deutschland verzögert sich wahrscheinlich mindestens bis ins Jahr 2020 hinein. Wie das "Handelsblatt" in seiner Freitagausgabe unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, stockt das Vergabeverfahren für das System. So gibt es unter anderem noch datenschutzrechtliche Probleme bei der Kontrolle der Fahrzeuge und bei anderen Details. Darüber hinaus sollen die Betreiber des Systems nach der Zahl der ausländischen Fahrzeuge vergütet werden, die ins Land ein- und ausfahren. Wenn der Betreiber das Verkehrsmengenrisiko trage, dann ließe sich das Projekt bei keiner Bank finanzieren, hieß es. Daher müssten "wesentliche Änderungen" an den Ausschreibungsmodalitäten vorgenommen werden. Eigentlich sollten die Bewerber, zu denen unter anderem T-Systems, Siemens, IBM und Accenture gehören, ihre finalen Angebote für die Erhebung und Kontrolle der Maut bereits in den nächsten Wochen abgeben. "Das Verfahren verzögert sich um mindestens zwei Monate", hieß es nun. Zuzüglich möglicher Klagen und dem Aufbau des Systems werde es "nichts vor 2020", wie mit der Materie Betraute berichten. Andere Beteiligte sprachen von "frühestens Mitte 2020". "Der Einführungstermin ist abhängig von den Ergebnissen der noch laufenden Vergabeverfahren", heißt es in einer Antwort der Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag, die dem "Handelsblatt" vorliegt. Eine weitere Auskunft sei "nicht möglich". Das Ministerium räumte in der Antwort ein, bisher seien "Kosten in Höhe von insgesamt rund 23 Millionen Euro entstanden". Die Antwort liegt dem "Handelsblatt" vor. Kritik kam von den Grünen. Auch im März 2018 könne das Ministerium "keinen konkreten Einführungstermin nennen", sagte der verkehrspolitische Sprecher Stephan Kühn dem "Handelsblatt". Auch verschlinge das System schon jetzt Millionen, "ohne auch nur einen Cent" eingespielt zu haben. Ursprünglich wollte der ehemalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) das System zum 1. Januar 2016 "scharf stellen".
 
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Alt 08.03.2018, 17:24:57   #334 (permalink)
All4you
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ID: 15099
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Reg: 10.01.2016
Beiträge: 3.385
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Und wieder einmal wurde meine Aussage in einen anderen Post gekickt und somit aus dem Konzept gezogen. Danke für diese Zensur.
 

Geändert von All4you (08.03.2018 um 19:39:20 Uhr)
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Alt 09.08.2019, 16:05:01   #335 (permalink)
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Reg: 25.04.2006
Beiträge: 6.402
Beitrag Datenschützer: Kilometer-Maut für Pkw generell möglich

Folgende News wurde am 09.08.2019 um 16:39:34 Uhr veröffentlicht:
Datenschützer: Kilometer-Maut für Pkw generell möglich
Top-Themen

Zitat:
Berlin (dpa) - Nach dem Aus für die geplante Pkw-Maut gibt es Rückenwind für Forderungen nach einem neuen Modell mit Berechnung nach gefahrenen Kilometern. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat keine grundsätzlichen Einwände gegen eine solche Gebühr, bei der Fahrtstrecken von Privatwagen elektronisch erfasst werden müssten. «Es ist auf keinen Fall ausgeschlossen aus Sicht des Datenschutzes, dass intelligente Mautsysteme eingeführt werden», sagte er der dpa. Es komme aber auf ihre Ausprägung an. Die Linke im Bundestag warnte dagegen vor Belastungen für Pendler.
 
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Alt 09.08.2019, 16:17:33   #336 (permalink)
Spacyman
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Reg: 28.05.2007
Beiträge: 21
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Ich weiß nicht, was sind das für Datenschützer. Werden sie an den Gewinnen beteiligt?
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Alt 12.08.2019, 19:42:24   #337 (permalink)
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Reg: 10.01.2016
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Würde mann die KFZ-Steuer knicken, dann wäre die KFZ-Steuer legitim.
 
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Alt 13.08.2019, 07:08:11   #338 (permalink)
hbss
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Reg: 29.07.2007
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Zitat:
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Folgende News wurde am 12.08.2008 um 08:17:28 Uhr veröffentlicht:
Bauindustrie fordert PKW-Maut in Deutschland
DPA-News
Machts doch wie die Schweiz.
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Alt 15.08.2019, 07:06:45   #339 (permalink)
All4you
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Reg: 10.01.2016
Beiträge: 3.385
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Oder so wie in Österreich.
Aber nein, der Scheuer will einfach noch mehr Geld verdienen. Von den Deutschen eine PKW-Steuer und dann anschließend eine PKW-Umweltabgabe, die er ja dann zur Diätenerhöhung verwenden kann
 

Geändert von All4you (15.08.2019 um 09:56:44 Uhr)
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Alt 15.08.2019, 07:33:44   #340 (permalink)
Spacyman
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ID: 115471
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Reg: 28.05.2007
Beiträge: 21
Daumen hoch

Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Oder so wie in Österreich.
Aber nein, der Scheurer will einfach noch mehr Geld verdienen. Von den Deutschen eine PKW-Steuer und dann anschließend eine PKW-Umweltabgabe, die er ja dann zur Diätenerhöhung verwenden kann
Jup, das Geld wird sicher nicht für die neuen Straßen oder Autobahn Ausbau etc. verwendet.
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Alt 15.08.2019, 11:03:00   #341 (permalink)
ritter
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ritter eine Nachricht über ICQ schicken
Reg: 20.04.2006
Beiträge: 1.258
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ich bin für eine PKW Maut aber nicht so wie es wieder die Regierung macht aber da kann ja der normale bürger nix machen
 
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Alt 15.08.2019, 11:26:44   #342 (permalink)
All4you
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Reg: 10.01.2016
Beiträge: 3.385
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Ich bin gegen eine PKW-Maut, so lange ich für jedes meiner Fahrzeuge auch noch eine KFZ-Steuer bezahlen muss. Zuerst einmal sollten alle Fahrzeuge eine Steuer bezahlen müssen. Also auch e-Scooter und Fahrräder, Mofas. Nur Kinderwagen sollten von der Steuer befreit sein.
 
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Alt 15.08.2019, 11:34:42   #343 (permalink)
hbss
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Reg: 29.07.2007
Beiträge: 10.615
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Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Oder so wie in Österreich.
Aber nein, der Scheuer will einfach noch mehr Geld verdienen. Von den Deutschen eine PKW-Steuer und dann anschließend eine PKW-Umweltabgabe, die er ja dann zur Diätenerhöhung verwenden kann
Gute Idee. Auch einfacher.
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Stichworte
adac, autobahn, dpa, maut, pkw, schwarz-gelb, shortnews, umweltbundesamt

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