Alt 09.09.2013, 06:20:02   #1 (permalink)
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klamm-Bot
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Reg: 25.04.2006
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Beitrag Darum lieben die Deutschen so sehr ihre Autos

Folgende News wurde am 08.09.2013 um 21:04:00 Uhr veröffentlicht:
Darum lieben die Deutschen so sehr ihre Autos
Shortnews

Zitat:
Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) wird in diesem Jahr 65 Jahre alt. Es werden wieder zahlreiche neue Autos vorgestellt. Da stellt sich häufig die Frage, warum das Auto in Deutschland so beliebt ist. In erster Linie wollen die Deutschen selbst mobil seien. Weiterhin wollen sie selbst die Macht über das zu steuernde Gefährt haben, was am besten geht, wenn sie selbst hinter dem Lenkrad sitzen und im Straßenverkehr selbst die Kontrolle haben. Außerdem können sie selbst die Geschwindigkeit bestimmen. Besonders wichtig ist zusätzlich, dass die Autofahrer den Fahrplan selbst bestimmen können.
 
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Alt 09.09.2013, 16:17:40   #2 (permalink)
(Bier)Kelle
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Reg: 28.04.2006
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Ahja, habe ich gestern auf der Fahrt von Südtirol nach Braunschweig wieder selbst erlebt.

Weder Geschwindigkeit noch Fahrplan konnte ich dank Rückreiseverkehr selbst bestimmen.
Aber das wird nen Auto-Freak nie zugeben.

gruss kelle!
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

Nazi sein heißt Probleme kriegen!
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Alt 09.09.2013, 18:05:06   #3 (permalink)
wusseler
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Reg: 23.11.2007
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Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Ahja, habe ich gestern auf der Fahrt von Südtirol nach Braunschweig wieder selbst erlebt.

Weder Geschwindigkeit noch Fahrplan konnte ich dank Rückreiseverkehr selbst bestimmen.
Aber das wird nen Auto-Freak nie zugeben.

gruss kelle!
Dafür kann ich einsteigen wann ich will, fahre pünktlich los, Pause machen wo ich will und vor allem habe ich IMMER einen Sitzplatz :P
 
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Alt 09.09.2013, 19:01:36   #4 (permalink)
(Bier)Kelle
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Reg: 28.04.2006
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Aber auch nur, damit das im Stau stehen nicht so unbequem ist.
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

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Alt 10.09.2013, 09:40:25   #5 (permalink)
Wannabe
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Reg: 20.04.2006
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Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Aber auch nur, damit das im Stau stehen nicht so unbequem ist.
Ich glaub das liegt an dir mit dem Stau Beginnt der vielleicht immer hinter dir? *ggg* Ich persönlich komme meistens ganz gut voran. Und das im Ruhrgebiet Wobei auch ich ab und zu im Stau stehe. Aber hält sich echt in Grenzen.
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Alt 10.09.2013, 10:23:51   #6 (permalink)
(Bier)Kelle
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Reg: 28.04.2006
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Deshalb steht ja auch der Durchschnittsdeutsche nur zwei Tage pro Jahr im Stau.
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

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Alt 10.09.2013, 10:59:48   #7 (permalink)
Wannabe
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ID: 129824
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Reg: 20.04.2006
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Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Deshalb steht ja auch der Durchschnittsdeutsche nur zwei Tage pro Jahr im Stau.
2 Tage von 365 ist doch eine gute Quote
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Alt 10.09.2013, 11:10:20   #8 (permalink)
(Bier)Kelle
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Reg: 28.04.2006
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Joo, die Freiheit, täglich acht Minuten selbstbestimmt im Stau zu stehen, ist purer Luxus.
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

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Alt 10.09.2013, 12:13:14   #9 (permalink)
Marty
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Reg: 28.04.2006
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Ich übernehme das für Euch mit, ich stehe täglich 20-30 Minuten im Stau. Beziehungsweise verliere ich diese Zeit in Staus. Trotzdem bin ich immer noch 30 Minuten schneller als mit dem ÖPNV. Und im Stau zu sitzen ist mir deutlich lieber als in einem vollen Regionalexpress 90 Minuten im Stehen zu fahren.

Marty
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Alt 10.09.2013, 12:51:41   #10 (permalink)
perlini
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Zitat:
Zitat von wusseler Beitrag anzeigen
Dafür kann ich einsteigen wann ich will,
So lang man keine Vorgaben hat, wann man am Zielort zu sein hat, geht das auch meistens mit dem ÖPNV. Umgekehrt: Wenn du zu einer bestimmten Zeit am Ziel sein musst/willst und der Verkehrsfunk meldet Stau auf deiner Strecke, dann versuchst du sicherlich ehern loszufahren.

Zitat:
Zitat von wusseler Beitrag anzeigen
Pause machen wo ich will und vor allem habe ich IMMER einen Sitzplatz :P
Die ganze Zugfahrt ist doch eine Pause.

Immerhin kann der Autofahrer selbst bestimmen, wo er sein Auto abstellen kann; wenn du mal eine geeignete Parklücke findest. Mit dem Zug da ... halt, da ist es mir ja egal.

Letztendlich ist es doch abhängig von der jeweiligen Situation und den eigenen Vorlieben. Die Argumente der Autoindustrie sind aber ein bisschen dünn. Und wenn man sich die Entwicklung in den großstaädten so anschaut, dann ist zumindest die Beliebtheit eines EIGENEN Autos rückläufig. Da stimmt das preis-Leistungsverhältnis immer weniger.
When you're dead, you don't know you're dead. It's pain only for others. It's the same thing when you're stupid.
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Alt 11.09.2013, 09:19:08   #11 (permalink)
Marty
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Zitat:
Zitat von perlini Beitrag anzeigen
Die ganze Zugfahrt ist doch eine Pause.
Wenn es denn so wäre... Meine Erfahrungen mit dem ÖPNV in der letzten Zeit, und zwar nicht nur Auszüge, sondern alle Fahrten:

1. Ich wollte mit zwei Kindern mit dem Bus in die Stadt, einer davon im Buggy. Busfahrer hat micht stehen lassen, weil die beiden Kinderwagenplätze im Bus besetzt waren und dort schon Kinderwagen standen. Verständlich, Sicherheit geht vor. Also 20 Minuten Fussweg, andere Buslinie, 10 Minuten zusätzliche Wartezeit, insgesamt 70 Minuten gebraucht. Mit dem Auto hätte es vielleicht 25 gebraucht.

2. Ich war in Frankfurt auf einer VmWare-Veranstaltung und hatte eine Sitzplatzreservierung für den ICE Richtung Köln (1 Stunde von Frankfurt bis Köln ist unschlagbar). Blöderweise fielen an dem Tag drei ICEs aus, der, der kam, hatte meinen Platz nicht, dafür durfte ich dann 1:20 Stunde im Eingang gequetscht stehen, neben einem netten Aufkleber "Leider ist die Klimaanlage in diesem Wagen defekt!". Draussen waren vielleicht 25 Grad, drinnen gefühlte 50 Grad. Noch besser war wohl nur der Geruch...

3. Auto in der Inspektion, probiere ich doch noch mal den Zug zur Arbeit. Regionalbahn nach Köln mit Verspätung, Regionalexpress in Köln gerade weg, S-Bahn braucht 20 Minuten länger. 2:20 Std. Fahrzeit statt geplanter 1:30 Std. Die Rückfahrt durfte ich dann in zwei Regionalzügen stehend im Gang verbingen, weil die immer zu voll sind. 28,80 Euro (Hin- und zurück). Da ist das Auto günstiger und schneller.

4. Rückfahrt von Düsseldorf mit der S-Bahn kurz nach Mitternacht. Mache ich in Zukunft nur noch, wenn meine Frau ihre Dienstwaffe dabei hat. Um die Mehrheit der Fahrgäste hätte niemand bei einem Zugunfall getrauert, soviel "Pack" habe ich zuletzt nur im Frankfurter Ultra-Block kennengelernt.

Nach diesen "Pausen" habe ich mich wieder auf den Stau auf dem Kölner Ring gefreut. Zurücklehnen, Hörbuch an, entspannen... Alleine!

Marty
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Alt 11.09.2013, 10:07:45   #12 (permalink)
perlini
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Reg: 19.05.2006
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Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen
Nach diesen "Pausen" habe ich mich wieder auf den Stau auf dem Kölner Ring gefreut. Zurücklehnen, Hörbuch an, entspannen... Alleine!

Marty
Und jetzt nimm mal dein Beispiel 1 - also 2 Kinder - und stell dich in den Stau auf dem Kölner Ring. Auch entspannend?

Ich habe es ja schon geschrieben: "Letztendlich ist es doch abhängig von der jeweiligen Situation und den eigenen Vorlieben." Ich kann insbesondere mit Kopfhörern auf auch mal ganz "allein" in einem vollen Zug sein. Und wenn ich Zug fahre, habe ich auch selten Termindruck. Deswegen brauche ich mich von Verspätungen auch nicht stressen lassen. Wozu auch.
When you're dead, you don't know you're dead. It's pain only for others. It's the same thing when you're stupid.
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Alt 11.09.2013, 10:52:28   #13 (permalink)
Marty
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Reg: 28.04.2006
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Zitat:
Zitat von perlini Beitrag anzeigen
Und jetzt nimm mal dein Beispiel 1 - also 2 Kinder - und stell dich in den Stau auf dem Kölner Ring. Auch entspannend?
Bis zu 90 Minuten bekomme ich problemlos mit dem DVD-Player überbrückt und den zwei Displays an der Kopfstütze. Das ist stehend an der Bushaltestelle oder im Zug schwieriger.

Aber in Urlaub mit dem Auto geht nicht mehr. Diese Kindersitzpflicht mag zwar ihr Gutes haben, verhindert aber Fahrten, die länger als 2 Stunden sind, fast komplett, das möchte ich keinem Kind zumuten. Wir haben früher gemütlich auf der Rückbank gelegen und geschlafen oder gespielt. Sicherheitsaspekte verhindern das heute, aber sie verhindern aus meiner Sicht auch komplett längere Fahrten.

Marty
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Alt 11.09.2013, 11:15:45   #14 (permalink)
(Bier)Kelle
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Zitat:
Zitat von perlini Beitrag anzeigen
Und wenn man sich die Entwicklung in den großstaädten so anschaut, dann ist zumindest die Beliebtheit eines EIGENEN Autos rückläufig. Da stimmt das preis-Leistungsverhältnis immer weniger.
Naja, hier ist die Monatskarte der Öffis genauso teuer wie eine Garage bzw. einen Stellplatz zu mieten.
Wer beruflich/privat hauptsächlich im Stadtgebiet unterwegs ist, wird es sich da zweimal überlegen, ob er nen Auto braucht.

Auch nimmt der Stellenwert der Führerscheins bei jungen Leuten zumindest in größeren Städten kontinuierlich ab.
Kein Führerschein - kein Auto.

gruss kelle!
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
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Alt 11.09.2013, 11:33:10   #15 (permalink)
Wannabe
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Reg: 20.04.2006
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Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Naja, hier ist die Monatskarte der Öffis genauso teuer wie eine Garage bzw. einen Stellplatz zu mieten.
Wer beruflich/privat hauptsächlich im Stadtgebiet unterwegs ist, wird es sich da zweimal überlegen, ob er nen Auto braucht.
Ich komme ja aus Duisburg. Und zumindest für das Stadtgebiet der Ruhrgebietsstädte kann ich dir sagen, dass ich deine Auffassung nicht teile. Überfüllte Busse und Bahnen, die verhindern, dass man Einkäufe transportieren kann, schlechte Umsteigzeiten, Menschen, denen man Nachts nicht unbedingt begegnen möchte, etc. führen zu hohen Zeitverlusten, zu starken Komforteinschränkungen und zu generellen Unwohlsein. Ich bin in meiner Ausbildung mit Bus und Bahn gefahren, ebenso wie Arbeitskollegen und ich kenne keinen, der sich das freiwillig weiterhin innerhalb des Stadtgebietes antut.

Ein anderer Bekannter fährt aber regelmäßig außerhalb der Stadt von Geldern nach Düsseldorf mit dem Zug (erster Klasse) und würde niemals sein Auto nehmen, da die Anbindung super ist und er durchfahren kann.

Also innerhalb des Stadtgebietes kann ich mir ÖPNV echt null vorstellen. Aber für Langstrecke mit Sitzplatzreservierung und erster Klasse denke ich tatsächlich, dass dies eine Alternative sein kann
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