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Alt 04.10.2011, 13:46:32   #1 (permalink)
astromedik
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ID: 424955
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Reg: 02.10.2011
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Standard "Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen"

Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen, ist ein Gedanke, der in vielen Menschen lebt und wenn der Gedanke eines Bedingungslosen Grundeinkommens geäußert wird, tun sich viele Menschen schwer mit der Idee, dass jemand etwas bekommen soll, ohne dafür etwas leisten zu müssen. Oft kommt der Einwand, Ich arbeite schwer dafür, damit ich einen Lohn bekomme. Davon zahle ich auch noch Steuern und warum sollen dann andere nicht für Ihren Lebensunterhalt arbeiten.

Dieses Argument ist verständlich und zeigt, dass derjenige der so argumentiert, denkt, er geht für sich arbeiten, damit er leben kann und andere sollen es gefälligst auch tun. Wir leben aber in einer Situation, in der scheinbar nicht genügend Arbeit für alle da ist. Stimmt das ? Und was ist eigentlich Arbeit? Schaut man einmal womit die meisten Menschen in unserer Gesellschaft den Begriff Arbeit und arbeiten verbinden, so fallen einige eigentümliche Widersprüchlichkeiten und Verwirrungen auf. So wird der Begriff Arbeit in der Regel für eine Tätigkeit gebraucht, für die man einen Lohn bekommt, die Lohnarbeit. Wenn wir Arbeit so sehen, würde es bedeuten, dass niemand arbeitet, der keine Vergütung dafür bekommt, dass heißt, eine Hausfrau und Mutter würde in dem Sinne nicht arbeiten. Auch ehrenamtlich Tätige arbeiten in diesem Sinne nicht, zahlen dafür auch keine Steuern. Auch ein Hobbygärtner arbeitet nicht, wenn er seinen Garten umgräbt. Aber Geld arbeitet! Ja tatsächlich, es wird ja sogar Werbung damit gemacht, dass Sie Ihr Geld für sich arbeiten lassen sollen. Geld ist sowieso der ideale Arbeiter, es liegt nur da und braucht auch nichts zu essen und doch schuftet es schwer. Ist es nicht eine Freude anzusehen, wie das Geld die Pflegebedürftige Mutter umbettet, oder mit dem Traktor das Feld pflügt? Ach so, dass ist natürlich Blödsinn, Geld arbeitet ja anders, aber Entschuldigung, in Wirklichkeit habe ich noch nie einen 10,00 € Schein etwas tun sehen. Bisher konnte ich Ihn nur dabei in Situationen beobachten wie z.B.: Ich nehme Ihn aus dem Geldbeutel, um Ihn der netten Kassiererin zu geben, für das Brot, dass Sie mir eingepackt und gereicht hat; dass von einem Bäcker gebacken wurde, dessen Zutaten von einem Feld stammen, dass ein Bauer bearbeitet hat usw... ---Danke übrigens für alle, die dafür gearbeitet haben----. Der 10,00 € Schein wird dann von der Kassiererin in die Kasse gelegt. Hat der jetzt gearbeitet? Bin heilfroh, dass er nicht auch noch zu essen dafür bekommt.

Ach ja, noch etwas fällt mir ein, wenn ich im Sinne der der gesellschaftlichen Vorstellung von Arbeit arbeite, bin ich eigentlich verdammt egoistisch, denn ich bin dann ein Arbeitnehmer, jemand der sich etwas nimmt, statt zu geben. Muss ich dann ein schlechtes Gewissen bekommen? Andererseits, als Harz4 Empfänger, der keine Arbeit nimmt, ist es auch wieder nicht recht und Gesellschaftsmoralisch wohl höherwertig, wenn ich um Arbeit bettle. Dann kann ich mich dankbar schätzen, wenn mir ein mildtätiger Arbeitgeber wenigstens einen 1,00 € Job gibt.



Ehrlich gesagt bin ich gar nicht zufrieden mit solch einer Definition von Arbeit. Denkt man den Begriff der Arbeit losgelöst vom Geld, fällt es leichter den Wert der Arbeit nach dem zu messen, welchen Wert sie für das soziale Gemeinschaftsleben hat und nicht danach wie viel Euro man dafür bekommt.
Daily-Events gefällt das.
 

Geändert von klamm (04.10.2011 um 14:08:53 Uhr) Grund: link entfernt
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Alt 04.10.2011, 14:07:52   #2 (permalink)
perlini
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Reg: 19.05.2006
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Und wer nicht isst, soll auch nicht scheißen.
When you're dead, you don't know you're dead. It's pain only for others. It's the same thing when you're stupid.
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Alt 05.10.2011, 02:18:17   #3 (permalink)
Stohs
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Reg: 17.11.2010
Beiträge: 918
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Der Satz wer nicht arbeitet soll auch nicht essen stammt von Franz Münterfering als er Deutschlands Mathematikern den Befehl gegeben hat die HartzIV Regelsätze nach Etisch und Moralischer Sicht Aufzuschlüsseln.
Das war die erste Reform bei der das Ergebnis vorher schon fest stand.
Unabhängig des Tatsächlichen Minimums das ein Mensch zum Leben braucht wurden die Einkommen von 5000 Testhaushalten zu grunde gelegt alles samt Rentner die in der Ehemaligen DDR lebten und eine Minimalrente zur Verfügung hatten.


Richtig heisst der Satz:
"Wer nicht arbeiten will,soll auch nicht essen!" und entstammt dem neuen Testament.

Leider wird er immer umgestellt und von Politikern als Rechtfertigungsgrund bei einschnitten im Sozialsystem genommen.

Das Bedingungslose Grundeinkommen wird nicht kommen.
Den 95% allen Geldes was es in Deutschland gibt teilen sich 5% aller Bürger und die Leben nach dem Motto "Geld regiert die Welt"
Mit Geld kann man Parteien ,Politiker und Gesetze kaufen siehe FDP mit der Hotelsteuersenkung.

George Orwell schrieb in die Farm der Tiere.
" Alle Tiere sind gleich ,doch einige sind gleicher!"
Das waren die Schweine die eine Diktatur errichteten und grausamer waren als Der Mensch den sie vorher verjagt hatten.

Das Grundeinkommen ist eine Utopie die denen schaden Würde die das meiste Geld haben und hätte damit einen Machtverlust von bisher unbekanten Ausmass zu Folge.

Solange man jemanden mit dem Hungertod oder HartzIV drohen kann werden sich Menschen berreit erklären für 1Euro zu arbeiten damit ein anderer 10Euro an ihnrn verdient.
Würden diese Arbeiter von vornherrein schon genug Geld haben um ihr Grundbedürfniss nach Nahrung,Wohnung und Bildung stillen zu können würde keiner mehr für einen Hungerlohn arbeiten und die Reichen müssten erkennen das man Geld nicht essen kann.
 
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Alt 05.10.2011, 03:30:54   #4 (permalink)
Herzoegchen90
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Reg: 12.05.2010
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Eine andere Frage:
Ist es mir erlaubt, hier in Deutschland, meine Lebensunterhalt ohne Geld zu bestreiten?
Ohne für jemanden in Lohn und Brot stehen zu müssen?

Wer ohne Wohnsitz in Deutschland ist, bewegt sich zur Hälfte in der Illegalität, wer Wildpflanzen sammelt oder Tiere jagt um sich ernähren zu können bewegt sich ebenfalls am Rande der Illegalität.
Dass heisst, man muss in Deutschland
1.) eine Wohnung oder ein Haus besitzen
2.) entweder Geld verdienen um sich ernähren zu können oder durch bereits verdientes Geld agrartechnische Kapazitäten besitzen um sich selbst ernähren zu können.

Meiner Meinung nach muss der deutsche Volksvertreter als Einzelner und die Poltik im Ganzen dafür sorgen, dass jeder Arbeit hat und/oder niemand verhungern muss.
Das ist durch die Grundsicherung (HartzIV) gegeben.
Wer mehr als dies will, muss sich eben in der kapitalistischen Welt beweisen und eben auch mehr leisten, entweder als Arbeitnehmer oder als Selbstständiger.
Das System wie es ist kann nicht bemängelt werden, zumindest nicht was Arbeit und Sicherung des Lebens angeht.
Was bemängelt werden kann ist der Regelwahn und der Bürokratiewahn des deutschen Staatsapparates, der einige alternative Lebensweisen in die Ecke der Kriminalität oder Illegalität rückt und somit solche Menschen zwangsläufig in HartzIV oder eine Lebensweise zwingt, die diese so nicht möchten.
 
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Alt 05.10.2011, 11:16:30   #5 (permalink)
astromedik
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ID: 424955
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Reg: 02.10.2011
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Zitat: "Das Bedingungslose Grundeinkommen wird nicht kommen.
Den 95% allen Geldes was es in Deutschland gibt teilen sich 5% aller Bürger und die Leben nach dem Motto "Geld regiert die Welt"
Mit Geld kann man Parteien ,Politiker und Gesetze kaufen siehe FDP mit der Hotelsteuersenkung. "

Früher gab es andere Formen der Sklaverei, die dann abgeschafft worden sind. Die französische Revolution hat stattgefunden. Jetzt wehren sich die Araber gegen Diktatur. Es ist also schon möglich für die Menschen etwas zu ändern und sich für einen Fortschritt oder Gedanken zu angagieren. Deshalb ist es nicht unmöglich, dass auch das bedingungslose Grundeinkommen eines Tages eingeführt wird.
Allerdings bin ich auch nicht besonders optimistisch, wenn ich sehe, dass sich die Menschen hier fast alles von der Finanzdiktatur gefallen lassen.
 
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Alt 05.10.2011, 11:34:19   #6 (permalink)
astromedik
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ID: 424955
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Reg: 02.10.2011
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen

" Das System wie es ist kann nicht bemängelt werden, zumindest nicht was Arbeit und Sicherung des Lebens angeht.
Was bemängelt werden kann ist der Regelwahn und der Bürokratiewahn des deutschen Staatsapparates, der einige alternative Lebensweisen in die Ecke der Kriminalität oder Illegalität rückt und somit solche Menschen zwangsläufig in HartzIV oder eine Lebensweise zwingt, die diese so nicht möchten.
Der Regelwahn macht es in der Tat unmöglich mit Kreativität eine Möglichkeit des Überlebens jenseits von Hartz4 zu finden, wenn man kein Kapital zum investieren hat und keine Arbeit.

Anfang der 70iger war es z.B. noch möglich durch kleine selbst hergestellte Schmuckstücke oder Lederarbeiten, oder selbstgemachte Käse und dergleichen etwas zum Lebensunterhalt zu verdienen. Inzwischen sind auf allen Gebieten soviele Regeln zu beachten, dass man mit kleinem Buget nichts mehr auf die Beine stellen kann.
Auch viele kleine Selbständige und Kleinbetriebe arbeiten sich deswegenwegen arm.
Nur wer gleich im großen Stil klotzen kann, wird subventioniert, kriegt jede Menge Schlupflöcher usw.

Allerdings denke ich das man das System doch bemängeln kann, ja sogar muß solange noch ein wenig menschlicher Anstand lebendig ist. Denn das System ist unmenschlich. Ein System, in dem ein kleiner Teil der Erdbevölkerung im Überfluss lebt, tonnenweise Lebensmittel und Konsumgüter wegwirft und dann behauptet für soziale Leistungen ist nichts da, oder sogar sehende Auges Millionen Menschen auf der Erde elend verhungern lässt, kann ich nur als zynisch und unmenschlich erachten.
 
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Alt 05.10.2011, 12:01:48   #7 (permalink)
Stohs
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Reg: 17.11.2010
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Ich bin kein Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens,obwohl ich schon kurz davor war eine Podiumsdiskussion mit Götz Werner zu organisieren und ich ihn auch schon mehrfach Per Telefon gesprochen habe.

Leider gab es da einige Auseinandersetzungen mit der Gewerkschaft die lieber einen Linken Redner haben wollten da die mit Wirtschaftsbonzen nichts zu tun haben möchten.
Naja egal andere Geschichte.

Ich beschäftige mich schon länger mit der Frage was es wohl kosten würde wie Diogenes in eine Tonne umzuziehen?
Auch wenn es sich dabei ,wohl doch um einen Übersetzungsfehler handelt und er nicht wirklich in einer Tonne gelebt haben wird hat das ganze doch einige Vorteile.
In München gibt es 7Qm kleine Wohnwürfel in die alles reinpasst was man zum Leben braucht und die etwa 150Euro Warm im Monat kosten.
Mit so einer Behausung und einem kleinen Stück Land hätte man auch als Arbeitsloser oder Geringverdiener die Möglichkeit sich ein Eigenheim zu finanzieren vorausgesetzt man bekommt ein Preiswertes Stück Land und die Finanzierung zu Stande.

Aus meiner eigenen Vergangenheit weiss ich das man in Deutschland durchaus ohne Geld überleben kann ,wenn man weiss wie das Sozialsystem funktioniert bzw man berreit ist auf Konsumgüter zu verzichten.
Studien haben in den letzten Monaten gezeigt das wir Industrienationen doppelt soviel Nahrungsmittel wegschmeissen wie man benötigen würde umd die gesamte Menschheit zu ernähren.
Meine Wohnung spiegelt die Wegwerfgesellschaft Perfekt wieder alle meine Möbel und Kleidungsstücke waren kostenlos und ich Lebe nicht schlecht mit einem kleinen Fernseher einem 2 mal 2GHz Dualcore Pc und alles was man sonst so braucht.

Mein einziges Problem sind die steigenden Energiekosten die jeden Monat ein grosses Loch in meine Kasse reissen,dafür hab ich sonst keine Schulden im Gegensatz zu vielen meiner Freunde die 40 Stunden in der Woche arbeiten um ihre Autos und Schulden aus anderen Dingen abzahlen müssen.

Ich hab vergessen worrauf ich eigentlich hinaus wollte.
Worum gehts in diesem Thema eigentlich ?
 
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Alt 05.10.2011, 12:37:34   #8 (permalink)
perlini
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Reg: 19.05.2006
Beiträge: 5.659
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Zitat:
Zitat von astromedik Beitrag anzeigen
Anfang der 70iger war es z.B. noch möglich durch kleine selbst hergestellte Schmuckstücke oder Lederarbeiten, oder selbstgemachte Käse und dergleichen etwas zum Lebensunterhalt zu verdienen.
Also wenn ich mich auf den Wochen- und Flohmärkte so umschaue, dann ist das auch heute noch möglich.
When you're dead, you don't know you're dead. It's pain only for others. It's the same thing when you're stupid.
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Alt 05.10.2011, 18:36:28   #9 (permalink)
paymymail
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Reg: 24.04.2006
Beiträge: 1.211
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Was würde das BEDINGUNGSLOSE Grundeinkommen bedeuten?

@Stohs du lebst minimalistisch, sparsam und durchdacht. Das kann bei weitem nicht jeder. Sogar viele Menschen mit guter finanzieller Situation kommen mit dem was sie haben nicht aus. Traurig.

Aber nichts desto trotz musst du doch eingestehen (ich kenne deine Situation nicht aber so klingt sie erstmal), dass all das was du nicht kostenlos bekommen hast weil es niemand mehr wollte - von der Allgemeinheit bezahlt wird, so z.B. auch deine Energiekosten. Dieser Gedanke ist es der Vielen so sauer aufstößt. Sie sind nicht neidisch auf dich, aber sehen eben dass du etwas von ihnen abbekommst, was ihnen "fehlt". Dieser "Futterneid" und die Tatsache dass zu häufig das Sozialsystem zu "gemütlich" in Anspruch genommen wird schafft diese große Kluft. Verstehen tu ich beide Seiten, aber eine Lösung (oder wenigstens Besserung) ist schwer. Und in meinen Augen ist ein bedingungsloses Grundeinkommen keines von beidem.
 
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Alt 05.10.2011, 18:50:43   #10 (permalink)
acid
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Reg: 26.08.2006
Beiträge: 3.845
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Zitat:
Zitat von astromedik Beitrag anzeigen
Es ist also schon möglich für die Menschen etwas zu ändern und sich für einen Fortschritt oder Gedanken zu angagieren. (...)
Allerdings bin ich auch nicht besonders optimistisch, wenn ich sehe, dass sich die Menschen hier fast alles von der Finanzdiktatur gefallen lassen.
Noch leben die meisten Menschen nicht gerade schlecht in dem System, wie der Human Development Index zeigt. Und im Gegensatz zu so manch anderen unter den Top 10 dieser Erde, müssen bei uns selbst die ärmsten unserer Gesellschaft nicht um ihre Existenz bangen. Solange die breite Masse ihre Grundbedürfnisse decken kann, wird die nächste Revolution noch ein wenig warten müssen. Sie kommt aber ganz bestimmt. Nur Geduld.

Zitat:
Zitat von astromedik Beitrag anzeigen
Der Regelwahn macht es in der Tat unmöglich mit Kreativität eine Möglichkeit des Überlebens jenseits von Hartz4 zu finden, wenn man kein Kapital zum investieren hat und keine Arbeit.
Das Netz ist voller Beispiele wo eine gute Idee mit irrsinnig wenig Kapital zum Erfolg geführt hat. Das passende Know-How ist für jeden (fast gratis) zugänglich. Auch ein handfestes Produkt ist heutzutage nicht unmöglich. Es sei denn man ergibt sich der Ohnmacht oder lässt sich von dem großen bösen komplizierten Markt einschüchtern, statt sich ernsthaft über einen möglichen Startup zu informieren.
 
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Alt 05.10.2011, 21:53:03   #11 (permalink)
Stohs
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Reg: 17.11.2010
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Zitat:
Zitat von paymymail Beitrag anzeigen
Was würde das BEDINGUNGSLOSE Grundeinkommen bedeuten?


Aber nichts desto trotz musst du doch eingestehen (ich kenne deine Situation nicht aber so klingt sie erstmal), dass all das was du nicht kostenlos bekommen hast weil es niemand mehr wollte - von der Allgemeinheit bezahlt wird, so z.B. auch deine Energiekosten. Dieser Gedanke ist es der Vielen so sauer aufstößt. Sie sind nicht neidisch auf dich, aber sehen eben dass du etwas von ihnen abbekommst, was ihnen "fehlt". Dieser "Futterneid" und die Tatsache dass zu häufig das Sozialsystem zu "gemütlich" in Anspruch genommen wird schafft diese große Kluft. Verstehen tu ich beide Seiten, aber eine Lösung (oder wenigstens Besserung) ist schwer. Und in meinen Augen ist ein bedingungsloses Grundeinkommen keines von beidem.
Ja ich verstehe beide Seiten.
Es gibt viele Leute in meinem Umfeld die mit der Einstellung leben lieber einen schlecht bezahlten Job und keine Hilfe vom Staat als gar keinen Job und Hartz IV.
Obwohl Sie das Gottverfluchte Recht haben und ich finde auch die Pflicht Hilfen anzunehmen.
Ich persönlich vertrete folgenden Meinung
Jeder der einer Erwerbsarbeit nachgeht völlig unabhängig seiner Qualifikation sollte einen Angemessenen Lohn erhalten der ausreichend Hoch sein muss das diese Menschen.
1. Von ihrem Lohn ein Sorgenfreies Leben führen können.
2. Sich in ihrer Freizeit einen Ausgleich schaffen können Dazu zählen auch teuere Freizeitgestaltungen und Urlaube die ich einem Arbeitslosen nicht unbedingt zugestehen würde oder besser gesagt nicht zugestehen möchte.
Eine Klofrau sollte sich zumindest einmal im Jahr einen Auslandsurlaub leisten können als Vergleich zum Hartz IV Empfänger der zwar auch Urlaub haben kann aber nicht für XXX Euro kosten.
3. Für sich und gegebenfalls auch ihre Kinder für die Zukunft Vorsorge leisten können.

Es kann nicht sein das jemand der 40 Stunden und mehr in der Woche arbeiten geht nach 30 Arbeitsjahren . Eine so kleine Rente bekommt das er davon nicht überleben können wird.
Beziehungsweise schon vorher kein Menschenwürdiges Leben ohne Staatshilfen führen kann.

Aus meinen ehrenamtlichem Tätigkeiten im Beratungssektor vor allem im Milieu der Arbeitslosen und Geringverdiener bildet sich aber auch gleichzeitig eine Abneigung gegen bestimmte Gruppierungen.

Dazu gehören wie schon oben beschrieben die Leute die Arbeiten gehen und
keine Hilfen in Anspruch nehmen aus falscher Scham obwohl die das Recht dazu hätten.
Ein Freund von mir geht 50 Stunden die Woche arbeiten für 5 Euro Brutto die Stunde im Getränkemarkt.
Aus Scham beantragt er keine Hilfe vom Staat bzw wagt es nicht bei seinem Chef einen angemessenen Stundenlohn zu fordern.
Sein Chef bezieht die Position wenn Sie mehr Geld wollen kann ich sie gerne entlassen das Arbeitsamt schickt mir sofort jemand anderen der den Job machen wird.
Leider hat dieser Mann damit Recht,obwohl er Ihm zu unrecht einen zu geringen Lohn bezahlt.

Dabei sieht unser Sozialsystem vor das jeder der einer Sozial-versicherungspflichtigen Arbeit nachgeht Hilfen und Zuschüsse beantragen kann sodass er mehr Geld im Monat zur Verfügung hat als ein Arbeitsloser,aber mit diesen Menschen wird kalkuliert.

Ein Hip Hoper mit Emigrationshintergrund hat mal auf einer Podiums Veranstaltung dazu gesagt das das System so wie es jetzt ist nur funktioniert in dem man bereits in den Hauptschulen damit beginnt den Schülern von Anfang klar zu machen das sie Nichts wert sind um so später eine hohe Zahl von "willenlosen Marionetten" zu erzeugen die entweder ins Hartz IV System oder in schlecht bezahlten Jobs ein Perspektivlose Leben führen werden.

Der Staat gesteht mir zurzeit inklusive meiner Wohnungsmiete jeden Monat Rund 700 Euro an Hilfen zu.
ca die Hälfte geht an meinen Vermieter der aus steuerlichen Gründen ein Hedgefond mit Sitz auf der Isle of Men ist.

Abzüglich der Fixkosten ,Strom Internet und Telefon muss ich selber zahlen nur als beispiel bleiben mir netto jeden Monat ca 250 Euro zum Leben.
Von diesen 250 Euro ,soll ich 50 Euro jeden Monat als Empfehlung für den Notfall zurrücklegen.
Stromnachzahlung oder neue Elektrogeräte wie Herd und Kühlschrank den wenn die kaputt sind muss ich die wie jeder andere von meinem Einkommen also dem Arbeitslosengeld2 bezahlen.
Genauso wie Praxisgebühren,Medikamente,Sehhilfen und sonstige Dinge die ich aufgrund Chronischer Erkrankungen benötige.

Zum Selbstschutz gehe ich mal nicht genauer darauf ein was ich so alles habe darauf kommt meisst falsches Mitleid oder beleidigungen durch anderen User hier im Forum.

Ich habe die nur Erwähnt als Einleitung für den vorletzen Punkt auf meiner Liste.
Das was Hartz IV so teuer gemacht hat.
Am Anfang hatte ein Herr Hartz die schöne Idee die Vermittlung von arbeitslosen mit einem völlig neuen Konzept zu revolutieren und die teuere Sozialhilfe die den Menschen keine Zukunftsperspektive geboten hatte abzuschaffen.
Die Arbeitslosen sollten im Eilverfahren Fit für den Ersten Arbeitsmarkt gemacht werden und Mithilfe von Privaten Anbietern und einer extrem verkürzten verweildauer in der Arbeitslosigkeit Steuern sparen.
Dazu zählten in seiner Idee
Ganzheitliche Qualifikationsmassnahmen und hilfe bei privaten problemen die
neue Behörde sollte aus Arbeitslosen Kunden machen und mit Hilfe von Persönlichen Ansprechpartnern ein Konzept entwickeln diese Kunden möglichst schnell zu vermitteln dafür hatte Herr Hartz die Empfehlung abgeben das sich jeder PaP maximal um 50 Kunden kümmern sollte.
Für Kunden die die PaPs nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraum in Sozial versicherungspflichtige Arbeit kommen würden wurde ein umfangreiches Angebot an Qualifikationsmassnahmen empfohlen inklusive
des sogenannten 3. Arbeitsmarktes der Heute die Armut in Deutschland zementiert hat.
Hartz wollte das Menschen die nicht in Arbeit vermittelt werden können aufgrund Mangelnder Qualifikationen oder arbeitswilligkeit in Arbeitsmassnahmen Schlüsselqualifikationen erwerben sollten wie Pünktlicher Antritt zur Arbeit,Weiterbildungen, Bewerbungstraining als letztes Mittel wieder Motiviert werden sollen sich um Arbeit zu bemühen.
Dafür war es angedacht das diese Menschen in Gemeinnützigen und Zusätzlichen Tätigkeiten zu beschäftigen und diese zu fördern.

Leider kam alles anders und der 3. Arbeitsmarkt wurde zum teuersten Projekt überhaupt der Heute von vielen kritikern als Bedrohung und Schwarzes Loch betrachtet wird.

Am Anfang kamen die 1 Euro Jobs oder Arbeitsangelegenheiten
die Argen oder Jobcenter zahlten an Private Bildungsträger,kommunen und Vereine Rund 500 Euro als Verwaltungspauschalen pro Arbeitslosen und Monat wenn diese dafür einen Arbeitslosen 20-30 Stunden in der Woche beschäftigen würden.
Das führte dazu das die Bildungsträger und Die Kommunen damit begannen
mit der Beschäftigung von Arbeitslosen und dem Streichen von Sozial versicherungspflichtigen Stellen Zeitweise bis zu 3 Mio Arbeitsplätze zu erschaffen und so Kapital aus den Arbeitslosen zu schlagen später wurden neuere Instrumente geschaffen die noch mehr Kosten verursachten und so gewaltige Kosten verursachten.
Ausserdem wurden Menschen in die Arbeitslosigkeit gedrängt und der Niedriglohnsektor geschaffen.
Desweiteren wurde durch dieses System auch die Ausweitung der leiharbeit in Deutschland weiter vorran getrieben.
Ursprünglich sollten Leiharbeitsfirmen es der Deutschen Industrie ermöglichen kurzfristige Produktionsspitzen mit gut bezahlten Arbeitskräften zu überbrücken.
Leider war das vielen Firmen nicht genug und die Regierung begann ein grosses Geschäft zu wittern durch Lobbyarbeit wurden die Tariflöhne in der Industrie umgangen und die Hartzgesetze mit Hilfe eines neuen Instrumentes endgültig ab ab surdum geführt.

Die Bundesagenturen wurden nun zu Hauptlieferanten der Zeitarbeitsfirmen die ebenfalls mit Staatlichen Subventionen von bis zu 100% der Lohnkosten für ein Paar Monate dafür bezahlt wurden Arbeitslose einzustellen die wiederum unter Tarif bezahlt wurden und noch heute bezahlt werden.

Die Arbeitnehmer von Heute werden also mit höheren Sozialabgaben bestraft dafür das jemand die selbe Arbeit für weniger Geld erledigt

Wenn man diese ganzen Subventionen abschaffen würde könnte man die Arbeislosenzahlen in Deutschland drastisch senken und damit die Steuern die Ihr bezahlt dafür das ich Leben kann.

Es tut mir leid das der Text jetzt so lang geworden ist.
Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen.
Der Text basiert auf eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen.
ich habe ihn nach besten Wissen und gewissen geschrieben ohne die Gefühle Dritter verletzen zu wollen.
sollte sich dennoch jemand von mir angegriffen fühlen betone ich hiermit das das nicht meine Absicht war.
 

Geändert von Stohs (05.10.2011 um 22:05:34 Uhr)
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Alt 06.10.2011, 01:52:32   #12 (permalink)
Zwiebelkuchen
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Reg: 03.06.2006
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Zitat:
Allerdings denke ich das man das System doch bemängeln kann, ja sogar muß solange noch ein wenig menschlicher Anstand lebendig ist. Denn das System ist unmenschlich. Ein System, in dem ein kleiner Teil der Erdbevölkerung im Überfluss lebt, tonnenweise Lebensmittel und Konsumgüter wegwirft und dann behauptet für soziale Leistungen ist nichts da, oder sogar sehende Auges Millionen Menschen auf der Erde elend verhungern lässt, kann ich nur als zynisch und unmenschlich erachten.
Das Argument, wir würden zu sehr im Überfluss leben und ach so viel wegwerfen ist imho völliger Unsinn. Die Tomaten, die ich kaufe und dann wegwerfe, würden ja alternativ nicht in ein Dritte Welt Land geschickt werden. Wenn auf einmal in Deutschland 30% weniger Lebensmittel gekauft werden und dafür nichts mehr weggeworfen wird, hat das zur Folge, dass die Firmen 30% weniger Umsatz machen und die Konsumenten mehr Kaufkraft übrig haben. Als Folge werden die Lebensmittelproduzenten die Preise anheben, um wieder wie vorher Gewinn zu machen und die Konsumenten, die vorher im Überfluss gekauft haben, werden die Preiserhöhung schlucken, da sie ja sowieso Lebensmittelbuget "übrig haben". Die Firmen müssen die Preise sogar anheben, denn die Produktion kleinerer Mengen ist verhältnismäßig praktisch immer teurer als die größerer Mengen.
Volkswirtschaftlich ergibt sich daraus ein Wohlfahrtsverlust, der niemandem einen Vorteil gebracht hat außer vielleicht der Umwelt. Umweltschutz ist wichtig, ist hier aber nicht das Thema. Rein wirtschaftlich hat niemand etwas davon, wenn wir weniger wegwerfen. Schon gar nicht Hungerleidende in der dritten Welt. Ziel muss es sein, dass irgendwann auch die Bewohner der jetzigen Dritten Welt sich so viele Tomaten leisten können, dass sie sie wenn sie wollten auch im Überfluss haben könnten. Das wäre sehr viel sinnvoller, als nur mit völlig falschen Vorstellungen über die Auswirkungen den eigenen Konsum einzuschränken.
 

Geändert von Zwiebelkuchen (06.10.2011 um 02:13:15 Uhr)
Zwiebelkuchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2011, 02:32:58   #13 (permalink)
Herzoegchen90
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Zitat:
Zitat von astromedik Beitrag anzeigen
Allerdings denke ich das man das System doch bemängeln kann, ja sogar muß solange noch ein wenig menschlicher Anstand lebendig ist. Denn das System ist unmenschlich. Ein System, in dem ein kleiner Teil der Erdbevölkerung im Überfluss lebt, tonnenweise Lebensmittel und Konsumgüter wegwirft und dann behauptet für soziale Leistungen ist nichts da, oder sogar sehende Auges Millionen Menschen auf der Erde elend verhungern lässt, kann ich nur als zynisch und unmenschlich erachten.
Dann hast du nicht ganz verstanden, worum es geht.
Das System von dem hier gesprochen wird, ist das deutsche Sozialsystem, im Größeren betrachtet auch das deutsche politische System.
Wovon du sprichst, ist zwar eine traurige Tatsache, aber das ist nicht Teil des Sozialsystems, sondern ein Produkt unserer kapitalistischen Marktwirtschaft. Hier in Deutschland wird dieses Problem natürlich durch die Tafeln in Angriff genommen, aber Lebensmittel die laut Datum abgelaufen sind, müssen, auch wenn sie noch gut sind, schon aus rechtlichen Gründen weg geschmissen werden.
Und das Menschen in Afrika verhungern, ist ehrlich gesagt nicht mein Problem. Die Industrienationen haben Jahrzehntelang Hilfsgüter und Geld fliessen lassen, wären die Nationen die jetzt in Not sind, damit gut umgegangen, wären sie jetzt nicht in Not. Dort haben die Menschen kein Essen und kein sauberes Wasser, aber selbst Kinder laufen da mit ner Kalaschnikow rum. Mitleid habe ich für solche Zustände nicht.
Ich lach zwar nicht drüber, aber wer sich Waffen leisten kann, der könnte auch seine Bevölkerung und Mitmenschen stattdessen ernähren.
 
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2011, 05:33:40   #14 (permalink)
Zwiebelkuchen
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Und das Menschen in Afrika verhungern, ist ehrlich gesagt nicht mein Problem. Die Industrienationen haben Jahrzehntelang Hilfsgüter und Geld fliessen lassen, wären die Nationen die jetzt in Not sind, damit gut umgegangen, wären sie jetzt nicht in Not. Dort haben die Menschen kein Essen und kein sauberes Wasser, aber selbst Kinder laufen da mit ner Kalaschnikow rum. Mitleid habe ich für solche Zustände nicht.
Glaubst du das hungernde afrikanische Kind mit der Kalaschnikow hätte nicht lieber was zu essen?? Was kann die Bevölkerung denn dafür, dass sie von korupten Diktatoren angeführt wird, die sich nicht dafür interessieren wie's ihrem Volk geht. Die Industrienationen haben Jahrzehntelang Geld geschickt, deshalb haben sie jetzt ihren Dienst getan? Vielleicht hätte man sich lieber mal fragen sollen, wohin das Geld fließt!?

Das Problem ist auch, dass zu viele Leute daran interessiert sind, dass sich an den Verhältnissen dort so schnell nichts ändert. Da wird dann hier und da mal ein Bürgerkrieg unterstützt oder angezettelt, damit die Leute arm bleiben und die Ölförderung oder die Textilfertigung schön günstig bleibt...
 
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Alt 06.10.2011, 06:24:43   #15 (permalink)
Herzoegchen90
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Zitat:
Zitat von Zwiebelkuchen Beitrag anzeigen
Was kann die Bevölkerung denn dafür, dass sie von korupten Diktatoren angeführt wird, die sich nicht dafür interessieren wie's ihrem Volk geht.
Vielleicht sollten wir uns dann ein Beispiel daran nehmen, was man mit Ländern macht die von Diktatoren regiert werden und den Sudan oder Somalia etc. wegbomben, wie man Dresden weggebombt hat.

Übrigens Textilien, vor allem günstige Textilien, kommen vorwiegend aus Asien und auch wenn es dort auch einige instabile Länder und Diktatoren gibt, wie Nordkorea, gehts den Asiaten doch vorwiegend gut, wie man an Indien und China sieht. Und auch Nordkorea ist lange nicht so chaotisch wie die Länder in Afrika.
Ölförderung übrigens findet auch meistens in eher stabilen Gegenden statt, ob dort nun eine Demokratie herrscht oder eine Diktatur ist tatsächlich egal, aber wenn in Ölfördergebieten ein Chaos herrschte wie derzeit in Somalia, dann führ doch bitte deine Quellen an. Übrigens, in diesen Ländern greift niemand ein. In wichtigen Ölländern dagegen fliegt die Nato sofort Luftangriffe (Lybien) und ist darauf bedacht wieder Stabilität in die Gegend zu bringen.

Aber meinetwegen kannst du gerne auf Gutmensch machen und die armen afrikanischen Kinder und ihre Warlords verteidigen ;-)
Wir fühlen uns durch längst vergangene Untaten während der Kolonisation gegenüber Afrika verpflichtet und haben Milliarden hinein gepumpt.
Hilfe zur Selbsthilfe nennt sich sowas wohl...
Aber einige afrikanischen Nationen haben wohl nie gelernt, sorgsam mit Verantwortung umzugehen, diesen Nationen geschieht es recht, zu verhungern. Denn dort passt der Threadtitel ausnahmsweise mal. Sie haben Geld bekommen um damit arbeiten zu können, aber sie haben es nicht getan. Sie haben statt etwas aufzubauen nur Zerstörung und Macht im Sinn gehabt.
Wer nicht arbeitet, soll hungern...
 
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
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arbeit, essen, geld, grundeinkommen

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