Alt 27.10.2011, 13:22:58   #16 (permalink)
SimonPhoenix
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Reg: 04.01.2011
Beiträge: 63
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Wenn du allerdings selbst einen Kredit aufnimmst um in dein eigenes Anlageprojekt zu investieren, dann sieht die Welt schon wieder anders aus, da du dann prinzipiell verschuldet und im Minus bist.
Ist das denn etwas ungewöhnliches? Ich denke die meisten Unternehmensgründer verschulden sich zu Beginn ihrer Unternehmung.

Zitat:
Siehe oben, solange der Kredit nicht komplett getilgt ist, ist ein Haus kein Vermögen sondern Eigentum des Gläubigers.
Das ist doch wieder falsch. Eigentümer der Immobilie bin ich, wenn ich die gekauft habe. Egal, woher ich das Geld dafür habe.

Zitat:
Danke, für die Erkenntnis, ich verstehe jetzt, wie es zu der Finanzkrise kommen konnte
Ich bin da vielleicht nicht so bewandert aber gelernt habe ich folgendes:

Ich kaufe ein Haus um es zu vermieten. Dann sind die Zinsen für den Kredit direkt als Kosten zu betrachten und können gegen die Mieteinnahmen steuermindernd in der Steuererklärung angegeben werden. Den Überschuss aus der Miete (den Gewinn) investiert man dann zwischenzeitlich woanders (z.B. Lebensversicherung, ebenfalls steuermindernd) um damit dann nach Ablauf des Kreditvertrags diesen abzulösen. Eine direkte Tilgung des Kredits würde da noch keinen Sinn machen.

Zitat:
Ich hoffe du besitzt ein über eine Bank finanziertes Eigenheim, welches dann demnächst Zwangsversteigert wird, weil du deinen Kredit nicht tilgst, dann ist deine Vermögensanlage ganz schnell über den Jordan
Wieso gehst Du davon aus dass Kredite ohne Tilgung grundsätzlich in die Pleite führen? Eigene Erfahrung?

Simon
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ich hab euch alle lieb vor allem die .....
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Alt 27.10.2011, 13:54:29   #17 (permalink)
Herzoegchen90
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Reg: 12.05.2010
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Zitat:
Zitat von SimonPhoenix Beitrag anzeigen
Das ist doch wieder falsch. Eigentümer der Immobilie bin ich, wenn ich die gekauft habe. Egal, woher ich das Geld dafür habe.
Nein, das verhält sich ähnlich wie beim Ratenkauf, solange die Raten nicht getilgt wurden, ist der Eigentümer immer noch der Gläubiger, im Falle eines Eigenheims bei den meisten eben das gewählte Bankinstitut.

Zitat:
Wieso gehst Du davon aus dass Kredite ohne Tilgung grundsätzlich in die Pleite führen? Eigene Erfahrung?
Zu viel Peter Zwegat geguckt?
Zu viel Griechenlandberichterstattung?
Zu viel gesunder Menschenverstand?
Wenn man einen Kredit nicht tilgen kann oder nicht mehr tilgen kann, ist man in der Regel pleite, es sei denn man schichtet es eben anders, wie von dir beschrieben um ihn am Ende der Laufzeit komplett zu tilgen.
Der Überschuss/Gewinn aus der Miete ist dann allerdings auch wieder eine Milchmädchenrechnung, wenn dieser lediglich in eine andere Anlage fliesst, um damit den Kredit zu tilgen. Wirklichen Gewinn, also ein zusätzliches Plus in den Finanzen hat man dann wiederum erst wenn der Kredit getilgt/abgelöst ist.
Wir können das noch öfter hin und her drehen, wir werden immer wieder darauf zurück kommen, dass Gewinn erst dann erzielt wird, wenn sämtliche Kosten, Investitionen und Kreditraten bezahlt wurden.
 
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Alt 27.10.2011, 14:54:11   #18 (permalink)
SimonPhoenix
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Reg: 04.01.2011
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Nein, das verhält sich ähnlich wie beim Ratenkauf, solange die Raten nicht getilgt wurden, ist der Eigentümer immer noch der Gläubiger, im Falle eines Eigenheims bei den meisten eben das gewählte Bankinstitut.
Bei einem Eigenheim ist derjenige der Eigentümer, der im Grundbuch steht, sonst niemand.

Zitat:
Wenn man einen Kredit nicht tilgen kann oder nicht mehr tilgen kann, ist man in der Regel pleite, es sei denn man schichtet es eben anders, wie von dir beschrieben um ihn am Ende der Laufzeit komplett zu tilgen.
Wer redet denn von 'nicht können', 'nicht wollen' ist es doch?

Zitat:
Wirklichen Gewinn, also ein zusätzliches Plus in den Finanzen hat man dann wiederum erst wenn der Kredit getilgt/abgelöst ist.
Also ist Gewinn für dich erst dann gewinn wenn Du das Geld in den Fingern hast. Wenn Du beim Lotto einen Goldbarren gewinnst, der 1 Mio. Euro wert ist, dann hast Du nach deiner Definition noch keinen Gewinn, sonder erst wenn du den Barren verkauft hast?

Zitat:
wir werden immer wieder darauf zurück kommen, dass Gewinn erst dann erzielt wird, wenn sämtliche Kosten, Investitionen und Kreditraten bezahlt wurden.
Solange du dich von diesem blödsinn nicht abbringen lässt, drehen wir uns im kreis, das ist richtig.

Simon
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Alt 27.10.2011, 19:02:11   #19 (permalink)
Zwiebelkuchen
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ID: 60691
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Reg: 03.06.2006
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Nein, das verhält sich ähnlich wie beim Ratenkauf, solange die Raten nicht getilgt wurden, ist der Eigentümer immer noch der Gläubiger, im Falle eines Eigenheims bei den meisten eben das gewählte Bankinstitut.
Das ist, wie Simon schon geschrieben hat, Blödsinn.


Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Wenn man einen Kredit nicht tilgen kann oder nicht mehr tilgen kann, ist man in der Regel pleite, es sei denn man schichtet es eben anders, wie von dir beschrieben um ihn am Ende der Laufzeit komplett zu tilgen.
Der Unterschied zwischen "nicht tilgen" und "nicht tilgen können" ist in diesem Fall entscheidend. Wenn du ein Haus für 200.000 Euro kaufst und das Haus seinen Wert behält, dann bist du im Zweifelsfall auch in der Lage, den Kredit sofort zu tilgen, nämlich in dem du das Haus wieder verkaufst. Wenn das Haus aber plötzlich 30.000 Euro Wertverlust erfährt, DANN hast du einen Verlust von 30.000 Euro gemacht, vorher nicht.
Genauso funktioniert das auch im größeren Rahmen zum Beispiel bei der Bundesregierung. Deutschland ist sehr hoch verschuldet und trotzdem sehr weit davon entfernt pleite zu sein (auch wenn vllt am Stammtisch der ein oder andere was anderes erzählt). Wenn hier unbedingt eine Verbindlichkeit getilgt werden muss, dann ist eine Möglichkeit, aus Anlagevermögen Barvermögen zu machen, indem staatlicher Besitz privatisiert und somit verkauft wird.
Auch Banken machen nichts anderes: Wenn du einen Sparvertrag auf 10 Jahre abschließt, dann hat die Bank 10 Jahre lang Schulden bei dir, die sie dir in dieser Zeit nicht zurückzahlen wird und für die sie dir am Ende Zinsen auszahlt. Das lohnt sich für die Bank aber, da sie dein Geld in dieser Zeit anderweitig investiert und auf diese Weise so viel Gewinn macht, dass der Verlust durch die Zinszahlungen an dich ausgeglichen wird.

Genauso kannst du es im kleineren Rahmen machen: Du nimmst einen Kredit über 200.000 Euro auf und kaufst mit dem Geld ein Haus. An die Bank zahlst du nur die 10.000 Euro Zinsen, aber keine Tilgung. Das Haus vermietest du und nimmst jährlich damit 20.000 Euro ein. Dann hast du einen Jahresgewinn von 10.000 Euro abzüglich Verwaltungs- und Reparaturkosten. Nach 10 Jahren verkaufst du das Haus wieder für 200.000 Euro und zahlst damit deinen Kredit zurück. Dann hast du über die 10 Jahre konstant jedes Jahr Gewinn gemacht. Kauf und Verkauf des Hauses waren gewinnneutral (und haben sich in diesem Fall auch nicht als + oder - auf deinem Konto bemerkbar gemacht). Die Zinszahlungen waren Verlust, der aber durch den Umsatz aus den Mietzahlungen überkompensiert wurde.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, aber eine Umwandlung von Barvermögen in Anlagevermögen ist niemals als Verlust zu werten und es ist auch absolut nicht sinnvoll, diese als solchen zu sehen, weder aus wirtschaftlicher noch aus, wie du es sagst, "finanzieller" Sicht.
 
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Alt 27.10.2011, 20:45:39   #20 (permalink)
razor9.1
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Reg: 12.02.2009
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Geht es in diesem Thread um Sparen oder um Zinsen/Anlagen/Aktien ?

Back to Topic bitteschön

Ich spare durch:

-Fahrgemeinschaften (Arbeit, Fussball)
-seltenes Benutzen des Autos
-Wasser statt Cola/Fanta/Bier
-Handyvertrag im reduziertem Supersonderangebot (14,95 + gratis Handy statt 24,95)
-Wechsel des Handyproviders (Prepaid [hatte schon 4, 2x gesperrt weil ich mein Guthaben in 1 Jahr nicht verbraten habe]/Vertrag vergleichen)
-Essen von zuhause (Reste vom Vortag, Brot/Brötchen) statt aus der Cantine
-Gutscheine im Internet (DailyDeal, 2x Dealgigant (Sprit+Amazon))
-Kleidung online statt im Handel
 

Geändert von razor9.1 (27.10.2011 um 20:54:01 Uhr)
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Alt 27.10.2011, 20:48:47   #21 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
Buh!
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Solange "sparen" hier nicht klar definiert wurde, ist das durchaus im Topic...

Steht sparen jetzt für "Anlegen", oder für "verringern der Ausgaben" - das ist noch nicht klar...

Guten Freunden gibt man ein Küsschen (Judas)

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Alt 27.10.2011, 22:51:46   #22 (permalink)
DocTrax
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Zitat:
Zitat von SimonPhoenix Beitrag anzeigen
Warum? Die zu zahlenden Zinsen sind natürlich ebenfalls Kosten.
Nein. Wenn ich doch heute ein Haus kaufe ohne Eigenkapital für 200.000 Euro und zahle dafür 5% Zinsen, dann zahle ich 10.000 Euro Zinsen. Wenn ich aber 12.000 Euro Miete einnehme, dann habe ich 2.000 Euro Gewinn und zwar sofort und nicht erst nach 100 Jahren, wenn ich auch die 200.000 Euro eingenommen habe.
Da hast Dich aber gewaltig verrechnet - in 100 Jahren hast die Einlage erst wieder raus und erst ab dann kommt der Gewinn. Was das Haus dann noch wert ist steht auf einem anderen Blatt. Das Haus ist 20 Jahre lang mit jährlich 10000€ abzuschreiben - ergibt ein Minus von 8000€ p.a..
Schöne Anlage.

Zitat:
Zitat von Zwiebelkuchen Beitrag anzeigen
Genauso kannst du es im kleineren Rahmen machen: Du nimmst einen Kredit über 200.000 Euro auf und kaufst mit dem Geld ein Haus. An die Bank zahlst du nur die 10.000 Euro Zinsen, aber keine Tilgung. Das Haus vermietest du und nimmst jährlich damit 20.000 Euro ein. Dann hast du einen Jahresgewinn von 10.000 Euro abzüglich Verwaltungs- und Reparaturkosten. Nach 10 Jahren verkaufst du das Haus wieder für 200.000 Euro und zahlst damit deinen Kredit zurück. Dann hast du über die 10 Jahre konstant jedes Jahr Gewinn gemacht. Kauf und Verkauf des Hauses waren gewinnneutral (und haben sich in diesem Fall auch nicht als + oder - auf deinem Konto bemerkbar gemacht). Die Zinszahlungen waren Verlust, der aber durch den Umsatz aus den Mietzahlungen überkompensiert wurde.
Besser, funktioniert aber auch nicht, weil nach 20 Jahren erst mal für 200.000 renoviert werden muss. Die Kosten für Renovierungen steigen nämlich schneller als der Wert der Häuser und deshalb fällt der Wert der alten Häuser.

Am Besten sparen lässt sich im Moment durch vorgezogene Käufe, in dem man etwas kauft von man weiß, dass man es in der Zukunft brauchen wird und das im Preis steigen wird. So lassen sich im Moment traumhafte Renditen >10% erzielen. Jüngstes extremes Beispiel ist die Zuckerpreiserhöhung um 30% - wo bekommt man denn sonst 30% steuerfrei?
-'-.-'-.-'-.-'-.-

Geändert von DocTrax (27.10.2011 um 23:41:48 Uhr)
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Alt 28.10.2011, 08:03:53   #23 (permalink)
SimonPhoenix
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Zitat:
Zitat von DocTrax Beitrag anzeigen
Was das Haus dann noch wert ist steht auf einem anderen Blatt. Das Haus ist 20 Jahre lang mit jährlich 10000€ abzuschreiben - ergibt ein Minus von 8000€ p.a..
Häuser schreibt man laut meinen Schulungsunterlagen 50 Jahre ab das Grundstück auf dem das Haus steht wird gar nicht abgeschrieben.

Zitat:
Besser, funktioniert aber auch nicht, weil nach 20 Jahren erst mal für 200.000 renoviert werden muss.
Meine Eltern haben ihr Haus 1967 für 55.000 Euro (umgerechnet) gekauft, in 44 Jahren etwa dasselbe noch mal investiert und könnten es heute für ca. 150.000 Euro verkaufen. Woher stammen Deine Zahlen auch aus der Realität?

Simon
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Alt 28.10.2011, 12:07:51   #24 (permalink)
DocTrax
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Reallife

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Zitat:
Zitat von SimonPhoenix Beitrag anzeigen
Meine Eltern haben ihr Haus 1967 für 55.000 Euro (umgerechnet) gekauft, in 44 Jahren etwa dasselbe noch mal investiert und könnten es heute für ca. 150.000 Euro verkaufen. Woher stammen Deine Zahlen auch aus der Realität?
55000€ wären nach 44 Jahren mit 5% Verzinsung 470.000€. Ich seh hier auch ein dickes Minus.
-'-.-'-.-'-.-'-.-
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Alt 28.10.2011, 12:49:46   #25 (permalink)
DmrkONE
Es lebe Electro!!
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Zitat:
Zitat von DocTrax Beitrag anzeigen
55000€ wären nach 44 Jahren mit 5% Verzinsung 470.000€. Ich seh hier auch ein dickes Minus.
Mal davon abgesehen, dass ich nicht weiß wo man an sichere 5%
p.A. kommen soll,
berechne mal ein, was in 44 Jahren für Mietkosten für eine
gleichwertige Unterkunft angefallen wären bzw. wie hoch
der Gewinn wäre, wenn man das Haus 44 Jahre vermietet hätte.

Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
wir werden immer wieder darauf zurück kommen, dass Gewinn erst dann erzielt wird, wenn sämtliche Kosten, Investitionen und Kreditraten bezahlt wurden.
@Herzog
Du stellst dich quer gegen das, was man versucht dir zu erklären und denkst du weist es besser, hast aber offensichtlich von Bilanzen keine Ahnung.

Wenn du ein Haus für 200.000 Euro kaufst, dann ist es im besten Fall auch 200.000 Euro wert. Diese 200.000 Euro gehören also genauso zu deinem Vermögen wie 200.000 Euro in Bargeld oder Gold zu deinem Vermögen gehören würden.
Die Liquidität (die Möglichkeit es flüssig zu machen) ist zwar sehr gering,
aber egal ob du es "finanziell oder wirtschaftlich" (wie du es unterteilst xD) betrachten willst, es sind 200.000 Euro Vermögen.
Wenn der Kredit abbezahlt ist dann hast du 200.000 Euro Gewinn, denn das Haus (und somit 200.000 Euro Vermögen) hast du dann immernoch.
(Von Sanierungskosten ist jetzt mal abgesehen.)




Ich finde auch, dass Immobilien die beste Anlagemöglichkeit sind,
aber ich hab nicht wirklich Ahnung von dem Thema.


Also ich spare mit:
manchmal Drehtabak statt Zigaretten
meistens Einkaufen beim Discounter
beim Weggehen nicht zuviel Geld mitnehmen und keine Geldkarte


peace
 

Geändert von DmrkONE (28.10.2011 um 14:21:12 Uhr)
DmrkONE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2011, 14:23:29   #26 (permalink)
Zwiebelkuchen
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ID: 60691
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Reg: 03.06.2006
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Zitat:
Zitat von DocTrax Beitrag anzeigen
Besser, funktioniert aber auch nicht, weil nach 20 Jahren erst mal für 200.000 renoviert werden muss. Die Kosten für Renovierungen steigen nämlich schneller als der Wert der Häuser und deshalb fällt der Wert der alten Häuser.

Am Besten sparen lässt sich im Moment durch vorgezogene Käufe, in dem man etwas kauft von man weiß, dass man es in der Zukunft brauchen wird und das im Preis steigen wird. So lassen sich im Moment traumhafte Renditen >10% erzielen. Jüngstes extremes Beispiel ist die Zuckerpreiserhöhung um 30% - wo bekommt man denn sonst 30% steuerfrei?
Du hast nicht verstanden, worum es geht. Es geht nicht darum, ob die Zahlen genau so wie sie genannt wurden realistisch sind. Klar ist ein Haus was ich heute für 200.000 Euro kaufe in 20 Jahren wahrscheinlich nicht mehr genau 200.000 Euro wert. Es kann Wertverlust erfahren haben oder auch Wertsteigerung. Das wäre dann dementsprechend als Gewinn oder Verlust zu verbuchen. Es ist aber nicht so, dass du das Haus für 200.000 Euro kaufst und von einer Sekunde auf die andere ist es auf einmal keinen Cent mehr wert. Deshalb ist der Kauf auch nicht als Verlust von 200.000 Euro anzusehen. Und genau das war der Punkt, der diskutiert wurde.

Wenn wir uns hier um Kleinigkeiten streiten wollen, dann ist deine Aussage dass ein Haus, dass für 200.000 Euro gekauft wurde nach 20 Jahren für 200.000 Euro saniert werden muss sicherlich genauso unrealistisch wie meine Annahmen oben.
 

Geändert von Zwiebelkuchen (28.10.2011 um 14:31:23 Uhr)
Zwiebelkuchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2011, 01:50:39   #27 (permalink)
Burrrito
Benutzer
Benutzerbild von Burrrito

Reg: 21.10.2008
Beiträge: 90
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Ich denke das ging in beide Richtungen zum einen wo spart man und wo gibt mans wieder aus wenn man anlegen will und dergleichen - würd das schon offen lassen!
Und nun ja anderes Beispiel was mir einfällt, die Baumwollpreise sind auch extrem gestiegen, mir hat die Tage eine Expertin erzählt, dass wir uns wundern werden als Verbraucher, denn der Preis kommt erst bei uns an - da wird die Jean schon zum miniluxusobjekt werden...
 
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Alt 10.11.2011, 02:25:51   #28 (permalink)
Herzoegchen90
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Reg: 12.05.2010
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Zitat:
Zitat von DmrkONE Beitrag anzeigen
@Herzog
Du stellst dich quer gegen das, was man versucht dir zu erklären und denkst du weist es besser, hast aber offensichtlich von Bilanzen keine Ahnung.

Wenn du ein Haus für 200.000 Euro kaufst, dann ist es im besten Fall auch 200.000 Euro wert. Diese 200.000 Euro gehören also genauso zu deinem Vermögen wie 200.000 Euro in Bargeld oder Gold zu deinem Vermögen gehören würden.
Die Liquidität (die Möglichkeit es flüssig zu machen) ist zwar sehr gering,
aber egal ob du es "finanziell oder wirtschaftlich" (wie du es unterteilst xD) betrachten willst, es sind 200.000 Euro Vermögen.
Wenn der Kredit abbezahlt ist dann hast du 200.000 Euro Gewinn, denn das Haus (und somit 200.000 Euro Vermögen) hast du dann immernoch.
(Von Sanierungskosten ist jetzt mal abgesehen.)
Ich weiss es nicht besser, ich sage nur meine Meinung.
Und diese ist: Ein Haus auf Kredit ist wie du schon sagst erst dann Vermögen, wenn der Kredit abgezahlt ist. Solange das nicht geschehen ist, gehört das Haus ganz oder anteilig der Bank und kann bei Nichtzahlung der Raten bzw. des Kredits bei Ablauf desselben von der Bank zwangsversteigert werden. Man ist eben während dieser Zeitspanne nicht vermögend sondern verschuldet. Und während dieser Zeitspanne wirft diese Anlage eben auch keinen Gewinn ab, da zuerst die Verschuldung abgebaut werden muss.
Was daran nicht zu verstehen ist? Keine Ahnung... Aber mir scheint so der moderne Mensch versteht nicht mehr viel von Geld, wie man an der Banken- und Finanzkrise sieht^^
Weiter ist zu bedenken, dass Häuser und Wohnungen mittelfristig immer einem Wertverlust unterliegen. Wohnungen unterliegen dem nicht so stark, da meist ja in Städten ein Wohnungsmangel herrscht, aber bei Häusern kann man doch generell sagen, dass ein Altbau weniger wert ist als ein Neubau. D.h. eine Neuimmobilie jetzt gekauft und nach 30-40 Jahren abbezahlt ist dann nicht mehr soviel wert wie sie zum Kaufdatum war. Natürlich kann das in Einzelfällen anders sein (bspw. exklusive Immobilien wie Villen etc. oder im Falle von Wohnraummangel), aber verallgemeinert trifft dies doch allemal zu.
Sehr alte und restaurierte wie sanierte Immobilien können im Gegensatz natürlich wiederum eine Wertsteigerung erfahren, sei es wegen der Exklusivität oder des historischen Wertes wegen, aber Burgen, Schlösser und Landsitze bspw. gehen in bewohnbaren Zustand selten unter 1,5 Mio weg.

Es wird also wohl kaum jemand lange genug leben, eine tatsächliche Wertsteigerung seiner Immobilie zu erleben. Insofern ist eine Immobilie generell ein Verlustgeschäft, da noch Instandhaltungs- und Sanierungskosten hinzu kommen. Was sie trotzdem zu guten Anlageobjekten macht ist eben die Tatsache, dass man sich im Rentenalter die Miete spart und bei mehreren (abbezahlten) Immobilien eben noch Mieteinnahmen als finanzielles Standbein hat.

Und der Kernpunkt meiner Aussage war eh immer: Solange man die Immobilie nicht komplett abbezahlt hat, ist es kein Vermögen, sondern de facto eine Verschuldung. Aber das scheint niemand so richtig zu verstehen... Es scheint in dieser Welt so etwas wie Verschuldung ja nicht mehr zu geben, wenn man kein Vermögen mehr hat, nimmt man einfach einen weiteren Kredit auf
Und die Welt ist wieder in Ordnung... So etwas wie Verstand braucht man ja nicht mehr zu benutzen, wie uns die Politiker vormachen. Vielleicht sollte ich auch weniger in Realwerten denken und mehr in Utopien der Kreditwürdigkeit leben. Danke, dass du mir das vor Augen geführt hast mit deinem Beitrag, DmrkONE
 
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Alt 10.11.2011, 07:52:22   #29 (permalink)
BlackRose66
Langhaariger Jäger

ID: 289035
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Zitat:
Zitat von Burrrito Beitrag anzeigen
Ich denke das ging in beide Richtungen zum einen wo spart man und wo gibt mans wieder aus wenn man anlegen will und dergleichen - würd das schon offen lassen!
Und nun ja anderes Beispiel was mir einfällt, die Baumwollpreise sind auch extrem gestiegen, mir hat die Tage eine Expertin erzählt, dass wir uns wundern werden als Verbraucher, denn der Preis kommt erst bei uns an - da wird die Jean schon zum miniluxusobjekt werden...

Der Baumwollpreis war anfangs des Jahres tatsächlich extrem gestiegen, ist aber bereits im Sommer wieder auf ein tieferes Niveau gesunken als noch zu Beginn des Jahres und wird momentan zum gleichen Preis wie vor etwa 1 Jahr gehandelt.


BlackRose66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2011, 10:39:49   #30 (permalink)
Marty
PAUSIERT
Benutzerbild von Marty

ID: 48115
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Reg: 28.04.2006
Beiträge: 13.106
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Solange das nicht geschehen ist, gehört das Haus ganz oder anteilig der Bank und kann bei Nichtzahlung der Raten bzw. des Kredits bei Ablauf desselben von der Bank zwangsversteigert werden.
Das ist immer noch falsch und wird durch Deine stetige Wiederholung nicht richtiger. Das Haus gehört demjenigen, der im Grundbuch als Eigentümer steht. Die Bank lässt sich das Haus allerdings als Pfand für einen evtl. Kredit eintragen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Bank einfach so zwangsversteigern kann. Das kann sie erst, wenn sie den Kreditvertrag gekündigt hat und der Schuldner nicht zahlt.

Zitat:
Und während dieser Zeitspanne wirft diese Anlage eben auch keinen Gewinn ab, da zuerst die Verschuldung abgebaut werden muss.
Quatsch. Wenn ich 1.000 Euro an die Bank zahle, aber 1.500 Euro Miete einnehme, dann mache ich 500 Euro Gewinn.

Zitat:
Weiter ist zu bedenken, dass Häuser und Wohnungen mittelfristig immer einem Wertverlust unterliegen.
Auch das ist falsch. Du kannst die Entwicklung der Immobilienpreise in diversen Statistiken nachlesen, im Wert gefallen sind die selten.

Zitat:
D.h. eine Neuimmobilie jetzt gekauft und nach 30-40 Jahren abbezahlt ist dann nicht mehr soviel wert wie sie zum Kaufdatum war.
Inflationsbereinigt sicher nicht, dafür hat man dann aber entweder 30-40 Jahre darin gewohnt oder 30-40 Jahre Miete eingenommen.

Und wenn man die 30-40 Jahre Instandhaltung betrieben hat, dann ist die Immobilie sicher mehr wert als damals.

Zitat:
Es wird also wohl kaum jemand lange genug leben, eine tatsächliche Wertsteigerung seiner Immobilie zu erleben.
Ich habe vor nicht mal 10 Jahren ein Haus gekauft und könnte das jetzt zu einem 35% höheren Preis wieder verkaufen. Investiert habe ich max. 15% vom Kaufpreis. Und das ist keine aussergewöhnliche Lage, keine Innenstadt und keine Großstadt.

Zitat:
So etwas wie Verstand braucht man ja nicht mehr zu benutzen, wie uns die Politiker vormachen.
Lernresistenz wie bei Dir hilft aber auch nicht weiter.

Marty
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