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Alt 09.04.2017, 10:46:13   #1 (permalink)
dungeonlight
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Reg: 12.04.2013
Beiträge: 96
Pfeil Landtagswahl NRW 2017

Mich stört wie Mainstream-Medien eine Vor-Auswahl treffen, indem nicht
alle zur Wahl zugelassenen Wahl-Optionen vorgestellt werden, sondern nur ein Teil.
Das ist anti-demokratisch. Deshalb dieser Thread hier.

Am 14. Mai 2017 wird in NRW gewählt. Das sind eure Wahl-Optionen, wie der
Landeswahlleiter vor 5 Tagen ermittelte & vor 4 Tagen Kund tat - viel Spaß beim Diskutieren und Wählen:

1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD

2. Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU

3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN GRÜNE

4. Freie Demokratische Partei FDP

5. Piratenpartei Deutschland PIRATEN

6. DIE LINKE DIE LINKE

7. Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD

8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI

9. FREIE WÄHLER Nordrhein-Westfalen FREIE WÄHLER

10. Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit BIG

11. Freie Bürger-Initiative/ Freie Wähler FBI/FWG

12. Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP

13. Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung - Politik für die Menschen Volksabstimmung

14. Aktion Partei für Tierschutz TIERSCHUTZliste

15. Allianz Deutscher Demokraten AD-Demokraten NRW

16. Alternative für Deutschland AfD

17. AUFBRUCH C - Christliche Werte für eine menschliche Politik AUFBRUCH C

18. Bündnis Grundeinkommen BGE

19. Demokratische Bürger Deutschland DBD

20. Deutsche Kommunistische Partei DKP

21. Deutsche Zentrumspartei - Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870 Zentrum

22. DIE RECHTE DIE RECHTE

23. DIE REPUBLIKANER REP

24. Die Violetten - für spirituelle Politik DIE VIOLETTEN

25. Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands JED

26. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD

27. PAN - die Parteilosen PAN

28. Partei für Gesundheitsforschung Gesundheitsforschung

29. PARTEILOSE WÄHLERGEMEINSCHAFT in der Bundesrepublik Deutschland PARTEILOSE WG "BRD"

30. Schöner Leben

31. V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer V-Partei³


Primär-Quelle: http://www.mik.nrw.de/presse-mediath...gswahl-zu.html
 
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Alt 09.04.2017, 11:18:40   #2 (permalink)
Reddogg
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Reg: 04.05.2006
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Wieso antidemokratisch. Und warum Vorauswahl. Ich denke es ist nachvollziehbar warum nicht jede 0.1-3/4% Partei tagtäglich in den Medien vertreten ist. Die selbst ja auch gar nicht soviele Information liefern können. Das ist einerseits positiv, weil die Parteien sich ruhig entwickelt und keinen so starken Populismus benötigen wie eine AfD, andererseits eben auch negativ weil wenn man etwas zu sagen hat, meist niemand da ist zum zuhören.

Aber antidemokratisch ist schon ein schwerwiegender Vorwurf. Weitergesponnen, sollten wir demnächst auch über jede Person die sich irgendwo aufregt, jede Kleinstdemonstration berichten, weil sie Gehör finden soll? Wobei hier in Leipzig sogar über solche Kleinstdemos max 25 Mann (Die Rechte oder auch andere wie Ein Prozent, Widerstand x,y ) berichtet wird. Aber eher über die großangekündigten Mobiliserungsversuche und Anmeldungen von 500-10.000 Mann und dann solch ein Ergebnis...
In other countries this process might be described as ethnic cleansing, but political correctness forbids such language where Israel is concerned. If the international community cannot take some action, it must be surprised if the people of the planet disbelieve that they are seriously committed to the promotion of human rights.
John Dugard, Special United Nations Rapporteur on human rights in the occupied Palestinian territories
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Alt 09.04.2017, 12:07:23   #3 (permalink)
(Bier)Kelle
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Zitat:
Zitat von Reddogg Beitrag anzeigen
Aber antidemokratisch ist schon ein schwerwiegender Vorwurf.
Ich finds geil, wie ein vermeintlicher Piratenanhänger hier die Querfront aufmacht.
Mal abgesehen davon, dass er nicht an Diskussionen interessiert ist, sondern nur seinen Müll hier ablädt.

gruss kelle!
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

Nazi sein heißt Probleme kriegen!
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Alt 09.04.2017, 15:55:18   #4 (permalink)
dungeonlight
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Zitat:
Zitat von Reddogg Beitrag anzeigen
Wieso antidemokratisch. Und warum Vorauswahl. Ich denke es ist nachvollziehbar warum nicht jede 0.1-3/4% Partei tagtäglich in den Medien vertreten ist. Die selbst ja auch gar nicht soviele Information liefern können. Das ist einerseits positiv, weil die Parteien sich ruhig entwickelt und keinen so starken Populismus benötigen wie eine AfD, andererseits eben auch negativ weil wenn man etwas zu sagen hat, meist niemand da ist zum zuhören.

Aber antidemokratisch ist schon ein schwerwiegender Vorwurf. Weitergesponnen, sollten wir demnächst auch über jede Person die sich irgendwo aufregt, jede Kleinstdemonstration berichten, weil sie Gehör finden soll? Wobei hier in Leipzig sogar über solche Kleinstdemos max 25 Mann (Die Rechte oder auch andere wie Ein Prozent, Widerstand x,y ) berichtet wird. Aber eher über die großangekündigten Mobiliserungsversuche und Anmeldungen von 500-10.000 Mann und dann solch ein Ergebnis...
Weil's parteiisch ist. Stelle dir mal einen Fußball-Schiri vor, der tendenziell für Mittel-Stürmer von Team A pfeift, weil der hatte ja so 'ne schwere Kindheit und überhaupt ist seine Waschmaschine letztes Wochenende kaputt gegangen; der braucht das.
Es gibt keine demokratisch-legitimen Gründe, über einen Teil der Wahl-Optionen mehr zu berichten als über den anderen Teil. Entweder über alle wird gleich viel & neutral berichtet, oder über keine. Alles andere ist Manipulation, die die Herrschaft der Bevölkerung untergräbt.
Mit Subsidiarität hat das nix zu tun, wie befürchtet.

Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Ich finds geil, wie ein vermeintlicher Piratenanhänger hier die Querfront aufmacht.
Mal abgesehen davon, dass er nicht an Diskussionen interessiert ist, sondern nur seinen Müll hier ablädt.

gruss kelle!
Ja, man merkt: Die Kelle ist nicht so helle.
Ja, ich war mal auf besagte Partei fixiert. Heute nicht mehr. Mir das jetzt noch anzulasten ist mittlerweile abwegig und somit off-topic. Das, oder das Hochhalten demokratisch notwendiger Neutralität, oder den Verweis auf die Mitteilung des Landeswahlleiters, in Verbindung mit Querfront zu rücken, ist so lachhaft. Außerdem ist das Ergebnis der Wahlzulassung kein Müll, sondern eine Tatsache und zugleich wichtigste Information im Vorfeld der Landtagswahl NRW 2017.
 

Geändert von dungeonlight (09.04.2017 um 16:01:27 Uhr)
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Alt 09.04.2017, 16:38:24   #5 (permalink)
Reddogg
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Reg: 04.05.2006
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Gibt es für die Landtagswahlen eine Bringschuld der öffentlich-rechtlichen Medien? Ist mir bisher nur bei der Bundestagswahl bekannt aufgrund der Staatsverträge mit ARD/ZDF. Aber ich lass mich gerne eines besseren überzeugen.
Andernfalls forderst Du Dinge ein die nirgends festgeschrieben sind und kein Recht daher bisher besitzen. Jedoch hätte ich dann gedacht das man sich vorher informiert was deutsches Recht, deutsches Landtagsrecht so alles beinhalten und was nicht bevor man den grossen Max hier macht.

Das was Du versuchst zu kritisieren ist wohl eher wann Medien eine Meldung herausgeben und wann nicht und über wen sie schreiben und wen nicht. Aber das gehört ja noch weniger dazu. Eventuell vorher das nächste Mal genau informieren was man sagen will und was man dann wirklich schreibt.

Und bezüglich Kelle und seine Aussage. Er hat nicht die Meldung des Landtagswahlleiters als Querfront-Meldung bezeichnet sondern Deine Aussage. Und wenn ich mir Deine Aussage so durchlese, scheint das irgendwie nun doch mehr und mehr sich dahin hinzubewegen.
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Alt 09.04.2017, 16:44:58   #6 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Zitat:
Zitat von dungeonlight Beitrag anzeigen
Es gibt keine demokratisch-legitimen Gründe, über einen Teil der Wahl-Optionen mehr zu berichten als über den anderen Teil. Entweder über alle wird gleich viel & neutral berichtet, oder über keine. Alles andere ist Manipulation, die die Herrschaft der Bevölkerung untergräbt.
Drehen wir den Spieß doch mal um: welche Rechtfertigung gibt es, um über bestimmte Parteien MEHR zu berichten als andere? Zum ersten: Regierungspartei, also SPD und Grüne. Zweitens: im Landtag als Fraktion, also CDU, FDP und Piraten. Drittens: Einzelkandidaten im Landtag, also Linke und proNRW. Dazu noch 2-3 Parteien, die auch außerparlamentarisch mehr oder weniger Wellen schlagen, also AfD und die Partei.

Ich hab mal aufs Geratewohl ein paar der "Benachteiligten" bei Google eingegeben. Bei einigen beschränkt sich die Außendarstellung auf ein Facebook-Profil. Viele sind ein-oder zwei-Themen-Parteien, Radikal oder dogmatisch. Im Endeffekt: nicht mehrheitsfähig. Für viele Düfte es schon ein immenser Erfolg gewesen sein, das nötige Unterschriften-Quorum zu erreichen. WAS sollte einen Journalisten dazu verleiten, über eine Kleinstpartei zu berichten? Warum sollte ein Fernsehteam anrücken, wenn "die Violetten" ihren Wahlkampf starten? Bitte jetzt keine Prinzipienreiterei, sondern konkrete inhaltliche Gründe! Schon über die SPD wird mehr berichtet als über die Grünen, weil sie die Ministerpräsidentin stellt. Und über die CDU mehr als über die FDP, weil die die größere Oppositionspartei ist. Wie willst du das ausbalancieren? Auch der Tag in einer Nachrichtenredaktion hat nur 24 Stunden!
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Alt 10.04.2017, 13:13:12   #7 (permalink)
Marty
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Zitat:
Zitat von Reddogg Beitrag anzeigen
Gibt es für die Landtagswahlen eine Bringschuld der öffentlich-rechtlichen Medien?
Ja, die gibt es. Steht zumindest im Landesmediengesetz NRW.

Da steht aber auch
Zitat:
Zitat von http://www.lfm-nrw.de/service/rechtsgrundlagen/landesmediengesetz-nrw/lmg-nrw-abschnitt-5-anforderungen-an-das-programm-und-veranstalterpflichten.html#c4141
(4) Jedes Vollprogramm muss die Vielfalt der Meinungen in möglichster Breite und
Vollständigkeit zum Ausdruck bringen. Die bedeutsamen politischen, religiösen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Kräfte und Gruppen müssen in jedem Vollprogramm angemessen zu Wort kommen.
, dass das "angemessen" zu passieren hat. Und da stimme ich darkkurt zu. Grösserer Einfluss = höherer Anteil in den ÖR.
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Alt 10.04.2017, 14:02:22   #8 (permalink)
Reddogg
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Reg: 04.05.2006
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Ich meinte mit der Bringschuld, eher wie zu Zeiten der Bundestagswahl dass das WDR angewiesen ist, jeder Partei Sendezeit einzuräumen für dessen Wahlvorstellung. Dies ist erforderlich für die Bundestagswahl. In dem Landesmediengesetz lese ich aber nur das bei Diskussionen, Programmberichten etc. die Meinung widergebildet werden soll. Sprich bei einer Dikussionsrunde die das WDR ausstrahlt sollten die grössere Parteien "angemessen" vorhanden/berücksichtigt sein. Aber muss der WDR auch Wahlwerbung etc. der einzelnen Parteien zeigen? Der WDR muss zumindest nicht über jede Partei schreiben, was ja nur nun belegt, aber müssen Wahlwerbespots ebenfalls gezeigt werden. Somit wie TE meinte es muss über alle Parteien berichtet werden?
Hab den Link etwas versucht unter die Lupe zu nehmen konnte entsprechendes aber nicht finden.
In other countries this process might be described as ethnic cleansing, but political correctness forbids such language where Israel is concerned. If the international community cannot take some action, it must be surprised if the people of the planet disbelieve that they are seriously committed to the promotion of human rights.
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Alt 10.04.2017, 14:55:43   #9 (permalink)
dungeonlight
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@ Reddogg:
An und für sich ist neutrale Berichterstattung eine Frage der handwerklichen Qualität.
Hinzu kommt, dass Gerechtigkeit neutrale Berichterstattung gebietet. Ob zusätzlich ein Gesetz irgend welchen Akteuren das vorschreibt, oder nicht, ist egal. Gesetze sind nicht Gerechtigkeit, und ersetzen diese auch nicht. Die schlimmsten Greueltaten der Menschheitsgeschichte sind bzw. waren meistens "legal".

Und jetzt, wo das geklärt ist, erkennst vielleicht auch du, dass Kelle's Vorwurf Unsinn ist.
Zum Wohle der Demokratie Neutralität einfordern ist nicht rechts, und nicht links, und auch kein
Schulterschluss mit Rechten. Schräg, dass man für manche diese Selbstverständlichkeit
ausdrücklich aussprechen muss.

Parteien rauf und runterschreiben, bzgl. Wahlergebnissen Fakten schaffen,
Wahrheiten verschweigen, Sach-Betrachtungen verzerren. So arbeiten die Mainstream-Medien
doch; und das ist Propaganda.
Öffentlich-Rechtliche Medien brauchen eine radikale Reform; hin zu einem unabhängigen, objektiven, qualitativ hochwertigen ÖR, der keinen Rassismus kultiviert, nicht Hofberichterstattung für CDU und
SPD betreibt, nicht übermäßig christliche Sachverhalte beleuchtet, und ein schönes Gegengewicht
zu Springer, Zeit, Süddeutsche, FAZ und Co. darstellt.
Eine sachgemäß informierte Bevölkerung ist das Fundament einer Demokratie; wenn dieses
Fundament bröckelig oder korrumpiert ist, ist alles, was darauf aufbaut, für'n Arsch;
also Diskussion und auch Wahlen.

Medienlandschaft – das ist ein politisch SEHR wichtiges Thema, das leider viel zu
wenig im Fokus vieler steht, gerade weil da heutzutage ja vieles im Argen liegt...


@ darkkurt:
Im Rahmen von Wahlen sind deine Anführungen bestenfalls Beweggründe, wohl eher Ausreden,
aber keine Rechtfertigung.
Zusätzliche Berichterstattung bedingt durch Parlamentssitze ist im politisch-öffentlichen Tages-Betrieb
abzuhandeln, und nicht etwa bei Wahl-Berichterstattung.
Du lässt total außer Acht, dass verzerrende Berichterstattung eine selbsterfüllende Prophezeihung sind:
Natürlich schlägt die AfD hohe Wellen. Wie sollte es auch anders sein, wo sie doch durch die
Mainstream-Medien täglich als Schrechgespenst der Bevölkerung vor Augen geführt wird?
Würden die Mainstream-Medien von nun an 5 Tage die Woche über "die Violetten" berichten,
die du als vermeintlich unscheinbar und unbedeutend ausgemacht hast, wären "die Violetten"
in 1 bis 2 Jahren wohl bei 6% oder so.
Diese Auswirkung von Medien ist es doch, aus der sich Verantwortung zu neutraler Berichterstattung
ableitet. Sonst wird wie gesagt nicht berichtet, sondern Fakten geschafft.
Das Ausbalancieren der Wahl-Berichterstattung ist keine Herausforderung.
Was macht eine Partei mit 31 Kandidierenden im Vorfeld eines Aufstellungs-Parteitags?
Sie macht 5 Tage im Vorfeld ein Gruppen-Interview wo zufällig stets 5 bis 6 andere Kandidierende pro
Tag für das Gruppen-Interview heraus gesucht werden. Und genau das Gleiche kann man auch bei TV-Diskussionen und anders wo machen. Wer will, findet Wege; wer nicht will, findet Gründe.
 
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Alt 10.04.2017, 15:22:53   #10 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Reg: 20.04.2006
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Standard Landtagswahl NRW 2017

Zitat:
Zitat von dungeonlight Beitrag anzeigen
@ darkkurt:

Im Rahmen von Wahlen sind deine Anführungen bestenfalls Beweggründe, wohl eher Ausreden,

aber keine Rechtfertigung.

Zusätzliche Berichterstattung bedingt durch Parlamentssitze ist im politisch-öffentlichen Tages-Betrieb

abzuhandeln, und nicht etwa bei Wahl-Berichterstattung.

Du lässt total außer Acht, dass verzerrende Berichterstattung eine selbsterfüllende Prophezeihung sind:

Natürlich schlägt die AfD hohe Wellen. Wie sollte es auch anders sein, wo sie doch durch die

Mainstream-Medien täglich als Schrechgespenst der Bevölkerung vor Augen geführt wird?
Die Medien können nur über das berichten, was passiert. Der Richtungsstreit in der AfD und Höckes Ausfälle sind Fakt und bedingen das Bild, dass die Berichterstattung zeichnet.

Zitat:
Würden die Mainstream-Medien von nun an 5 Tage die Woche über "die Violetten" berichten,

die du als vermeintlich unscheinbar und unbedeutend ausgemacht hast, wären "die Violetten"

in 1 bis 2 Jahren wohl bei 6% oder so.

Diese Auswirkung von Medien ist es doch, aus der sich Verantwortung zu neutraler Berichterstattung

ableitet. Sonst wird wie gesagt nicht berichtet, sondern Fakten geschafft.

Das Ausbalancieren der Wahl-Berichterstattung ist keine Herausforderung.
Ich bin anderer Meinung. Politische Relevanz schafft Medienecho, nicht umgekehrt. Immerhin haben WASG, die Piraten und die AfD deine angeblich unüberwindbare Hürde locker übersprungen, historisch gesehen auch die Grünen. Weil sie zur rechten Zeit einen Nerv getroffen haben.

Zitat:
Was macht eine Partei mit 31 Kandidierenden im Vorfeld eines Aufstellungs-Parteitags?

Sie macht 5 Tage im Vorfeld ein Gruppen-Interview wo zufällig stets 5 bis 6 andere Kandidierende pro

Tag für das Gruppen-Interview heraus gesucht werden. Und genau das Gleiche kann man auch bei TV-Diskussionen und anders wo machen. Wer will, findet Wege; wer nicht will, findet Gründe.
Könnte sehr spannend werden, wenn man zu Themen sprechen soll, zu denen es keine eindeutige Parteilinie gibt... 6 Verteter von Kleinstparteien schweigen sich entweder die ganze Zeit an, oder provozieren nach Ausstrahlung einen Handfesten Führungsstreit...
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Alt 10.04.2017, 16:31:58   #11 (permalink)
dungeonlight
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Reg: 12.04.2013
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@ darkkurt:
Die Piraten wurden rauf- und runtergeschrieben. Insofern spricht ihr Werdegang eher dafür, dass Mainstream-Medien durch verzerrende Berichterstattung Wahl-Ergebnisse formen, anstatt umgekehrt.
AfD, gleicher Fall bloß mit anderem Ausgang, weil bei deren Umfeld kulturell eine Anti-Mainstream-Medien-Haltung vorliegt:
Während Piraten-Wählende bei Mainstream-Medien-Runterschreib-Artikeln sich denken
"Oh... dann schluck' ich den Mainstream-Medien-Artikel mal unreflektiert und verwerfe alles,
womit die Piraten bei mir gepunktet haben", denken sich AfD-Wählende "Die Mainstream-Medien
stellen AfD als schlechte Wahl da; so, jetzt reicht's, *Mit Armen einharken* JETZT ERST RECHT AfD !!1!"
Grüne sind in der Tat durch den Zeitgeist hochgespült, genau wie die AfD auch.
Man kann nicht gegen den Zeitgeist anschreiben/berichten/etc., aber genau so kann man auch nicht
leugnen - und das tust du - dass Mainstream-Medien einen großen Einfluss auf Wahl-Ergebnisse
haben. Was bewegt dich dazu? Mainstream-Medien formen die Wahrnehmung und Werte von
dutzenden Millionen Menschen, stecken ab, was wahrnehmbar ist, nehmen das Bewerten dessen
kaum bemerkbar ab, indem Dinge sprachlich sehr beiläufig wertend umrahmt werden.
Gehst du da noch mit, oder leugnest du das auch?
Die Frage mal zurück gestellt: Man merkt's sogar an dir - durch deinen letzen Beitra, letzter Abschnitt:
Ganz getreu Mainstream-Medien-Sub-Text ist dir wichtig, dass eine Wahl-Option auf alle Probleme eine Antwort hat und professionell wirkt, anstatt dass statt einer Wahl-Option deine Aufmerksamkeit auf die größten Probleme unserer Gesellschaft konzentriert ist, und wie man diese lösen kann.
 
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Alt 10.04.2017, 17:01:01   #12 (permalink)
Reddogg
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Reg: 04.05.2006
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Zitat:
An und für sich ist neutrale Berichterstattung eine Frage der handwerklichen Qualität.
Noch einmal Du vermischt hier zwei Dinge. Geht es Dir darum das gar nicht, zu wenig berichtet wird. Oder wie es sich eher hier liest, darum es das falsch berichtet wird. Das aber sind zwei paar Schuhe.
Das ist denke ich auch was darkkurt versucht zu sagen. Du forderst von den Medien (wer immer die sein sollen, wobei Du ja schon ansatzweise zeigst wer da "falsch berichtet" und "Propaganda" nutzt ohne natürlich Belege dafür anzubringen) das sie über Themen bei allen Parteien berichten, obwohl besonders bei Kleinparteien/Themenparteien diese gar nicht alle Themen abbilden. Was sollen die Medien in diesem Fall von diesen Parteien berichten. Immer wieder sagen, Partei x,y hat diesem Zusammen keine, keine klare Position? Allein das würde doch die Jünger dieser Parteien aufwickeln und sie würde behaupten: schaut die berichtet negativ über uns. Das wir keine Meinung haben. Ähm wer ist denn in dem Fall nur der Schuldige? Eigentlich niemand ausser derjenige der mit Vorurteilen schon gegenüber die Medien auftritt und zwar nicht nur sagt, Spiegel ist eher rechtskonservativ angehaucht und taz bildet eher den linken Themenschwerpunkt besser ab. Nein Du kommst ebenso wie manche aus dem rechten Lager/Querfrontler, deswegen wohl auch der Hinweis von Kelle, die da behaupten hey ihr ALLE schreibt falsche Tatsache, verübt Propaganda, gebt keinen anderen Parteien ein Meinungsforum etc. Belege kennst weder Du, wie eben auch jene andere Gruppierung, natürlich nicht. Weil warum, das Bauchgefühl muss ja reichen.

Zitat:
Die schlimmsten Greueltaten der Menschheitsgeschichte sind bzw. waren meistens "legal".
Auch hier vermischt Du meines Erachtens mehrere Position nur weil etwas verboten ist, ist es nicht unbedingt "legal". Es gab bei vielen Dingen nur bis dahin keine rechtlichen/internationalen Verträge. Viele mussten sich trotzdem im späteren Verlauf trotzdem für die Dinge rechtfertigen oder dafür büssen.

Zitat:
Wahlergebnissen Fakten schaffen
1. Inwiefern findet das statt?
2. Kannst Du diese steile These auch belegen?
Denn gerade auf Punkt 2, spielen doch die AfxxgiNPDa-1%-IB-Fraktion an, das diese Medienechos zu Wahlprognosen doch immer falsch sein, und besonders die arme AfD doch immer unterbewertet sein würde. Photon hat diese Behauptung auch mal aufgestellt. Naja bis ihn jemand (ja es war ich) die Wahlprognosen kurz vor den den Landtagswahlen zeigte und siehe da, die Unterschiede waren in ca 2%-Bereich selbst die Wahlprognose hatte eine höhere Fehlerabweichung!

Zitat:
Wahrheiten verschweigen, Sach-Betrachtungen verzerren.
1. Die da wären?
2. Belege?

Zitat:
Wie sollte es auch anders sein, wo sie doch durch die
Mainstream-Medien täglich als Schrechgespenst der Bevölkerung vor Augen geführt wird?
Durch die Medien? Ich dachte immer es werden AfD-Rechtsextremisten zitiert. Hmm komisch. Wo doch der Politikstil der AfD ist provozieren, anders meinen, zurückrudern...

Zitat:
Die Piraten wurden rauf- und runtergeschrieben. Insofern spricht ihr Werdegang eher dafür, dass Mainstream-Medien durch verzerrende Berichterstattung Wahl-Ergebnisse formen, anstatt umgekehrt.
Die Piraten haben sich eher selbst ein Bein gestellt. Verwürfnisse, unklare Positionen, das eine sagen das andere machen (gegen bösen Kapitalismus sein und doch mit ihn unter die Decke huschen etc.), mehr oder weniger 1-Themen-Partei die viel aus Skandinavien hätte lernen können aber ähnliche machtspielchen nicht überstand wie sie jetzt auch bei der AfD wieder einmal auftauchen. Ich hoffe auf das selbige auch dort.

Zitat:
*Mit Armen einharken* JETZT ERST RECHT AfD !!1!"
Ich würde es eher umschreiben mit Fäusten ballen, weiteren Aufrufen zu "Widerstand gegen Merkel", indirekt den Holocaust leugnen, Allmachtsfantasien herberflehen, und wie immer Lügen über Lügen verbreiten...

Aber ja, ist natürlich am Ende ganz anders und gleich wird das Geheule wieder losgehen. Ach wir sind so arm dran, keiner hat uns lieb, jeder missversteht uns, das haben wir gar nicht gesagt, ach das ja das doch aber nicht so gemeint, bla bla bla.

Also je mehr ich solche Aussagen lese desto mehr stimme ich Kelle zu...
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Alt 10.04.2017, 18:33:18   #13 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Reg: 20.04.2006
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Zitat:
Zitat von dungeonlight Beitrag anzeigen
@ darkkurt:
Die Piraten wurden rauf- und runtergeschrieben. Insofern spricht ihr Werdegang eher dafür, dass Mainstream-Medien durch verzerrende Berichterstattung Wahl-Ergebnisse formen, anstatt umgekehrt.
Aha, also haben sich die "Mainstream-Medien" die Führungskrisen, das Progammatische herumeiern und die Selbstzerfleischung auf unstrukturierten Parteitagen also ausgedacht... Aluhut-träger?

Zitat:
AfD, gleicher Fall bloß mit anderem Ausgang, weil bei deren Umfeld kulturell eine Anti-Mainstream-Medien-Haltung vorliegt:
Gleicher Fall: Höcke, Gauland, Petri, die Störchin und ihre dumm-dreisten Verbalinjurien sind NICHT die Erfindung der Medien, ebenso die große Anzahl von Holocaust-Leugnern und rechten Kadern in den Landesverbänden. Da helfen auch keine Medienverbote auf Parteitagen.

Parteien müssen damit klar kommen, dass über das Positive ebenso berrichtet wird wie über das Negative. Und je mehr Inhalte vorhanden sind, desto mehr wird auch berichtet.

Zitat:
Während Piraten-Wählende bei Mainstream-Medien-Runterschreib-Artikeln sich denken
"Oh... dann schluck' ich den Mainstream-Medien-Artikel mal unreflektiert und verwerfe alles,
womit die Piraten bei mir gepunktet haben", denken sich AfD-Wählende "Die Mainstream-Medien
stellen AfD als schlechte Wahl da; so, jetzt reicht's, *Mit Armen einharken* JETZT ERST RECHT AfD !!1!"
Spätestens wenn der "linke" Flügel um Petri das Handtuch wirft, dürfte es mit den Stimmen aus dem bürgerlichen Lager essig sein. Weil zwar viele Protest wählen wollen, aber keine allzu rechte Partei.

Aber ich gehe davon aus, dass das dann auch wieder "Medienverschwörung" ist?

Zitat:
Man kann nicht gegen den Zeitgeist anschreiben/berichten/etc., aber genau so kann man auch nicht leugnen - und das tust du - dass Mainstream-Medien einen großen Einfluss auf Wahl-Ergebnisse
haben. Was bewegt dich dazu? Mainstream-Medien formen die Wahrnehmung und Werte von
dutzenden Millionen Menschen, stecken ab, was wahrnehmbar ist, nehmen das Bewerten dessen
kaum bemerkbar ab, indem Dinge sprachlich sehr beiläufig wertend umrahmt werden.
Gehst du da noch mit, oder leugnest du das auch?
Die grünen haben ein existierendes Problem angesprochen und hatten Erfolg, die Piraten haben es getan, die AfD tut es auch - egal, wie man zu ihren "Vorschlägen" steht. Und Wahlkampf ist eben NICHT Sendezeit in der Hauptnachrichtensendung oder Seite eins der Tageszeitung, das ist Hacken wund laufen auf den Dörfern und Beine in den Bauch stehen in der Fußgängerzone. Aktuell vielleicht noch Arbeit bei Facebook und Twitter, aber die Hauptsache findet auf der Straße statt. DA finden die Parteien ihre Multiplikatoren. Oder glaubst du, Frau Kraft findet es geil, 7 Wochen lang über die Schützenfeste zu tingeln? Medienpräsenz kann man nicht erzwingen, die muss man erarbeiten.
Zitat:
Die Frage mal zurück gestellt: Man merkt's sogar an dir - durch deinen letzen Beitra, letzter Abschnitt:
Ganz getreu Mainstream-Medien-Sub-Text ist dir wichtig, dass eine Wahl-Option auf alle Probleme eine Antwort hat und professionell wirkt, anstatt dass statt einer Wahl-Option deine Aufmerksamkeit auf die größten Probleme unserer Gesellschaft konzentriert ist, und wie man diese lösen kann.
Natürlich! die Regierungsparteien jonglieren mit Milliarden an Steuergeldern. Und selbst Parteien mit vollständigem Programm tun sich verdammt schwer damit, dieses Geld sinnvoll auszugeben. Was habe ich von einer Partei, die zwar die Lösung für EIN schwerwiegendes gesellschaftliches Problem anbietet, aber gleichzeitig nicht dafür sorgen kann, dass der Müll pünktlich abgeholt wird oder die Straßen erneuert werden?
Bei uns in der Lokalpolitik sind 2 Kleinparteien seit Jahren erfolgreich, eben WEIL sie sich von Zeitgeistparteien zu Volksparteioen entwickelt haben - mit Inhalten zu allen momentan in der Stadt akuten Problemen. Beide waren zwischenzeitlich im Stadtparlament in Regierungsverantwortung, beide haben seit 15, 20 Jahren stabil um die 12%. Ohne großes Echo in den Lokalmedien zu haben. Sie bieten einfach etwas an, dass die Wähler wollen. Und das ist, wie oben geschrieben, harte Arbeit mit viel persönlichem Einsatz!
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Alt 10.04.2017, 18:42:46   #14 (permalink)
Marty
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Zitat:
Zitat von Reddogg Beitrag anzeigen
Ich meinte mit der Bringschuld, eher wie zu Zeiten der Bundestagswahl dass das WDR angewiesen ist, jeder Partei Sendezeit einzuräumen für dessen Wahlvorstellung. Dies ist erforderlich für die Bundestagswahl
§36 Landesmediengesetz NRW

Zitat:
(2) Jeder Veranstalter eines landesweiten Vollprogramms hat Parteien oder Wählergruppen während ihrer Beteiligung an Wahlen zum Europäischen Parlament, zum Deutschen Bundestag oder zum Landtag Nordrhein-Westfalen angemessene Sendezeit zur Wahlwerbung einzuräumen, wenn sie in Nordrhein-Westfalen mit a) einem Listenwahlvorschlag, einer Landesliste oder einer Landesreserveliste oder b) in einem Sechstel der Wahlkreise mit Kreiswahlvorschlägen zugelassen sind. Alle Parteien und Wählergruppen sind gleich zu behandeln; § 5 Abs. 1 Satz 2 bis 4 Parteiengesetz gilt entsprechend. Für Sendezeiten zur Wahlwerbung, die ein Veranstalter ohne Verpflichtung nach diesem Gesetz oder über die Verpflichtung nach Satz 1 hinaus einräumt, gilt Satz 2 entsprechend.
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Alt 10.04.2017, 18:54:03   #15 (permalink)
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Nöööö
Zitat:
(2) Jeder Veranstalter eines landesweiten Vollprogramms hat Parteien oder Wählergruppen während ihrer Beteiligung an Wahlen zum Europäischen Parlament, zum Deutschen Bundestag oder zum Landtag Nordrhein-Westfalen angemessene Sendezeit zur Wahlwerbung einzuräumen, wenn sie in Nordrhein-Westfalen mit a) einem Listenwahlvorschlag, einer Landesliste oder einer Landesreserveliste oder b) in einem Sechstel der Wahlkreise mit Kreiswahlvorschlägen zugelassen sind. Alle Parteien und Wählergruppen sind gleich zu behandeln; § 5 Abs. 1 Satz 2 bis 4 Parteiengesetz gilt entsprechend. Für Sendezeiten zur Wahlwerbung, die ein Veranstalter ohne Verpflichtung nach diesem Gesetz oder über die Verpflichtung nach Satz 1 hinaus einräumt, gilt Satz 2 entsprechend.
Sie sind NICHT angehalten, über alle gleichberechtigt zu berichten, sondern nur, gleichberechtigt Wahlwerbung zu senden. Die die Parteien SELBER produzieren und finanzieren müssen, wohlgemerkt!
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