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Umfrageergebnis anzeigen: Atomausstieg ja oder nein?
Ja 50 65,79%
Nein 26 34,21%
Teilnehmer: 76. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 23.02.2007, 15:32:36   #1 (permalink)
Liquid0815
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ID: 19886
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Reg: 24.04.2006
Beiträge: 5.520
Beitrag Klimawandel - Folgen, Lösungen und Probleme

In den letzten Tagen werden wir von Meldungen überhäuft, wie schlecht es unserer Umwelt geht, und dass die Bürger Strom sparen sollen usw. usw.
Ich verstehe nicht ganz, warum der Bürger sparen soll? Wir sind im Gegensatz zu den Amerikanern eh sehr sparsam. Verglichen mit den Abgasen, welche die Industrie in die Luft bläst sind die privaten Verbrauche doch sehr gering. Erst gestern bei Panorama wurde ein nettes Beispiel genannt: "Als die Autofahrer am vergangenen Freitag auf der Autobahn im Radio hörten, man solle weniger schnell fahren, und solle sparen, wären wohl einige gerne auf die rechte Spur gefahren, jedoch war diese bereits voll... voller LKWs"... daraufhin folgte folgender Beitrag: http://daserste.ndr.de/panorama/arch...-3537148_.html

Jahrelang wurde die Bahn vernachlässigt, und LKWs durch günstigen Diesel gefördert. Klar, an einem LKW hängen sicher mehr Arbeitsplätze als an einem gesamten Zug, deswegen wird sich daran auch nicht so schnell etwas ändern.

Was haltet ihr von dem Thema?
Ich persönlich muss sagen, ich fühle mich von der Politik verarscht. Der kleine Bürger soll sparen (klar, Sparlampen usw. kein Problem, mache ich auch gerne) aber die Industrie und Wirtschaft darf weiter verheizen? Irgendwie sehe ich in dem ganzen einen Denkfehler.

edit: mal ganz davon abgesehen, ich würde ja gerne Umweltfreundlichere Autos kaufen, aber deswegen gleich auf einen Smart umsteigen?

edit2: was mich ebenfalls erschreckte, war folgender Kommentar von Edwin Huber: "Die Deutschen dürfen von Brüssel nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern degradiert werden." (Quelle).
Mal ganz nebenbei... das erste wirklich erfolgreiche Auto in deutschland war dieses hier, danach folgte dieses erfolgreiche Modell.

Geändert von Liquid0815 (23.02.2007 um 15:40:56 Uhr)
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Alt 23.02.2007, 16:03:15   #2 (permalink)
perlini
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ID: 35054
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Reg: 19.05.2006
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Zitat:
Zitat von Liquid0815 Beitrag anzeigen
Was haltet ihr von dem Thema?
Das dieses Thema in Deutschland noch mehr in den Vordergrund rücken soll.
Deutschland dominiert den weltweiten Markt an Techniken zur Erzeugung alternativer Energien. Der weltweit hochgeschätzte deutsche Maschinenbau hat dadurch neue Absatzmärkte. Über 50% an Solarzellen, Windrädern oder anderer entsprechender Technik weltweit kommt aus Deutschland. Die Autoindustrie hingegen hat die Zeichen der Zeit total verpennt.
Auf der anderen Seite hat z.B. China letztes Jahr ein milliardenschweres Programm zur Nutzung alternativer Energien beschlossen. Der Bundesstaat Kalifornien will bis 2017 20% seiner Energie aus regenerativen Quellen (ausgenommen Wasserkraft) nutzen. Mittlerweile gehen Wirtschaftswissenschaftler davon aus, daß für die Industrie durch die Umweltverschmutzung immense Kosten enstehen.

Also durch sparsames Verhalten jedes einzelnen wird man sicher nicht das Klima ändern. Einen Einfluß auf die Wirtschaft ist aber sehr wohl möglich. Und die (direkte) Umwelt "freut" sich sicher auch, was schließlich auch zu einer besseren Lebensqualität beiträgt.
Da kann man es schon verschmerzen, wenn die Regierung im ach so umweltfreundlichen Deutschland weit davon entfernt ist, gerechte Umweltpolitik zu betreiben.
When you're dead, you don't know you're dead. It's pain only for others. It's the same thing when you're stupid.
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Alt 23.02.2007, 18:58:08   #3 (permalink)
Leoric
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ID: 62455
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Reg: 11.05.2006
Beiträge: 128
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Es ist einfach der Industrie die Schuld an der Verschmutzung zu geben, aber wer kauft denn die Produkte dieser Industrien? für wen wird den produziert? Für den Endkunden, und genau dem ist es egal wie ein Produkt hergestellt wird. Das selbe Problem ist es mit der Verlagerung der Produktion ins Ausland, ist der Preis niedrig genug, interessierts keinen woher es kommt.
Oder es ist pure Bequemlichkeit: Ich kenne z.B. viele die ihren Stromanbieter nicht wechseln, obwohl ihr bisheriger hauptsächlich mit Gas und Kohlekraftwerken arbeitet und ein Konkurrent ausschliesslich mit regenerativer Energie arbeitet (und in diesem Fall zu allem noch billiger ist). Sie wissen es, wechseln aber trotzdem nicht, obwohl sie dafür nur einen Zettel ausdrucken und ausfüllen müssten und zur Post gehen müssten, den Rest macht der Anbieter. Sie würden Geld sparen und was für die Umwelt tun.

Ich glaub nicht, dass der "kleine Mann" sich hier aus der Verantwortung nehmen kann und die Schuld wie immer auf die Politik oder die Industrie schieben kann. Natürlich sind diese mitverantwortlich, aber die wirkliche Macht hat der Wähler und der Konsument.
 
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Alt 23.02.2007, 19:20:06   #4 (permalink)
Liquid0815
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ID: 19886
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Reg: 24.04.2006
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Zitat:
Zitat von Leoric Beitrag anzeigen
Ich glaub nicht, dass der "kleine Mann" sich hier aus der Verantwortung nehmen kann und die Schuld wie immer auf die Politik oder die Industrie schieben kann. Natürlich sind diese mitverantwortlich, aber die wirkliche Macht hat der Wähler und der Konsument.
Wie schong gesagt, der Konsument hat in vielen Fällen keine Wahl. Z.B. Auto.
Wie ich inzwischen in meinem BWL Studium mitbekommen habe, ist frisst der Kunde so gut wie alles was ihm vorgesetzt wird, nun muss man nurnoch versuchen günstiger und besser als die Konkurrenz zu sein. Das einzige, was dieses Verhalten etwas beeinflussen kann, sind Gesetze, die die Rahmenbedingungen festlegen, jedoch ist dies in Europa auch schon schwerer geworden, da man dann einfach ins Ausland abwandert (Siehe Chemiestandorte). Der Endkunde kann kaum Einfluss auf die Produkte nehmen, geschweige denn, zurückverfolgen, ob diese Umweltfreundlich Hergestellt wurden. Es gibt zwar nette Umweltplaketten auf diversen Produkten, jedoch sind die von Umweltverbänden, welche vom Unternehmen selbst gegründet wurden, und nur minimale Vorschriften vorschreiben.
Konkretes Beispiel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,428004,00.html

Es wäre schon mal, ein kleiner Schritt, Produkte auf dem europäischem Markt zu verbieten, welche unnötig die Umwelt verdrecken, denn selbst im Supermarkt findet man oft keine Informationen darüber, wieviel ein Gerät verbraucht. Wenn diese Informationen an den Endverbraucher weitergegeben werden würden, hätte dieser auch die Chance, mit seinem Kauf einzugreifen, im Moment ist dies jedoch nicht möglich.
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Alt 23.02.2007, 19:24:09   #5 (permalink)
komerzhasi
Krieg & Krawall
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Zitat:
Zitat von Leoric Beitrag anzeigen
Ich glaub nicht, dass der "kleine Mann" sich hier aus der Verantwortung nehmen kann und die Schuld wie immer auf die Politik oder die Industrie schieben kann. Natürlich sind diese mitverantwortlich, aber die wirkliche Macht hat der Wähler und der Konsument.
Wahre Worte ! Dem schliesse ich mich gern an.

Zum Thema "Glühbirnen-Verbot" ...

Zum einen finde ich es grotesk, dass die Politik mehr und mehr bemüht ist, die Reglementarien für die Bürger bis ins Kleinste auszuweiten ... aber sei es drum.
Ich hab es schon in den Newskommentaren geschrieben und knüpfe gern an den Beitrag von Leoric an ...

In Deutschland wird gejammert, dass Strom so teuer ist ... trotzdem liegt der Anteil "normaler" Glühlampen in Deutschland bei 80% (!!!).
Es haben scheinbar zu viele Leute zu viel Geld.

Es wird ebenfalls gejammert, dass man ja gern was für den Klimaschutz tun würde aber kaum einer wechselt seinen Stromanbieter oder den Tarif zu Strom aus regenerativen Energien.

Meine Mom bezieht derzeit noch von den lokalen Energieversorgern (Südthüringen ) ihren Strom kommt bei einem alternativen Anbieter aus meiner Region (Südhessen) im Jahr 25 Euro günstiger.
Der entscheidende Vorteil ... beim alternativen Anbieter ist es 100%iger Wasserkraftstrom ohne Emmissionen !
Da fällt doch eigentlich der Schritt zum Wechsel doppelt leicht ...

Auf die Politik gebe ich beim Thema "Klimaschutz" überhaupt nix mehr.
Es wird gefälscht, vertuscht und gelogen ... und das alles im Sinne von Wirtschaftslobbyisten.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego
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Alt 24.02.2007, 09:48:45   #6 (permalink)
(Bier)Kelle
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(Bier)Kelle eine Nachricht über ICQ schicken
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Zitat:
Zitat von Liquid0815 Beitrag anzeigen
Ich persönlich muss sagen, ich fühle mich von der Politik verarscht. Der kleine Bürger soll sparen (klar, Sparlampen usw. kein Problem, mache ich auch gerne) aber die Industrie und Wirtschaft darf weiter verheizen? Irgendwie sehe ich in dem ganzen einen Denkfehler.
Das ist die selbe Sache, wie die Leute die sich über die Diäten der Politiker beschweren und Kürzungen bei Hartz IV kritisieren.

Der Haken ist: die Masse machts.

Wenn ich an die Berechnungen denke, dass sich durch Ersatz von Glühlampen durch Stromsparlampen locker ein AKW sparen lässt, dann zeigt das irgendwo die Relationen auf.

Nur der 08/15 Haushalt merkt es kaum, wenn er Glühlampen gegen Sparlampen tauscht.
Geh aber mal durch große Konzernbüros. Da eine Glühlampe zu finden, ist aussichtslos.

Ich würde ja fast wetten, dass der private Energieverbrauch pro Person und Stunde höher liegt, als in der Industrie.

gruss kelle!
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

Nazi sein heißt Probleme kriegen!
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Alt 24.02.2007, 11:57:17   #7 (permalink)
CStyles
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Reg: 20.12.2006
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Ich kann es ja nur immer wieder sagen: Atomkraft!
Hätten die deutschen bei der Wahl endlich mal wieder ihren Grips eingeschaltet und mehr CDU geählt, dann würden unsere Atomkraftwerke nicht alle abgeschaltet werden und evtl sogar neue gebaut!

Wenn man die ganzen Kohlekraftwerke dicht machen könnte, wäre schonmal ein großer Schritt getan!
Bis die Fusionsenergie nämlich weit genug für die kommerzielle Stromerzeugung ist, ist es zu spät!
 
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Alt 24.02.2007, 12:25:27   #8 (permalink)
(Bier)Kelle
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(Bier)Kelle eine Nachricht über ICQ schicken
Reg: 28.04.2006
Beiträge: 6.790
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Zitat:
Zitat von CStyles Beitrag anzeigen
Ich kann es ja nur immer wieder sagen: Atomkraft!
Ich kann es ja nur immer wieder sagen: Erst denken, dann posten.

Atomkraftwerke sind auch nur Wärmekraftwerke, somit wird zusätzliche Wärme produziert, die die Atmosphäre mit aufheizt.

Außerdem sind Ressourcen begrenzt, so dass man das Problem nur vor sich her schiebt.

gruss kelle!
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

Nazi sein heißt Probleme kriegen!
(Bier)Kelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2007, 12:29:29   #9 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Du weist in etwa wie viel Prozent des Storms un Deutschland in AKWs produziert wird (und wurde)?

Es sind ca. 3%.

So viele AKWs, wie man bräuchte, um die Kohlekraftwerke zu ersetzen, wird man sicherlich nicht bauen, selbst die CDU kann sowas nicht durchsetzen, zumal es genügend Menschen gibt, die nicht (mehr) in unmittelbarer Umgebung eines AKWs leben wollen. Hinzu kommt die weiterhin ungeklärte Frage der Endlagerung.

Der Ruf nach AKWs löst dasCO2-Problem definitiv nicht, auch wenn es Konservative Kreise gerne so darstellen.

Guten Freunden gibt man ein Küsschen (Judas)

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Alt 25.02.2007, 15:15:44   #10 (permalink)
Apfelhaus
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Reg: 29.04.2006
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Es sind ca. 3%.
Es ist ein Viertel, also ca. 25%.


Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Der Ruf nach AKWs löst dasCO2-Problem definitiv nicht [...]
Stimmt, aber der Ausstieg aus der Atomkraft auch nicht. Noch mehr AKWs zu bauen ist völliger Quatsch, aber wir sollten die bestehenden Kraftwerke weiterhin nutzen, bis wir mit den alternativen Energien so weit sind.


Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Atomkraftwerke sind auch nur Wärmekraftwerke, somit wird zusätzliche Wärme produziert, die die Atmosphäre mit aufheizt.
Ähm, könntest du das etwas genauer ausführen, bitte?
Mit freundlichen Grüßen,

Apfelhaus
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Alt 25.02.2007, 19:33:10   #11 (permalink)
Liquid0815
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Zitat:
Zitat von (Bier)Kelle Beitrag anzeigen
Der Haken ist: die Masse machts.
Das habe ich auch nie bestritten, dennoch bringt es reichlich wenig, wenn der Bürger spart, und die Industrie weiter machen darf wie bisher. Denkst Du, die Verschmutzung in China hat der chinesische Bürger zu verantworten? Glaube ich kaum, wenn ich mir das durchschnittseinkommen dort drüben anschaue, das reicht kaum, um einen Barell Öl pro Monat zu verheitzen.

Wie schon erwähnt wird oft dem Bürger garkeine Chance gegeben, ökologisch zu handeln: Beispiel 3 Liter Auto... BMW hat die Forschung am Wasserstoffauto sofort beendet, nachdem sie einen Kredit eines Scheichs aus Dubai gewährt bekommen haben. Warum das die logische Folge war, kann sich jeder selbst ausmalen.

Wie auch schon erwähnt, ist die Industrie nicht verpflichtet bei Saturn, Mediamarkt und Co. preiszugeben, wieviel das Gerät verbraucht. Nur bei Kühl- und Gefrierschränken (A, AA, AAA, AAA+ usw.). Solch eine EU weite Regelung war auch bereits im Gespräch. Also wenn Stromsparen, dann bitte gemeinsam, und nicht nur der Verbraucher. Was bringt es, mit Wasserstoffautos zu fahren, wenn die Elektrolyse zur Gewinnung des Wasserstoffs zuvor in China mit Kohlestrom stattgefunden hat?

Zum Thema Atomkraft, in den letzten Monaten die Medien verfolgt? Besonders zum Thema Atomkraft in Schweden? Also wenn ich in Schweden wohnen würde, würde ich inzwischen Bedenken melden... so viele Zwischenfälle in einem Jahr...
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Alt 25.02.2007, 19:51:05   #12 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Zitat:
Zitat von Apfelhaus Beitrag anzeigen
Es ist ein Viertel, also ca. 25%.
in der Stormproduktion, hast recht, ich hab das mit der Energieerzeugung insgesamt verwechselt! Sorry, passiert.

Inpunkto neubau bezog ich mich direkt auf eine Post, der das forderte.

@Liquid: Wer sagt denn, das die Industrie so weitermachen darf/sollte?

Ich denke, wir sollten immer schön vor unserer eigenen haustüre kehren und DAS tun, was wir können.

Das heißt nun mal, Energie zu sparen mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen und nicht auf Vorleistungen zu insistieren, die jemand anderer Erbringen soll. Das soll die Industrie nicht aus der Verantwortung nehmen, oh nein. Aber wir selbst müssen uns fragen, was wir jetzt tun können.

Guten Freunden gibt man ein Küsschen (Judas)

darkkurt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2007, 20:16:30   #13 (permalink)
Liquid0815
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
@Liquid: Wer sagt denn, das die Industrie so weitermachen darf/sollte?

Ich denke, wir sollten immer schön vor unserer eigenen haustüre kehren und DAS tun, was wir können.

Das heißt nun mal, Energie zu sparen mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen und nicht auf Vorleistungen zu insistieren, die jemand anderer Erbringen soll. Das soll die Industrie nicht aus der Verantwortung nehmen, oh nein. Aber wir selbst müssen uns fragen, was wir jetzt tun können.
Wie schon gesagt, dass wir selbst etwas tun müssen steht nicht zur Frage, aber der Normalbürger kann eben nicht sagen "Was? Wir dürfen hier nichtmehr Tonnen an CO2 ausstoßen? Ok, wir ziehen um nach Russland, Indien, China usw." wie es derzeit der Fall ist. Vorallem bei Chemieunternehmen. Es sollte härtere Regeln für den Verbrauchermarkt geben, wie es derzeit z.B. auch bei Lebensmitteln gibt. Nurnoch Produkte auf den europäischen Markt lassen, die einen gewissen Stromverbrauch nicht übersteigen. Gleiches gilt auch für Autos und CO2 ausstoß. Ausserdem sollten nur Produkte erlaubt werden, die unter bestimmten Vorgaben GEFERTIGT wurden. Ein Anfang wäre zumindest einmal eine Auszeichnungspflicht über den Energieverbrauch usw. damit der Bürger überhaupt mal Vergleichen kann.

Ausserdem sollte ökologischere Politik betrieben werden. Versuchen den Schienenverkehr weiter zu privatisieren, damit der Transport per Zug wieder profitabler wird, und vorallem die Güter pünktlich ankommen. Das ganze kann die DB derzeit nicht garantieren, was viele Unternehmen dazu bewegt, die Güter lieber per LKW durchs Land zu karren, selbst wenn dies oft teurer ist. Wer den Bericht bei Panorama gesehen hat, hat sicherlich auch den Unternehmer gehört, der sich beschwert hat, dass einige seiner Produkte erst Tage später angekommen sind, und er deshalb nun auf LKW umgestiegen ist, obwohl die Gleise auf sein Unternehmensgrundstück noch führen, jedoch nichtmehr gebraucht werden.
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Alt 25.02.2007, 22:26:10   #14 (permalink)
todesturbo
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Zitat:
Zitat von Liquid0815 Beitrag anzeigen
Ausserdem sollte ökologischere Politik betrieben werden. Versuchen den Schienenverkehr weiter zu privatisieren, damit der Transport per Zug wieder profitabler wird,
Naja, bevor weiter auf den Zug gesetzt werden sollte, wäre es mal an der Zeit, bei diesem Verkehrssystem den gleichen Innovationshebel anzusetzen wie beim Lkw. Ein moderner Lkw liegt bzgl. des Schadstoffausstoßes pro Tonnenkilometer nicht mehr weiter über dem eines konventionellen Triebfahrzeuges eines Güterzuges. Der ökologische Vorteil durch den Umstieg hält sich somit in Grenzen.
todesturbos Paid4Mail
Die Szene stets im Blick.
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Alt 25.02.2007, 23:07:30   #15 (permalink)
Liquid0815
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Reg: 24.04.2006
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Zitat:
Zitat von todesturbo Beitrag anzeigen
Naja, bevor weiter auf den Zug gesetzt werden sollte, wäre es mal an der Zeit, bei diesem Verkehrssystem den gleichen Innovationshebel anzusetzen wie beim Lkw. Ein moderner Lkw liegt bzgl. des Schadstoffausstoßes pro Tonnenkilometer nicht mehr weiter über dem eines konventionellen Triebfahrzeuges eines Güterzuges. Der ökologische Vorteil durch den Umstieg hält sich somit in Grenzen.
Das müsste ausgerechnet werden, was günstiger kommen würde, wenn man die Abnutzung der Strassen, die Personalkosten, Mautgebühren usw. vergleichen würde. Wenn man da den LKW Verkehr genauso Umweltfreundlich wie den Zugverkehr gestalten könnte, würde nichts dagegensprechen, jedoch bringt es wenig, wenn dann nicht EU LKWs weiterhin unsere Luft verpesten, wie es derzeit oft der Fall ist, bei LKWs aus der Türkei, Russland usw.
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