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Umfrageergebnis anzeigen: Atomausstieg ja oder nein?
Ja 50 65,79%
Nein 26 34,21%
Teilnehmer: 76. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 08.07.2019, 19:05:01   #4441 (permalink)
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Reg: 25.04.2006
Beiträge: 6.319
Beitrag Umfrage: Mehrheit der Deutschen spricht sich für CO2-Steuer aus

Folgende News wurde am 08.07.2019 um 19:24:47 Uhr veröffentlicht:
Umfrage: Mehrheit der Deutschen spricht sich für CO2-Steuer aus
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Zitat:
Berlin (dts) - Eine Mehrheit von 55 Prozent der Bundesbürger befürwortet eine Steuer auf CO2, 39 Prozent sprechen sich dagegen aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Yougov im Auftrag des "Handelsblatts" (Dienstagausgabe). Allerdings gab es keine Mehrheit für eine uneingeschränkte Besteuerung von Kohlendioxid. Den 653 Umfrageteilnehmer wurde folgende Frage gestellt: "Sollte Ihrer Meinung nach eine CO2-Steuer, also die höhere Besteuerung von Kraftstoffen, Heizöl und Erdgas, um so den Ausstoß von Treibhausgasen zu drücken, eingeführt werden?". Daraufhin antworteten 14 Prozent uneingeschränkt mit "Ja". Zehn Prozent waren der Meinung "Ja, aber nur wenn Bürger mit geringen Einkommen keine Mehrkosten tragen". Weitere 18 Prozent gaben an "Ja, aber nur wenn Bürger mit mittleren und geringeren Einkommen keine Mehrkosten tragen." Weitere 13 Prozent waren der Meinung "Ja, aber nur wenn sich diese auf Unternehmen beschränkt". 6 Prozent der Umfrageteilnehmer kreuzten "Weiß nicht" an oder machten keine Angabe. Die Frage nach einer höheren Bepreisung von CO2 beschäftigt derzeit auch die Politik. Vergangenen Freitag hatte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ihre Pläne für eine mögliche CO2-Steuer vorgestellt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich hingegen gegen eine solche Steuer gestellt. Ziel einer möglichen CO2-Steuer ist es, dass Treibhausgas teurer zu machen, um so Anreize für umweltfreundlicheres Verhalten zu setzen. Schulzes Pläne sehen zusätzlich eine "Umweltprämie" vor, über die Bürger mit geringem Einkommen im Gegenzug entlastet werden sollen.
 
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Alt 08.07.2019, 19:11:31   #4442 (permalink)
pyrosland.de
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ID: 456539
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Reg: 24.07.2013
Beiträge: 102
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Die Mehrrheit der Deutschen...das hier aber nur 1000 Leute gefragt wurden steht nicht im Artikel. Ich finde nicht das 1000 Leute die Mehrheit der 85 Millionen Deutschen Repräsentieren...
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Alt 09.07.2019, 11:55:07   #4443 (permalink)
Freirenner
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Reg: 25.02.2012
Beiträge: 3.291
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Lerne Statistik, mein kleiner Freund. Mit einer passend zerstreuten Erhebung von 1000 kann man genau genug Meinungen messen.
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Alt 10.07.2019, 07:14:53   #4444 (permalink)
Marty
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Reg: 28.04.2006
Beiträge: 13.092
Standard

Im Artikel steht doch "Den 653 Umfrageteilnehmer wurde folgende Frage gestellt:"...

Problematisch ist, aus dem Ergebnis die Überschrift "55% sind dafür" zu machen. Man könnte meinen, mehr als die Hälfte sei das uneingeschränkt. Dabei sind das nur 14%, alle anderen möchten die Steuer nur, wenn es dadruch nicht zu Mehrbelastungen kommt.

Wenn mich eine Steuer nicht belastet, bin ich auch dafür :-)
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Alt 11.07.2019, 18:13:11   #4445 (permalink)
Wasweissdennich
Hakuna Matata
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Reg: 21.04.2006
Beiträge: 10.995
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Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen

Wenn mich eine Steuer nicht belastet, bin ich auch dafür :-)
Ich nicht, Steuern haben die Tendenz das Geld aus produktiven Bereichen in unproduktive Bereiche zu tragen und damit den gesamten Wohlstand der Gesellschaft zu gefährden.
 
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Alt 11.07.2019, 19:59:28   #4446 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Reg: 20.04.2006
Beiträge: 13.450
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Wenn diese „Gesellschaft“ ihren Wohlstand sichert, aber ihren Lebensraum vernichtet, sind Steuern wohl das geringste Problem.

Guten Freunden gibt man ein Küsschen (Judas)

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Alt 12.07.2019, 06:40:32   #4447 (permalink)
Marty
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Reg: 28.04.2006
Beiträge: 13.092
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Zitat:
Zitat von Wasweissdennich Beitrag anzeigen
Ich nicht, Steuern haben die Tendenz das Geld aus produktiven Bereichen in unproduktive Bereiche zu tragen und damit den gesamten Wohlstand der Gesellschaft zu gefährden.
Der Sozialstaat an sich ist also für Dich ein Gräuel?
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Alt 12.07.2019, 12:16:10   #4448 (permalink)
Wasweissdennich
Hakuna Matata
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Beiträge: 10.995
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Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen
Der Sozialstaat an sich ist also für Dich ein Gräuel?
Nicht, das Existenzminimum ist zu sichern, für Jeden, bedingungslos

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Wenn diese „Gesellschaft“ ihren Wohlstand sichert, aber ihren Lebensraum vernichtet, sind Steuern wohl das geringste Problem.
Was jetzt geschaffen wird ist ein Ablasshandel der dafür sorgt das die Abgabenlast steigt aber kaum dazu beiträgt die Umwelt zu schützen, wenn es anders wäre könnte man mich gewinnen
 
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Alt 12.07.2019, 14:29:40   #4449 (permalink)
darkkurt PREMIUM-User
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Dann mach mal Gegenvorschläge. Wie willst du die Schäden, die unser Wohlstand verursacht durch unsere anerzogene Bequemlichkeit, minimieren? Erfahrungsgemäß ändert die Menschheit sich nur, wenn sie dazu gezwungen wird. Und monetär klappt das immer noch am besten.

Guten Freunden gibt man ein Küsschen (Judas)

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Alt 12.07.2019, 14:38:03   #4450 (permalink)
Wasweissdennich
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Dann mach mal Gegenvorschläge. Wie willst du die Schäden, die unser Wohlstand verursacht durch unsere anerzogene Bequemlichkeit, minimieren? Erfahrungsgemäß ändert die Menschheit sich nur, wenn sie dazu gezwungen wird. Und monetär klappt das immer noch am besten.
Ressourcenverbrauch relativ hoch besteuern, Ressourcen-Einsparung zumindest in den Mittelpunkt stellen und keine C02 Scheindiskussionen führen, der Co2 Ausstoß ist sekundär und er sinkt auch wenn der Ressourcenverbrauch gesenkt wird, Arbeitseinkommen sind dafür zu entlasten,
smailies gefällt das.
 
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Alt 13.07.2019, 14:20:13   #4451 (permalink)
Freirenner
Infokriegsarmee N.
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Reg: 25.02.2012
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CO₂ Ausstoß ist die totale Schicksalsfrage für Homo Sapiens. Resourcen-Einsparung wird schwierig, da die Wirtschaft beruht auf wildem Konsum.
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Alt 16.07.2019, 09:05:13   #4452 (permalink)
Marty
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Reg: 28.04.2006
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Zitat:
Zitat von Wasweissdennich Beitrag anzeigen
Ressourcenverbrauch relativ hoch besteuern
Das ist ein sehr guter Vorschlag, vielleicht nicht so einfach umzusetzen, aber dennoch machbar.

Wenn es z.B. nicht möglich ist, als einzelnes Land Kerosin (Flugzeuge) oder Schweröl (Schiffe) mit hohen Steuern zu belegen, weil dann die Verbraucher einfach im Ausland kaufen, dann könnte man lokale "Transportsteuern" erheben. Je weiter ein Produkt transportiert wurde, desto höher die Steuer.

Für mich als Wuppertaler:
Äpfel aus dem bergischen Land -> keine "Transportsteuer", Äpfel aus Neuseeland -> hohe "Transportsteuer"
Schwelmer Bier -> Fosters aus Australien
Steak vom Bauern um die Ecke -> argentinisches Dry-Aged Steak

gerade bei Lebensmitteln fällt mir ständig auf, dass Waren, die 10.000 km transportiert wurden, günstiger verkauft werden als Waren, die keine 20 km transportiert wurden. Das muss sich ändern.

Insgesamt stimmt vieles in der Relation nicht. Wenn 1 kg Kartoffeln teurer sind als 1 kg Schweinefleisch, dann muss man da preisregulierend vorgehen.

Und gleiches könnte man für Wasserverbrauch, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit in der Produktion einführen. Je schlechter, desto höher die Steuern.

Und im Gegenzug könnte man Steuern für umweltverträgliche Produkte bis auf Null reduzieren.
Reddogg und DaPhreak gefällt das.
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Alt 16.07.2019, 13:31:44   #4453 (permalink)
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Reg: 20.04.2006
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Das hat allerdings auch Grenzen. Damit du das ganze Jahr (Bio-)“Äpfel aus dem Bergischen Land“ essen kannst, muss die Ernte einer Saison ein halbes Jahr aufwändig gekühlt werden, damit‘s nicht verdirbt. Kostet AUCH Energie und damit Ressourcen. Am Ende kann tatsächlich der Importapfel aus Neuseeland den kleineren ökologischen Fußabdruck haben.

Oder man verkonsumiert grundsätzlich nur noch saisonal, aber dann dürfte der Weihnachtstisch tendenziell eher Trist aussehen...

Guten Freunden gibt man ein Küsschen (Judas)

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Alt 16.07.2019, 15:25:00   #4454 (permalink)
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Das hat allerdings auch Grenzen. Damit du das ganze Jahr (Bio-)“Äpfel aus dem Bergischen Land“ essen kannst, muss die Ernte einer Saison ein halbes Jahr aufwändig gekühlt werden, damit‘s nicht verdirbt. Kostet AUCH Energie und damit Ressourcen. Am Ende kann tatsächlich der Importapfel aus Neuseeland den kleineren ökologischen Fußabdruck haben.
Das müsste eine echte ressourcenverbrauchs-abhängige Steuer eben mit regeln. Kosten Erdbeeren im Februar eben das dreifache, das steigert schon mal die Motivation, saisonal zu essen. Hundertprozentig bekommt man das nicht hin, aber es ist schon mal viel gewonnen, wenn man wenigstens ein Bewusstsein dafür bei den Verbrauchern weckt.
"There is nothing noble in being superior to your fellow man. True nobility is being superior to your former self." - Ernest Hemingway
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Alt 17.07.2019, 12:06:26   #4455 (permalink)
Marty
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Reg: 28.04.2006
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Das hat allerdings auch Grenzen. Damit du das ganze Jahr (Bio-)“Äpfel aus dem Bergischen Land“ essen kannst, muss die Ernte einer Saison ein halbes Jahr aufwändig gekühlt werden, damit‘s nicht verdirbt. Kostet AUCH Energie und damit Ressourcen. Am Ende kann tatsächlich der Importapfel aus Neuseeland den kleineren ökologischen Fußabdruck haben.
Also doch wieder alles nicht so einfach, wie man es sich denkt:

https://www.br.de/radio/bayern1/inha...eland-100.html

Dann hilft nur noch der Apfel vom eigenen Baum. :-)
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