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Alt 20.04.2015, 09:50:00   #1 (permalink)
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klamm-Bot
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Reg: 25.04.2006
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Beitrag Flüchtlingsstrom nach Europa

Folgende News wurde am 19.04.2015 um 15:25:08 Uhr veröffentlicht:
Unglaubliche Grausamkeit
Top-Themen

Zitat:
Rom (dpa) - Es ist mitten in der Nacht, die Flüchtlinge in dem voll besetzten Fischerboot sind verzweifelt. Sie haben um Hilfe gerufen, ein portugiesischer Frachter nähert sich. Die Migranten wollen die Retter erreichen und klettern auf eine Seite des Bootes.
Daraufhin kentert ihr Schiff, Hunderte Menschen stürzen ins Meer und ertrinken. So rekonstruieren die Einsatzkräfte die erneute Flüchtlingstragödie im Mittelmeer, bei der bis zu 700 Flüchtlinge vor der Küste Libyens ertrunken sein könnten. Das Entsetzen in Italien und Europa ist groß.
«Eine der größten Tragödien, die jemals im Mittelmeer geschehen ist», sagte Carlotta Sami, Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, dem TV-Sender Rai. «Die Grausamkeit der Schleuser ist unglaublich, sie haben das Boot bis zum Unmöglichen gefüllt.» Tausende Migranten fahren jede Woche von Afrika aus ab, fliehen vor*Krieg, Konflikten, Verfolgung, Hunger und Verzweiflung. Immer wieder kommt es zu Unglücken, Hunderte überleben die gefährliche Überfahrt nicht.
Als die Retter am Sonntag am Unglücksort nördlich der libyschen Küste eintreffen, können sie kaum noch etwas tun. Fast 700 Menschen werden vermisst, Küstenwache und Marine suchen mit Dutzenden Booten und Hubschraubern hektisch nach Überlebenden. Doch die Einsatzkräfte können nur noch Leichen bergen, 24 tote Körper haben sie bis zum Mittag aus den Fluten gefischt. Das Wasser hat 16 Grad, die meisten der Flüchtlinge konnten zudem wohl nicht schwimmen.
Erst vergangene Woche hatten Überlebende von 400 vermissten Migranten berichtet, vor einigen Tagen schockierten Berichte über einen tödlichen Streit zwischen Christen und Muslimen an Bord eines Schiffes. «Wenn sich die Bilanz dieser erneuten Tragödie bestätigen sollte, sind in den vergangenen zehn Tagen mehr als 1000 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen», sagte Sami. Es ist eine schockierende Bilanz - und bei gutem Wetter im Sommer wagen meist sogar noch mehr Flüchtlinge die gefährliche Überfahrt in Richtung Europa.
Doch wie viele Menschen tatsächlich Jahr für Jahr im Mittelmeer sterben, weiß niemand so genau.*Die meisten Opfer der Schiffsunglücke werden nie geborgen - die Zahlen lassen sich daher nur schätzen. Sicher ist jedoch: In den letzten Jahren sind es mehr und mehr Verzweifelte, die sich auf den gefährlichen Weg machen. Und seit dem Ende der italienischen Rettungsmission «Mare Nostrum» im vergangenen Jahr steigt auch die Zahl der Toten auf dem Mittelmeer wieder an.
In Italien herrschten nach der Katastrophe Schock und Entsetzen. Papst Franziskus betete in tiefer Trauer auf dem Petersplatz für die Opfer, Regierungschef Matteo Renzi sagte alle Termine ab und kehrte nach Rom zurück, um sich dort über die Geschehnisse zu informieren. In vielen sizilianischen Gemeinden sollten die Fahnen am Montag auf halbmast wehen. Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando klagte: «Europa kann sich seine Hände angesichts dieser Massaker nicht weiter in Unschuld waschen.*Es muss seine Verantwortung übernehmen.»
Damit werden auch die Rufe nach einem entschlosseneren Eingreifen der EU lauter. Ob Politiker, Hilfsorganisationen oder der Papst, alle sind sich einig: Es muss etwas geschehen. «Jetzt ist der Moment für die EU, die Tragödien ohne zu Zögern anzugehen», erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Antonio Marchesi, Präsident von Amnesty International Italien, urteilte: «Die Passivität Europas wird angesichts der Tragödien immer skandalöser und unerträglicher.»
 
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Alt 20.04.2015, 12:17:07   #2 (permalink)
Saba2k6
blub Oo

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Reg: 03.01.2007
Beiträge: 563
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Unglaublich informativer News Titel.
 
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Alt 21.04.2015, 09:56:51   #3 (permalink)
Freirenner
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Reg: 25.02.2012
Beiträge: 3.224
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Zitat:
Zitat von Saba2k6 Beitrag anzeigen
Unglaublich informativer News Titel.
Da hat der Redakteur wohl ein Paar Wörter vergessen.
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Alt 21.04.2015, 14:20:03   #4 (permalink)
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Reg: 25.04.2006
Beiträge: 6.253
Beitrag Italien: Politikerin Santanchè empört mit Flüchtlingshetze

Folgende News wurde am 21.04.2015 um 13:27:00 Uhr veröffentlicht:
Italien: Politikerin Santanchè empört mit Flüchtlingshetze
Shortnews

Zitat:
Die italienische Politikerin Daniela Santanchè hat mit einer Hetze gegen Flüchtlinge empört.

"Man muss die Schiffe versenken. Es gibt keine Alternativen. Ein Kriegsakt ist besser, als den Krieg zu verlieren", so die Parlamentsabgeordnete von Forza Italia.


Premier Matteo Renzi sei unfähig, das Problem zu lösen, deshalb sei eine Bombardierung der Schiffe die einzige Möglichkeit mit der Lage umzugehen.
 
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Alt 22.04.2015, 13:23:52   #5 (permalink)
Freirenner
Infokriegsarmee N.
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Reg: 25.02.2012
Beiträge: 3.224
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So. "Shortnews" zeigt seine hässlichste Seite. Arg verkürzte Story wirkt arg sensationssüchtig.
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Alt 22.04.2015, 23:42:09   #6 (permalink)
CraZyCaSh
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ID: 293883
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Reg: 04.07.2008
Beiträge: 1.202
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Wundert dich das noch? Shortnews ist ja bekanntlich eine sehr "kompetente" Quelle wenn es um tolle Streitthemen geht. Hihi
Diese Signatur war zu groß ~ edit by Totte ~
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Alt 23.04.2015, 20:23:40   #7 (permalink)
acid
Pastafari
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Reg: 26.08.2006
Beiträge: 3.845
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Gibt es noch ne andere Seite von Shortnews?
CraZyCaSh gefällt das.
 
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Alt 23.04.2015, 21:20:45   #8 (permalink)
CraZyCaSh
Eliteklicker
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Reg: 04.07.2008
Beiträge: 1.202
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Das kann ich dir persönlich gerade nicht sagen, aber wer weiß wenn da jeder Redakteur sein darf weißt du bescheid.
Diese Signatur war zu groß ~ edit by Totte ~
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Alt 31.05.2015, 17:55:00   #9 (permalink)
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Reg: 25.04.2006
Beiträge: 6.253
Beitrag Ungarns Regierung macht Stimmung gegen Einwanderer

Folgende News wurde am 31.05.2015 um 16:31:09 Uhr veröffentlicht:
Ungarns Regierung macht Stimmung gegen Einwanderer
Top-Themen

Zitat:
Budapest (dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung verstärkt ihre Kampagne gegen Einwanderer. Die Bürger sind aufgerufen, auch per Internet Fragen der Regierung zum Thema Einwanderung zu beantworten.
Zudem wolle man in Kürze eine «Informationskampagne» zu diesem Thema beginnen, wie Regierungssprecher Zoltan Kovacs nach Angaben der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI mitteilte. Zuvor hatte sich Ministerpräsident Viktor Orban mehrfach vehement gegen die Zuwanderung ausgesprochen.
Vor Wochen hatte die Regierung auf Initiative von Orban den Ungarn einen Bogen mit zwölf Fragen geschickt, die Kritiker als suggestiv bezeichnen. Gefragt wird unter anderem, ob die Einwanderungspolitik der EU den Terrorismus gefördert habe, ob Ungarn strenger gegen Einwanderer vorgehen solle und ob Wirtschaftsflüchtlinge Arbeitsplätze für Ungarn gefährdeten.
Bisher seien rund 200.000 Antworten per Post eingegangen, sagte Kovacs. Nun sei die Teilnahme auch online möglich. Nur zehn Prozent der in Ungarn ankommenden Einwanderer seien politische Flüchtlinge, die Übrigen seien Wirtschaftsmigranten, sagte Kovacs. Bisher hätten mehr als 45.000 Einwanderer in Ungarn einen Asylantrag gestellt. Bis zum Jahresende könne ihre Zahl 100.000 übersteigen.*
 
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Alt 31.05.2015, 18:30:55   #10 (permalink)
Gandist
Erfahrener Benutzer

Reg: 22.02.2013
Beiträge: 545
Standard

Ich verstehe ganz ehrlich das eigentliche Problem nicht. Soweit ich mich erinnern kann gibt es schon seit Jahrzehnten zwei verschiedene Arten von mittel- bis langfristiger Ausländereinreise und Jahrzehnte lang waren die Begrifflichkeiten ebenso für die allermeisten Menschen kein Problem wie die Existenz der beiden Arten. Seit einiger Zeit aber werden sowohl die Begriffe völlig wahllos hin und her getauscht als auch deren Bedeutungen für mich vollends unverständlicher Weise verdreht. Definitionen die bis vor wenigen Jahren selbstverständlich waren sind nun ein Indikator für "Stimmungsmache", meistens sogar für "Rechtspolulismus" oder gar "Ausländerfeindlchkeit".

Wir hätten da die Zuwanderung welche sich in jedem Staat nach einen entsprechenden Gesetz richtet. Zwar hat natürlich jeder Staat seine eigenen Regeln, im Grundsatz geht es aber immer um das Gleiche: Die Voraussetzungen unter denen ein ausländischer "Zuwanderer" in dem betreffenden Land aufhalten und arbeiten darf.

... und wir hätten da das Asylrecht, wozu es meines Wissens auch in jedem relevanten Staat Gesetze gibt. Dieses regelt unter welchen Bedingungen Menschen die vor unzumutbaren Zuständen in ihren Heimatländern im entsprechenden Land Zuflucht suchen sich dort aufhalten dürfen um dort Schutz zu erhalten bis die Gefahr vorüber ist.

Das sind (verkürzt gesagt) die beiden Modelle. Ich habe zum Glück nie jemanden kennenlernen müssen, der Einwände gegen die beiden vorgnannten Punkte hatte. Mittlerweile aber gilt man als Ausländerfeind wenn man daran erinnert. Mittlerweile wird das Asylrecht ganz offen als Zuwanderungsgesetz durch die Hintertür misssbraucht. Dabei werden die Begriffe medial wild gemischt, sodass die meisten Menschen die sich nie damit beschäftigt haben den Unterschied garnicht erkennen.
Ungarn tut nichts anderes als sich genau darauf zu besinnen und zu berufen. Was soll denn daran verwerflich sein?
 
Gandist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2015, 11:38:31   #11 (permalink)
(Bier)Kelle
R1150 GS Fahrer
Benutzerbild von (Bier)Kelle

ID: 1297
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Reg: 28.04.2006
Beiträge: 6.771
Standard

Zitat:
Zitat von Gandist Beitrag anzeigen
Das sind (verkürzt gesagt) die beiden Modelle.
So im groben ja.

Zitat:
Zitat von Gandist Beitrag anzeigen
Mittlerweile aber gilt man als Ausländerfeind wenn man daran erinnert.
Belege?
Fakt ist doch, dass die "besorgten Bürger" alles quer durcheinander würfeln, ohne zwischen Zuwanderung und Flüchtlingsrecht zu unterscheiden.

Zitat:
Zitat von Gandist Beitrag anzeigen
Mittlerweile wird das Asylrecht ganz offen als Zuwanderungsgesetz durch die Hintertür misssbraucht.
Belege dafür hast Du bestimmt keine.

Zitat:
Zitat von Gandist Beitrag anzeigen
Dabei werden die Begriffe medial wild gemischt, sodass die meisten Menschen die sich nie damit beschäftigt haben den Unterschied garnicht erkennen.
Negativ.
Es wird von Flüchtlingen gesprochen, wenn sie flüchten, und von Einwanderung, wenn Leute hier gemäß den Regelungen herkommen und Jobs beginnen.
Ihr wollte die Straße zurück?! Sollt ihr haben, Stück für Stück!
Sie wird dann die Eure sein, wir geben sie Euch Stein für Stein!

Nazi sein heißt Probleme kriegen!
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Alt 10.09.2015, 21:55:01   #12 (permalink)
News-Bot
klamm-Bot
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Reg: 25.04.2006
Beiträge: 6.253
Beitrag Weißes Haus: USA nehmen im kommenden Jahr 10 000 Syrer auf

Folgende News wurde am 10.09.2015 um 20:05:09 Uhr veröffentlicht:
Weißes Haus: USA nehmen im kommenden Jahr 10 000 Syrer auf
Top-Themen

Zitat:
Washington (dpa) - Die USA nehmen nach dem Willen von Präsident Barack Obama in den kommenden zwölf Monaten deutlich mehr syrische Flüchtlinge auf als bisher. Der Präsident habe seine Mitarbeiter angewiesen, im nächsten Haushaltsjahr mindestens 10 000 Syrern die Einreise als anerkannte Flüchtlinge zu ermöglichen, heißt es aus dem Weißen Haus. Die USA*stehen international in der Kritik, weil sie im Vergleich zu den Verbündeten in Europa nur einen Bruchteil der Flüchtlinge aufnehmen. Im laufenden Haushaltsjahr erlauben die USA 1500 syrischen Flüchtlinge die Einreise.
 
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Alt 11.09.2015, 01:18:57   #13 (permalink)
geldverdienen84
Erfahrener Benutzer
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ID: 107523
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Reg: 07.08.2006
Beiträge: 10.779
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doch so viele ?

Ich sag zwar generell, ein bischen ist besser als garnichts ... aber irgendwie find ich die Zahl lächerlich
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Alt 11.09.2015, 10:22:35   #14 (permalink)
tonicboom
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ID: 260536
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Reg: 19.01.2007
Beiträge: 384
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ja, find ich auch, gemessen an dem was wir aufnehmen, und den Bevölkerungszahlen
müssten die so pi mal Daumen 4 Millionen aufnehmen.

Da fehlen wohl ein paar Nullen...

( Luuukaaaaasss ???? )
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Alt 11.09.2015, 21:30:34   #15 (permalink)
acid
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Reg: 26.08.2006
Beiträge: 3.845
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Gemessen an dem was sie destabilisiert haben, müssten es sogar noch mehr sein.
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Stichworte
einwanderung, europa, europäische union, flüchtlinge, katastrophe, mittelmer, opfer, rechtsnational, regierung, schlepper, tote, ungarn

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