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News-Bot 24.07.2019 10:05:01

Hitzewelle in Deutschland
 
Folgende News wurde am 24.07.2019 um 10:35:18 Uhr veröffentlicht:
Hitzewelle rollt auf Deutschland zu
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Zitat:

Offenbach (dpa) - Deutschland steht eine Hitzewelle bevor - und schon am Mittwoch wird diese in vielen Gebieten deutlich spürbar. Vor allem im*Westen können laut Deutschem Wetterdienst mancherorts 40 Grad erreicht werden. Am Donnerstag soll es dann sogar noch einmal heißer werden.
Im Ruhrgebiet, Saarland und im*Moseltal könnten Werte von bis zu 41 Grad erreicht werden. Dies könnte auch den Temperaturrekord aus dem Sommer 2015 brechen - damals wurden im bayerischen*Kitzingen 40,3 Grad gemessen.
Eine Hitzewarnung galt nach DWD-Angaben für Mittwoch bereits in ganz*Deutschland. Die Warnstufe 2 wird ausgerufen, wenn tagsüber
extreme Wärmebelastung herrscht. Die sogenannte gefühlte Temperatur liegt dann über 38 Grad. Für die Wärmebelastung müssen neben der Lufttemperatur die Feuchtigkeit der Luft, der Wind und die Strahlung berücksichtigt werden.

Auch die Waldbrandgefahr sei gestiegen. In vielen*Regionen Deutschlands gilt die zweithöchste, in*Teilen Sachsen-Anhalts bereits die höchste Warnstufe. Am Donnerstag gibt es in großen*Teilen der Bundesrepublik eine sehr hohe Waldbrandgefahr.
Maßgeblich verantwortlich für die Hitze ist Hoch Yvonne, das für sonniges und zumeist wolkenloses Wetter sorgt und von Süden und Südwesten subtropische Luft nach Deutschland bringt. Erst am Freitag und Samstag sei ein leichter Temperaturrückgang in Sicht. Ab dem Wochenende werden dem*Deutschen*Wetterdienst nach dann auch die ersten*Unwetter erwartet. Am*Freitag könnte es in den Alpen und im Südschwarzwald zu Gewittern kommen. Am*Samstag werden dann in*Süd-, West- und Mitteldeutschland Gewitter mit teils heftigem Starkregen und Hagel erwartet.

Husky09 24.07.2019 11:46:48

Sie ist schon da.....:)

Knuffelpack 24.07.2019 12:21:06

Zitat:

Zitat von Husky09 (Beitrag 7962509)
Sie ist schon da.....:)

leider ...

News-Bot 27.07.2019 09:10:02

Nach Rekordhitze kommt leichte Abkühlung
 
Folgende News wurde am 27.07.2019 um 10:03:22 Uhr veröffentlicht:
Nach Rekordhitze kommt leichte Abkühlung
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Zitat:

Offenbach/Berlin (dpa) - Nach den historischen Hitzetagen können sich die Menschen in Deutschland auf leichte Abkühlung freuen. Gleichzeitig kündigen sich Unwetter an, und auch die negativen Folgen der Rekordtemperaturen werden vermehrt spürbar.
Ab Samstag sei die große Hitzewelle vorbei, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Am Wochenende drohen Unwetter; der DWD hält Überflutungen und sogar Hagel für möglich. Die extrem hohen Temperaturen der vergangenen Tage führen vielerorts auch zu Wasserknappheit.
Am Wochenende werden in mehreren Bundesländern außerdem erneut hohe Ozonkonzentrationen erwartet. In Nordrhein-Westfalen soll nach Angaben des Umweltbundesamtes am Samstag die Warnschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten werden. Am Sonntag geht die Belastung demnach leicht zurück. Die Meldegrenze (180) soll aber dennoch übertreten werden. Auch in Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz soll an beiden Tagen diese Schwelle überschritten werden.
Die gute Nachricht: Hoch «Yvonne» wandert nach Skandinavien ab und macht Platz für das Tiefdruckgebiet «Vincent». Das bringt statt Sahara-Hitze feuchte und etwas kühlere Atlantikluft. Spätestens am Sonntag fällt die Temperatur daher meist unter 30 Grad.
Damit steigt allerdings auch das Gewitterrisiko. Am Samstag gibt es im Südwesten, am Sonntag fast überall ein erhöhtes Unwetterpotenzial. Örtlich könnten laut DWD in kurzer Zeit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter fallen - da die Böden meist sehr trocken sind, können sie das Wasser nicht aufnehmen, und es kann zu Überflutungen kommen.
Der DWD bestätigte außerdem den neuen deutschen Hitzerekord von 42,6 Grad im niedersächsischen Lingen. Der am Donnerstag gemessene Wert sei korrekt, sagte ein Sprecher am Freitag nach einer Überprüfung der Messwerte.
Der DWD hatte zu den Rekordergebnissen vom Donnerstag geschrieben: «Heiß, heißer, Deutschland - Ein Tag für die Wettergeschichte». Demnach wurden an 25 Messstationen 40 Grad oder mehr gemessen, an 15 Stationen wurde der Rekordwert aus Kitzingen übertroffen. Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg twitterte: «Vorläufiger neuer deutscher Hitzerekord... 42,6°C! Über 2° wärmer als der alte Rekord. Der gestern aufgestellt wurde...»
Angesichts der Hitze forderte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Unternehmen in Deutschland auf, auf genug Schutz ihrer Mitarbeiter zu achten. «In solchen Ausnahmesituationen wie aktuell müssen sich die Betriebe flexibel zeigen und sich gut um ihre Angestellten kümmern», sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Viele Arbeitnehmer müssten trotz Hitze schwer arbeiten, viele auch im Freien. Heil rief die Unternehmen zu praktischen Lösungen auf.
Unterdessen weitete sich der Waldbrand bei Jüterbog in Brandenburg am Freitag erneut aus. Inzwischen seien 100 Hektar Wald in Flammen, berichtete der stellvertretende Bürgermeister. Der Brand könne wegen der Munitionsbelastung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz weiter nur mit zwei Hubschraubern aus der Luft bekämpft werden.
Auf dem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern brach erneut ein Feuer aus. Der Brand im nordöstlichen Teil des Waldgebietes konnte aber schnell gelöscht werden. Anfang Juli hatten bei einem Großbrand am Rand des Übungsplatzes mehrere Orte vorsorglich evakuiert werden müssen.
Der Landkreis Harz rief die Menschen zum Wassersparen auf, weil Bäche und sogar größere Flüsse vielerorts von der Austrocknung bedroht sind. Besonderen Grund zur Sorge gebe das Grundwasser, einige Bäume zeigten bereits deutliche Trockenschäden, teilte die Kreisverwaltung in Sachsen-Anhalt mit.
Auch bei der Deutschen Bahn verursachte die Hitze der vergangenen Tage einige Probleme wie Verspätungen und Zugausfälle. «Der Hitzerekord mit über 40 Grad hat auch unsere Technik an die Grenzen gebracht - sowohl bei den Zügen, als auch im Schienennetz», sagte ein Bahn-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb habe es auch mehr Störungen als sonst gegeben. Der Sprecher berichtete unter anderem von vereinzelten Weichenstörungen und ausgefallenen Klimaanlagen. Außerdem mussten Züge zeitweise pausieren, um die überhitzten Fahrmotoren abkühlen zu lassen. Hinzu kamen Böschungsbrände an den Strecken.
Die Zahl der hitzebedingten Zugausfälle habe im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen. Man sei aber alles in allem recht gut durchgekommen, Techniker seien Tag und Nacht im Einsatz gewesen, um Störungen im Schienennetz zu beseitigen, hieß es weiter.
In anderen Ländern Europas war die Hitzewelle ebenfalls zu spüren. In Paris fiel nach der Rekordhitze mit mehr als 42 Grad erster Regen - und löste spontanen Jubel aus. Wegen der Dürre wüteten in Frankreich am Freitag aber auch zahlreiche Flächenbrände. Die Tour de France hingegen hatte mit sintflutartigen Regen- und Hagelschauern zu kämpfen, weswegen die 19. Etappe am Freitag abgebrochen wurde. Die Abfahrt des Col d'Iseran in den Alpen war nach einer riesigen Schlammlawine nicht mehr passierbar.
In Belgien überstiegen die Temperaturen in dieser Woche erstmals überhaupt die 40-Grad-Marke. Am heißesten wurde es laut dem Königlichen Meteorologischen Institut mit 41,8 Grad am Donnerstag in der flämischen Gemeinde Begijnendijk. Das waren glatte drei Grad mehr als der alte Hitzerekord von 2015. In Brüssel konnten sich Senioren kostenlos in Museen abkühlen.

Husky09 27.07.2019 09:35:48

ja, ist schon etwas angenehmer...


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