Eintrag #993, 28.02.2020, 17:58 Uhr

Wasserraub für Avocados in Chile stoppen

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Avocados liegen im Trend - gut 700.000 Tonnen importierten die EU-Länder vergangenes Jahr. Doch in den Anbaugebieten hat der Avocadoboom fatale Folgen.

In Chile trocknen die Bewässerungspumpen der Plantagenbetreiber die Natur völlig aus und bringen die Flüsse zum Versiegen. Etwa 1.000 Liter Wasser sind zur Produktion von einem Kilogramm Avocado nötig.

Für die Einwohner bleiben nur die Zisternenwagen der Gemeinden. Doch 50 Liter Wasser pro Person und Tag reichen nicht aus, um ein menschenwürdiges Leben zu führen, die Grundbedürfnisse zu decken und traditionelle Landwirtschaft zu betreiben.

Bitte unterstützen Sie die Petition der chilenischen Organisationen „Bewegung für Wasser und Territorien“ und der „Schule für Agrarökologie Germinar“ der Gemeinde Petorca.

Sie fordern, das chilenische Wassergesetz aus der Zeit der Militärdiktatur von 1981 aufzuheben, den Avocadoanbau einzuschränken und den Einwohnern die Wasserrechte zu übertragen.

Das Trink- und Brauchwasser der Menschen muss Vorrang vor den Profitinteressen der Avocadoexporteure haben.

Am 22. März ist Weltwassertag: Wasserraub für Avocados in Chile stoppen

 
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