Eintrag #1036, 04.04.2020, 15:51 Uhr

Netflix-Dokumentation "Tiger King"

IFAW

Internationaler Tierschutz-Fonds gGmbH
Max-Brauer-Allee 62-64

22765 Hamburg, Deutschland

https://www.ifaw.org/de

 

An alle Tierfreundinnen und Tierfreunde auf klamm.de,

 

die Netflix-Dokumentation "Tiger King" zieht aktuell die Aufmerksamkeit von Millionen Menschen weltweit auf sich.

Von Prominenten über Online-Memes bis hin zu zahlreichen Kommentaren auf Twitter – die Dokumentation ist derzeit in vielerlei Munde. Und jeder hat eine Meinung.

Der IFAW hat dazu auch eine Meinung.

Schon seit Jahrzehnten setzt sich der IFAW für Tiger und andere Großkatzen ein, die aus Gründen der Unterhaltung und Geldgier schrecklich in der Gefangenschaft leiden.

Diese grausamen Fakten stecken dahinter:    

  • In den USA werden derzeit mehr als 10.000 Großkatzen in Gefangenschaft gehalten - das sind mehr als doppelt so viele Großkatzen vor Ort in Käfigen wie noch in freier Wildbahn leben!  
  • Wenige Tage alte Jungtiere werden ihren Müttern entrissen. Oft werden ihnen die Krallen entfernt, sie sind unternährt und werden geschlagen – und das alles um als Fotoobjekt zu dienen.   
  • Weibliche Tiger werden oft als Gebärmaschinen gehalten.
  • Im Alter von 8 bis 12 Wochen sind die Jungtiere das perfekte Foto-Accessoire. Den Rest ihres Lebens müssen sie in Käfigen verbringen.

Wir retten hilfsbedürftige Tiere und setzen uns für ein Ende der grausamen Verhältnisse ein.

 

Nehmen wir z.B. Priya, um die problematische Situation zu verdeutlichen.  

Priya ist ein Tigerweibchen. Sie wurde 2003 bereits in einem Käfig geboren und als Jungtier als Fotoobjekt missbraucht, bis sie „zu alt“ dafür war – „nutzlos“ im Alter von 12 Wochen. Sie wurde in einen Käfig gesteckt, bis sie alt genug war, um Nachwuchs zu gebären.   

 

Jahrelang diente sie dann als Gebärmaschine – dazu gezwungen bis zu dreimal im Jahr zu werfen. In der Wildnis gebären Tiger im Durchschnitt einmal alle zwei Jahre! Zum Glück konnten wir sie und 100 weitere Großkatzen retten. Priya lebt inzwischen in einer Auffangstation – friedlich und sicher, mit jeder Menge Platz zum Streunen und Klettern sowie ausgewogener Ernährung und unter Beobachtung von Fachkräften. Geboren und aufgewachsen in einem Käfig und an den Menschen als "Nahrungsgeber" gewöhnt, könnte sie in der Wildnis nicht überleben.

 

Priya hat die schlimme Zeit des Leidens hinter sich, aber es gibt immer noch viele andere Großkatzen, die jeden Tag unter den Grausamkeiten leiden.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Projekte weltweit, um Tiere in Not zu retten und zu versorgen.

 

Danke für´s Lesen.

 

 

 
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