Eintrag #1088, 23.05.2020, 16:34 Uhr

Mythos vom „guten Züchter nebenan“ aufgedeckt

Über das PETA-Whistleblower-Formular ging bei PETA eine Meldung über eine Hundezüchterin aus Thüringen ein, die offenbar sieben Hunde sowie zahlreiche Kaninchen, Enten, Gänse, Hühner und Schafe unter schlimmsten Zuständen in einem Schrebergarten hielt.

 

Das PETA zugespielte Bildmaterial zeigte Schockierendes – es war klar, dass hier sofort etwas passieren musste.

 

"...Gemeinsam mit der VOX-Tierschutzdetektivin Judith Pein und einem Team von „hundkatzemaus“ (ich kann mich an die Sendung erinnern und war entsetzt) machten wir uns auf den Weg zu dem Gelände, auf dem die Tiere laut unserer Informanten leiden.

 

Die Vorwürfe der Whistleblower bestätigten sich: Die Züchterin hielt auf einem völlig verwahrlosten Grundstück insgesamt sechs Landseer Hunde, einen Neufundländer sowie viele Kleintiere und Gefiederte. ..."

 

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass der ‚gute Züchter von nebenan‘ ein Mythos ist. Solche Haltungen sind deutschlandweit noch immer verbreitet. Hier wird auf Kosten des Tierwohls viel Geld verdient. Kein Mensch, der sich einen Hund beim ‚guten Züchter von nebenan‘ kauft, kann erahnen, unter welchen Zuständen die Vierbeiner wirklich gezüchtet und gehalten werden. Solch eine Zucht darf niemand mit seinem Geld unterstützen“, so Jana Hoger, Fachreferentin bei PETA Deutschland e.V.

 

Tierfreundinnen und Tierfreunde können bitte diese Petition an das Veterinäramt Nordhausen unterzeichnen:

Bitte beschlagnahmen Sie die Tiere aus der Schrebergartenanlage in Bleicherode.

 

VIELEN DANK!

 
 (??) Joerg1
 (47) Cyberdelicate
 (34) Synth-k
 (50) k3552
 (??) Petunia
 (??) Apfelmus
 (47) driverman
 (67) roesle
 (??) wimola
 (??) peppypingo

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