Warum haben Briefmarken einen gezackten Rand?

Wuestengecko · 10. Juni 2017

Bei unseren deutschen Briefmarken, und auch vielen aus anderen Ländern, sind die Ränder gezackt. Warum haben die Briefmarken einen gezackten Rand und keinen geraden?

 

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RoyalPunch · 10. Juni 2017 · 1x hilfreich
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Eine spezielle Maschine, ausgestattet mit feinen Messern, ritzte in regelmässigen Abständen kleine Schlitze in die Spalten zwischen den einzelnen Marken. So konnte man sie ohne Schere aus dem Bogen herauslösen.

Allerdings zerriss dabei so manche Marke oder es blieb eine Ecke im Bogen hängen. Deshalb ersetzte Archer die Messer durch sogenannte Lochstifte. Damit perforierte er die Spalten zwischen den Marken mit Löchern. So liessen sich die Marken einfach abtrennen – die Zähnung war geboren. Sie verbreitete sich in Windeseile auf der ganzen Welt.

Selbst bei den heute üblichen selbstklebenden Briefmarken findet man die Zacken noch. Dies, obwohl die Marken nicht mehr fest miteinander verbunden sind, sondern nebeneinander in einem Markenheftchen kleben. Laut der Schweizerischen Post ist die Zähnung ein typisches Merkmal der Briefmarke und gehört deshalb – genau wie der Schriftzug Helvetia – zum charakteristischen Erscheinungsbild der Schweizer Briefmarke dazu.

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doern · 12. Juni 2017 · 0x hilfreich

Damit man sie leicht austrennen kann wenn sie im Bogen zusammen hängen

delphin63 · 11. Juni 2017 · 0x hilfreich

durch die zackränder kann man sie leichter trennen un es dient der sicherheit 

Bella · 10. Juni 2017 · 0x hilfreich

Durch die Löcher kann man sie leichter aus dem Briefmarkenbogen trennen... und dabei entstehten dann die Zacken...

s125817 · 10. Juni 2017 · 0x hilfreich

Neben der einfacheren Trennbarkeit erschweren die Zähne auch die Fälschung der Marken.

RoyalPunch · 10. Juni 2017 · 1x hilfreich
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Eine spezielle Maschine, ausgestattet mit feinen Messern, ritzte in regelmässigen Abständen kleine Schlitze in die Spalten zwischen den einzelnen Marken. So konnte man sie ohne Schere aus dem Bogen herauslösen.

Allerdings zerriss dabei so manche Marke oder es blieb eine Ecke im Bogen hängen. Deshalb ersetzte Archer die Messer durch sogenannte Lochstifte. Damit perforierte er die Spalten zwischen den Marken mit Löchern. So liessen sich die Marken einfach abtrennen – die Zähnung war geboren. Sie verbreitete sich in Windeseile auf der ganzen Welt.

Selbst bei den heute üblichen selbstklebenden Briefmarken findet man die Zacken noch. Dies, obwohl die Marken nicht mehr fest miteinander verbunden sind, sondern nebeneinander in einem Markenheftchen kleben. Laut der Schweizerischen Post ist die Zähnung ein typisches Merkmal der Briefmarke und gehört deshalb – genau wie der Schriftzug Helvetia – zum charakteristischen Erscheinungsbild der Schweizer Briefmarke dazu.

Andrew1302 · 10. Juni 2017 · 0x hilfreich

Original Briefmarken wurden von dem Blatt mit einer Schere, aber infolge des langsamen dieses Verfahrens sind das Ergebnis haben sich für die Perforierung ergeben die Zwischenräume zwischen den Briefmarken — Perforation.

bs-alf · 10. Juni 2017 · 1x hilfreich

...damit die einzelnen marken besser vom briefmarkenbogen getrennt werden können !

 
 

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