Warum gibt es (noch) keine Katzensteuer?

Wuestengecko · 14. Juni um 08:10

Hundehalter dürfen für ihre Lieblinge tlw. sehr hohe Hundesteuern bezahlen.

 

Warum gibt es (noch) keine "Katzensteuer"?

 

Antworten

porske · 19. Juni um 09:00 · 0x hilfreich

Es wird zeit dass die Katzensteuer kommt. Sie wäe den Hundehaltern gegenüber nur gerecht.

 

Sie kommt nun ganz sicher.

k311130 · 15. Juni um 17:11 · 1x hilfreich

das liegt daran das man zu Hause katzenklos verwendet

crochunter · 15. Juni um 16:11 · 1x hilfreich

Richtig, früher war es eine Luxussteuer die komplett in die Gemeinschaftskasse überging. Heute werden die Einnahmen Vielerorts für die Stadtreinigung verwendet (z.B. Hundebeutel), aber nicht ausschließlich. Mit dem Rest passiert das, was so gut wie mit allen Steuereinnahmen passiert. Eine Katzensteuer wäre schwer umzusetzen. Bei sehr vielen Wohnungskatzen wäre der Aufwand sicherlich recht hoch und die Dunkelziffer viel höher. Auch kacken die nicht auf die Bürgersteige oder Pinkeln an Fahrräder. Die Beeinträchtigung der Mitmenschen sehe ich als eher gering an, im Gegensatz zu Hunden.

safranes · 15. Juni um 15:17 · 0x hilfreich

Das muss dem Finanzminister mal vorgeschlagen werden und dann brüllt der gleich "hurra"

Karl-Laschnikow · 15. Juni um 07:16 · 1x hilfreich

Und für die Katzen die auf der Straße rum lungern wird der Steuerzahler belangt. 

Ich für meinen Teil würde gerne die katzensteuer für meinem Kater zahlen. Immerhin ist er schon 15 Jahre in unseren Haus. 

s125817 · 14. Juni um 14:22 · 1x hilfreich

Die Hundesteuer stammt noch aus dem Mittelalter, wo Hunde Luxus waren, Katzen hingegen Nutztiere, die Mäuse und Ratten fingen. Die Frage müßte also korrekt lauten: Warum wird die Hundesteuer aus genau diesem längst hinfälligen Grund nicht abgeschafft? - Weil Deutschland so gern an mittelalterlichen Zuständen festhält. Siehe "moderne" Rechtsprechung, etliche andere Steuern ... Laut hessischer Verfassung gibt es ja sogar noch die Todesstrafe. - Gesetzesänderungen sind teuer.

Mehlwurmle · 14. Juni um 14:04 · 1x hilfreich

Vielleicht haben die zuständigen Entscheidungsorgane (Politiker) mehrheitlich eine Katze und wollen sich nicht selber belasten.

 

Ich nehme aber mal eher praktische Gründe an.

Bei einer Katze kann man leichter behaupten, die wäre einem nur zugelaufen, weil (außer bei reinen Hauskatzen ohne Ausgang), die meist ja draußen unterwegs sind.

Man muss mit Katzen auch nicht Gassi gehen, so dass der Besitz offensichtlich wäre, wie bei Hunden.

Und wildlebende Hunde sind in Deutschland ja eher selten, bei wildlebenden Katzen müsste ja dann eine Entscheidung getroffen werden, wie mit diesen "Steuersündern" umgegangen wird.

Eine neue Steuer köntne zudem zur Aussetzung von Katzen führen.

porske · 14. Juni um 11:48 · 1x hilfreich

Die Katzensteuer wird noch kommen bzw. ist sie schon im Gespräch

Witchinferno · 14. Juni um 11:02 · 0x hilfreich

Für eine Katzensteuer wäre eine recht komplizierte und schwer kontrollierbare Gesetzesänderung nötig. Denn wie soll man die reine Nutzkatze vom Bauernhof (Mäuse und Rattenjagd) gegenüber dem Stuben-und Schmusetiger besteuern?

RoyalPunch · 14. Juni um 10:49 · 1x hilfreich

Die Katzensteuer wird auch noch kommen, über eine Pferdesteuer wird ja auch zur Zeit verhandelt. In Zeiten leerer Stadtkassen sind diese Steuern ein Seegen.

Die Hundesteuer wurde ja vor vielen Jahren als sogenannte Luxussteuer eingeführt, weil die Reichen die Hunde als Haustiere hielten. Katzen wurden damals mehr aus praktischen Gründen, zur Mäusejagd,  gehalten und lebten daher auch meist draussen.

 
 

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