Warum bleiben die Märkte gelassen, trotz Krisen in Griechenland und China?

DJBB · 11. Juli 2015

Sollte nach den "Börsenregel" die Finanzmärkte jetzt nicht zusammen brechen?

2001 war es doch genau so.

 

Antworten

anthonius · 12. Juli 2015 · 0x hilfreich

Die sogenannte Krise in Griechenland ist im Grunde eben doch nur für Griechenland von Bedeutung, um die Wirtschaft der EU in Schieflage zu bringen ist das Land bzw seine Witschaftsleistung zu klein.

In Bezug auf China denke ich, dass die Marktteilnehmer (und auch ich) mit einer mittelfristigen erholung rechnen. Immerhin ist das Wirtschaftswachstum in China immer noch sehr ordentlich.

Mehlwurmle · 11. Juli 2015 · 0x hilfreich

Das Problem ist, dass die Märkte mittlerweile mit viel zu viel Liquidität geflutet wurden, die ja irgendwo angelegt werden muss.

 

So lange man nicht anfängt dieses Geld wieder dem Kreislauf zu entziehen, wird es nur Verschiebungen von einem Markt in einen anderen geben, aber kaum wirkliche Abstürze.

 

Die Gefahr ist, dass mittlerweile jedoch in vielen Märkten schon utopische Preise gezahlt werden, so dass ein zu schneller Abzug des Geldes zum platzen von Blasen und somit weiteren Problemen an den Finanzmärkten führen wird.

 

Verzwickte Situation, wo man uns da reinmanövriert hat.

Man hätte den Markt damals machen lassen sollen, dass hätte zwar ein paar magere Jahre bedeutet, aber insgesamt wäre die Welt stärker aus der Krise hervorgegangen.

 
 

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