Haben 450-Euro-Kräfte auch einen Urlaubsanspruch?

gerd60 · 11. Januar um 18:32

Hat man als 450-Euro-Kraft Anspruch auf bezahlten Urlaub?

Antworten

delphin63 · 19. Januar um 09:16 · 1x hilfreich

Ja klar wer ja schlimm wenn net

Bonze66 · 13. Januar um 06:19 · 1x hilfreich

ja steht ihnen lt Gesetz zu

s125817 · 12. Januar um 13:59 · 2x hilfreich

Ja - siehe Bundesurlaubsgesetz. Wer sich nicht daran hält - siehe zweite und dritte Antwort - sollte dem Zoll, der Gewerbeaufsicht o. ä. gemeldet werden.

Husky09 · 12. Januar um 09:04 · 1x hilfreich

Selbstredend haben die Minijobber Anspruch auf Urlaub...

ragnarr · 12. Januar um 08:23 · 1x hilfreich

der Arbeitnehmer hat das Recht auf einen bezahlten Jahresurlaub, für dessen Dauer der Arbeitsplatz, die Position und das Durchschnittliche Einkommen hinter sich bleibt...

Alex.K · 12. Januar um 07:26 · 1x hilfreich

Natürlich haben auch 450 Euro Kräfte Anspruch auf Erholungsurlaub.

bs-alf · 12. Januar um 05:30 · 1x hilfreich

Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte und haben damit wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. 

tastenkoenig · 11. Januar um 20:36 · 2x hilfreich

Theoretisch ja - den Anspruch praktisch durchzusetzen kann sich aber schwierig gestalten. Wenn man keinen fairen Arbeitgeber hat, läuft man da schnell gegen Wände.

blaubaer1 · 11. Januar um 18:58 · 1x hilfreich

Ich arbeite in einer kleinen Firma mit 8 Festangestellten und wir haben viele 450 .-€ Jober. Da bekommt keiner was. weder Urlaub noch Krankengeld. Kleine Firmen machen eh was sie wollen.

Dagegen trage ich seit ein paar Jahren nebenher eine Wochenzeitung aus und bekomme sogar 4 Tage Urlaub bezahlt. Wenn ich trotzdem austrage bekomme ich in der zeit das doppelte.

Witchinferno · 11. Januar um 18:43 · 2x hilfreich

Der Anspruch auf bezahlten Urlaub bemisst sich beim Minijobber, wie bei allen anderen Arbeitnehmern, nach dem Bundesurlaubsgesetz. Damit steht 450-Euro-Arbeitskräften also der gesetzliche Mindesturlaub von 24 Werktagen nach § 3 Abs. 1 BUrlG zu.

Bemisst sich der allgemeine Urlaubsanspruch aufgrund einer betrieblichen Übung oder eines Tarifvertrages auf mehr als das gesetzliche Mindestmaß, steht dem Minijobber der Urlaubsanspruch in diesem Maße zu. Der geringfügig Beschäftigte kommt damit in denselben Urlaubsgenuss wie ein „gewöhnlicher Arbeitnehmer“.

Arbeitstage des Minijobbers wöchentlich geteilt durch 6 x 24 = Urlaubstage

das heisst: bei 1 Tag wöchentlich: geteilt durch 6 mal 24 = 4 Urlaubstage
bzw.: bei 3 Tagen wöchentlich: geteilt durch 6 mal 24 = 12 Urlaubstage

 
 

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