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So funktioniert Cashback auf Online-Einkäufe

CC0 Lizenz von Pixabay.com

Was bedeutet "Cashback"?

Wörtlich handelt es sich dabei um "Geld zurück", sprich eine Rückvergütung auf eine getätigte Zahlung. Faktisch bedeutet das, dass man einen Anteil eines gezahlten Preises in einem Onlineshop zurück erhält.

Wie funktioniert Cashback?

Es gibt einige wenige Hersteller von Elektrogeräten, die selbst Cashback zahlen, wenn man ihnen in einem jeweiligen Aktionszeitraum einen Kaufbeleg einreicht; insbesondere bei hochwertigen Digitalkameras finden sich derartige Aktionen.
In unserem Fall geht es aber um spezielle, sog. "Cashback-Anbieter", also dritte Firmen, die einem für Online-Einkäufe eine Provision gutschreiben. Das funktioniert wie folgt: In der Regel bieten fast alle Onlineshops Werbetreibenden eine Provision an, wenn diese ihnen zahlende Kunden vermitteln. Normalerweise schalten werbetreibende Websites einen Link oder eine Bannerwerbung und erhalten so eine Vergütung, wenn einer ihrer Besucher beim beworbenen Onlineshop einkauft. Im Falle eine Cashback-Anbieters ordnet dieser einen Umsatz einem ganz speziellen Nutzer zu und vergütet ihm einen Großteil der erhaltenen Provision auf ein virtuelles Kundenkonto. Die darauf liegende Summe kann man sich in der Regel per Überweisung auf das eigene Girokonto auszahlen lassen.

Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein! - Warum sollte eine Website Provisionen weiterreichen?

Der Cashback-Anbieter macht seine Umsätze nur aus dem Grund, weil er seinen Nutzern eine Weiterleitung der erhaltenen Provision in Aussicht stellt. Würde er einen zu großen Teil der Provision für sich selbst behalten, würden die Nutzer einen anderen Cashback-Anbieter nutzen. Derzeit gibt es auf dem deutschen Markt rund 40-50 Cashback-Anbieter, von denen allerdings nur ein gutes Dudzend eine echte Bedeutung haben. Weil zwischen den Anbietern ein starker Wettbewerb herrscht, lohnt es sich durchaus, vor einem Online-Einkauf deren Konditionen zu vergleichen, dazu gibt es spezielle Preisvergleich-Websites ausschließlich für Cashback. Zwar zahlen die großen Anbieter wie Qipu oder iGraal durchaus immer recht hohe Cashback-Provisionen, aber mitunter stechen auch kleinere Anbieter so hervor, dass man diese nicht übergehen sollte.

Warum geben Onlinehändler etwas von Ihrem Umsatz freiwillig ab?

Freiwillig geben die Onlineshops sicherlich nichts von ihrem Gewinn ab. Cashback ist natürlich ein legales Unterfangen, aber es wird von einigen Onlineshops mögleicherweise mehr toleriert als gemocht. Warum ist das so? Sicherlich wird es Onlineshops stören, wenn es zu Mitnahmeeffekten durch Cashback kommt. Sprich, ein Kunde, der den Shop schon kennt hätte auch ohne Cashback einen Einkauf getätigt, nutzt er aber Cashback, schmälert sich der Gewinn des Onlineshops. Es gibt daher einige große Onlineships, die ihren Werbetreibenden Cashback-Dienstleistungen verbieten, da sie sich für so bekannt halten, dass sie sich keine Vorteile von einem indirekten Bonusprogramm für ihre Kunden versprechen; die Deutsche Bahn ist dabei etwa im Ticketverkauf ein gutes Beispiel.

Andererseits gibt es auch viel Konkurrenz unter den Onlineshops und so kommt es häufig dazu, dass ein Smartshopper lieber bei einem Onlineshop mit Cashback kauft als bei einem anderem ohne Cashback, so dass man durch das "Verbot" von Cashback auch durchaus Kunden verlieren kann.

Paid4 / Cashback / Gutschein
02.09.2015 · 1.909 Views
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