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SETI@home

SETI@home (Search for ExtraTerrestrial Intelligence) ist ein wissenschaftliches Gebiet, dessen Ziel es ist, intelligentes Leben ausserhalb der Erde zu entdecken. Ein Ansatz, bekannt als Radio SETI, nutzt Radioteleskope, um nach Radiosignalen schmaler Bandbreite aus dem All zu suchen. Solche Signale können aus heutiger Sicht nicht auf natürliche Art und Weise auftreten und somit würde deren Entdeckung Beweise für ausserirdische Technologie liefern.

Die von Radioteleskopen empfangenen Signale bestehen in hauptsächlich aus Rauschen (von Quellen ausserhalb der Erde und der Elektronik des Empfängers) und Signalen menschlichen Ursprungs wie zum Beispiel von TV-Stationen, Radars und Satelliten. Moderne Radio SETI-Projekte analysieren die Daten digital. Grössere Rechenleistung erlaubt es, mit der Suche grössere Frequenzbereiche mit hörerer Empfindlichkeit abzudecken. Aus diesem Grund kann für Radio SETI nie genügend Rechenleistung bereitsgestellt werden.

Frühere Radio SETI-Projekte nutzten Supercomputer, die sich beim Teleskop befanden, um einen Grossteil der Datenanalyse zu verrichten. Im Jahr 1995 schlug David Gedye vor, Radio SETI mittels eines virtuellen Supercomputers, bestehend aus einer grossen Anzahl über das Internet verbundener Computer, zu betreiben und so organisierte er das SETI@home-Projekt, um seine Idee zu verwirklichen. SETI@home nahm schliesslich im Mai 1999 seinen Anfang.

Die riesigen Datenmengen der Radioteleskope werden dabei in kleinere Pakete gesplittet und an millionen von Internet-Usern verteilt, die die freie Rechenkapazität ihrer PCs zur Analyse dieser Daten bereitstellen.

Ein vom User zu installierendes, kostenloses Programm lädt sich diese Pakete (WorkUnits) vom SETI-Server, analysiert die aus dem All empfangenen Daten, und schickt das Ergebnis zu SETI@home zurück.

Detailiertere Infos zum SETI@home-Projekt gibt's hier.

 
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