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Zyklon fordert in Südostasien mehr als 100 Tote

Kalkutta (dts) - Die Zahl der Todesopfer durch den schweren Zyklon "Aila" in Indien und Bangladesch ist nach letzten Informationen auf mindestens 115 gestiegen. Nach Angaben des Katastrophenschutzministers von Bangladesh, Abdur Razzak, muss mit einem weiteren Anstieg der Zahl der Todesopfer gerechnet werden. Mehr als 800 Menschen wurden bei dem Sturm verletzt. Wie lokale Medien berichten, werden offenbar noch 500 Menschen vermisst. Allein im Süden von Bangladesch seien offenbar 81 Menschen durch eine von dem Zyklon ausgelöste vier Meter hohe Flutwelle ertrunken. Opfer seien dabei vor allem Kinder gewesen. Laut eines Sprechers der örtlichen Katastrophenhilfe sind mindestens 2,4 Millionen Menschen von dem Unwetter betroffen. 34.000 Häuser wurden zerstört, hunderttausende Menschen sind durch den Zyklon obdachlos geworden. Der Sturm war am Anfang der Woche mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde über den Nordosten Indiens und Teile von Bangladesch hinweg gezogen und hatte für erhebliche Sach- und Personenschäden gesorgt. Häuser und Felder wurden zerstört, an den Küsten kam es zu starken Überschwemmungen. Zuvor waren mehrere hunderttausend Menschen aus ihren Häusern geflüchtet.
Indien / Bangladesh / Zyklon / Unwetter
26.05.2009 · 23:03 Uhr
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