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Zwölf Zivilisten während Großoffensive in Afghanistan getötet

Kabul (dts) - Während der neuen NATO-Großoffensive "Muschtarak" in der südafghanischen Provinz Helmand sind gestern zwölf Zivilisten getötet worden. Wie der ISAF-General Stanley McChrystal mitteilte, hätten zwei Raketen ihr Ziel verfehlt und die Zivilisten getroffen. Im Vorfeld waren die Truppen zu einem vorsichtigen Vorgehen aufgerufen worden, um zivile Opfer zu vermeiden. McChrystal hat sich nun beim afghanischen Präsidenten für die Opfer entschuldigt. Es sei sehr bedauerlich, dass Unschuldige ihr Leben verloren hätten. Mit der Operation "Muschtarak" wollen die ISAF-Truppen gemeinsam mit afghanischen Soldaten versuchen, die Taliban aus der Region um Mardscha, die als Taliban-Hochburg gilt, zu vertreiben. Wie der Sprecher der Provinzregierung in Helmand mitteilte, würden die Taliban bislang nur vereinzelt Widerstand leisten. Wann die Offensive abgeschlossen sein wird, ließe sich jedoch nur schwer absehen, so der US-Generalstabschef Mike Mullen. Die internationalen Truppen konnten bisher bereits mehrere Brücken und Straßen sowie Sprengstofflager der Taliban sichern.
Afghanistan / Militär / Weltpolitik
15.02.2010 · 13:11 Uhr
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