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Zwischenfall vor der Papstmesse in Erfurt

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Erfurt (dpa) - Nach den Luftgewehrschüssen am Rande des Papstbesuchs in Erfurt bestreitet der festgenommene Mann die Tat.

Er war gegen 11.00 in der mehrere hundert Meter vom Domplatz entfernten Wohnung festgenommen worden, aus der vier Schüsse auf Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes abgegeben wurden. Die Polizisten hätten in der Wohnung ein Luftdruckgewehr und eine Luftdruckpistole sichergestellt, sagte Robert Ryczko, Polizeieinsatzleiter während des Papstbesuchs, am Samstag. Der 1981 in Erfurt geborene und in Berlin lebende Verdächtige sei nicht vorbestraft.

Verletzt worden sei niemand. Nach Angaben Ryczkos hatten Polizisten nach einer ersten Information über Schüsse erst herausfinden müssen, aus welcher Wohnung sie abgegeben wurden. Danach sei es nicht gelungen, mit dem Mann Kontakt aufzunehhmen, so dass die Polizisten schließlich gewaltsam in die Wohnung eingedrungen seien. Der Festgennommene sei nicht der Mieter der Wohnung. Gegen ihn werde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Schüsse waren zwischen 07.00 und 08.00 Uhr mehrere hundert Meter entfernt vom Domplatz abgegeben worden, wo um 09.00 Uhr die Messe mit Papst Benedikt XVI. begann.

Kirchen / Papstbesuch / Kriminalität
24.09.2011 · 13:18 Uhr
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