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Zweiter Peta-Chef muss 10.000 Euro wegen Volksverhetzung zahlen

Stuttgart (dts) - Der zweite Vorsitzende der Tierrechtsorganisation Peta Deutschland, Harald Ullmann, hat sich bereit erklärt, in einem Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung 10.000 Euro zu zahlen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, geht es um die umstrittene Peta-Kampagne "Der Holocaust auf Ihrem Teller". Die Tierrechtler hatten 2004 Fotos aus der Massentierhaltung neben Abbildungen von KZ-Häftlingen aus der Zeit des Nationalsozialismus gezeigt.

Das Landgericht Stuttgart verurteilte Ullmann daraufhin wegen Volksverhetzung zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 9.600 Euro. Dagegen war er in Berufung gegangen. Mitte Juli wurde das Berufungsverfahren eingestellt unter der Auflage, dass Ullmann 10.000 Euro zahlt. Der Zentralrat der Juden, der Ullmann wegen Volksverhetzung angezeigt hatte, kritisierte, dass die Tierrechtsorganisation nach wie vor in offiziellen Schreiben den Holocaust mit der Massentierhaltung gleichsetze. Dies zeige laut dem Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, "dass Peta weiterhin keine Skrupel hat, das Leiden der Opfer des Nationalsozialismus für seine Zwecke zu instrumentalisieren".
DEU / Justiz / Tiere / Gesellschaft
09.10.2010 · 09:59 Uhr
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