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Zwei Tage nach Zugunglück: Leiche im Waggon entdeckt

Bei dem Zugunglück in Buenos Aires gab es zahlreiche Tote und mindestens 600 Verletzte  Foto: Pablo Barrera/ArchivGroßansicht

Buenos Aires (dpa) - Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück in einem Bahnhof der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist in den demolierten Waggons der Leichnam eines vermissten Mannes entdeckt worden.

Der 20-Jährige wurde nach übereinstimmenden Medienberichten vom Freitag in einem Verbindungsteil zwischen dem dritten und dem vierten Waggon gefunden. Die Familie und die Polizei hatten seit dem Unglück verzweifelt nach ihm gesucht. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 51. Rund 700 Passagiere waren bei der Tragödie im Bahnhof Once am Mittwoch verletzt worden.

Der voll besetzte Nahverkehrszug «N° 3772» war gegen 08.30 Uhr (Ortszeit) in den Bahnhof Once eingefahren und aus noch ungeklärter Ursache mit etwa 20 Kilometern pro Stunde gegen einen Prellbock am Gleisende gefahren. Möglicherweise war ein technischer Fehler die Unfallursache. Die Betreibergesellschaft TBA schloss aber auch menschliches Versagen nicht aus. Der Zug fuhr auf der Sarmiento-Linie, die westliche Vororte von Buenos Aires verbindet. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren etwa 1200 bis 1500 Fahrgäste in dem Zug.

Unfälle / Bahn / Argentinien
25.02.2012 · 07:59 Uhr
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