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Zwei Norweger im Kongo zum Tode verurteilt

Kinshasa/Oslo (dts) - Zwei Norweger sind heute in der demokratischen Republik Kongo zum Tode verurteilt worden. Des Weiteren sollen die beiden Verurteilten und das Land Norwegen insgesamt 41 Millionen Euro Schadensersatz an den Kongo zahlen. Nach Angaben der norwegischen Regierung wird den beiden Männern Spionage, Mord und Mordversuch vorgeworfen. Ein Militärgericht in der Hauptstadt Kinshasa befand Tjostolv Moland, 28 Jahre, und Joshua French, 27 Jahre, in allen Anklagepunkten für schuldig. Die beiden Männer sollen demnach für Norwegen spioniert und im Mai einen Fahrer umgebracht haben. Norwegens Außenminister Jonas Gahr Store dementierte Berichte, wonach die beiden Männer für Norwegen in Kongo tätig waren. Das Ministerium hatte bereits vor der Urteilsverkündung bekannt gegeben, sich bei den kongolesischen Behörden um eine Aussetzung der Hinrichtungen zu bemühen, sollte die Todesstrafe verhängt werden.
Kongo / Norwegen / Verbrechen
08.09.2009 · 16:36 Uhr
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