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Zwei Missbrauchsfälle bei Regensburger Knabenchor

Regensburg (dts) - Nach dem Bekanntwerden zahlreicher Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche sind nun auch Vorwürfe bei den Regensburger Domspatzen laut geworden. Das Bistum Regensburg teilte heute bei einer Pressekonferenz mit, dass zwei frühere leitende Geistliche des Knabenchors verdächtigt werden, in den Jahren 1958 bis 1973 sexuelle Übergriffe auf Jungen vorgenommen zu haben. Insgesamt seien dem Bistum bis zu fünf Fälle in diesem Zeitraum bekannt, die jedoch bereits veröffentlicht worden sind. Die zwei Männer sollen wegen ihrer Vergehen bereits in der Vergangenheit verurteilt worden sein. Wie ein Sprecher des Bistums weiterhin mitteilte, seien die Geistlichen bereits 1984 verstorben. Unterdessen hat Georg Ratzinger, der von 1964 bis 1994 als Leiter der Regensburger Domspatzen tätig war, mitgeteilt, dass ihm keine Kenntnisse zu Missbrauchsfällen in diesem Chor vorliegen würden. Das Bistum will die Vorfälle durch eine Kommission untersuchen lassen. Bislang gäbe es jedoch keine Hinweise auf aktuelle Fälle im Regensburger Knabenchor.
DEU / Religion / Justiz / Kriminalität
05.03.2010 · 13:15 Uhr
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