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Zuwanderung aus ärmeren Staaten wird zunehmen

Bootsflüchtlinge landen auf der Kanaren-Insel Teneriffa. (Archiv- und Symbolbild)Großansicht
Nürnberg (dpa) - Immer mehr Menschen aus Entwicklungsländern werden nach Experten-Prognosen in den kommenden Jahren in die reicheren Industrienationen drängen.

«Derzeit leben in Europa rund 64 Millionen Migranten, was in etwa der Bevölkerungszahl Frankreichs entspricht. In den nächsten Jahren werden die Migrationszahlen weltweit deutlich ansteigen», sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder, am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.

Wegen des Wohlstandsgefälles zwischen den reicheren Industrienationen und den ärmeren Entwicklungsländern werde der Zustrom auch nach Europa zunehmen. «Millionen Menschen suchen nach einer gut bezahlten Arbeit, um die Chancen für sich und ihre Familien zu erhöhen», sagte Schröder.

Besonders die illegale Einwanderung nach Europa bleibe für die EU in den kommenden Jahren ein Problemfeld, warnte Schröder. «Die Migrations- und Flüchtlingspolitik steht vor großen Herausforderungen. Die Probleme können nur europaweit und gemeinsam gelöst werden.»

Migration
19.11.2009 · 13:17 Uhr
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