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Zusammenstöße von Autonomen und Rechtsradikalen in Athen

Athen (dpa) - Dutzende vermummte Autonome und Rechtsextremisten haben sich am Mittwoch Schlägereien im Zentrum Athens vor dem Parlament geliefert. Die beiden Gruppen gingen mit Latten und Schlagstöcken aufeinander los.

Zuvor hätten linksextreme Autonome die Polizei angegriffen, berichtete das Fernsehen. Die Beamten setzten Tränengas ein, um die Randalierer auseinanderzutreiben. Die Ausschreitungen fanden am Rande einer großen Demonstration auf dem Syntagma-Platz gegen das harte Sparprogramm der Regierung statt. Viele friedliche Demonstranten verließen daraufhin fluchtartig den Platz vor dem Parlament.

Ministerpräsident Giorgos Papandreou traf sich am Mittwoch mit Staatspräsident Karolos Papoulias. «Es ist ein historisch kritischer Moment», sagte Papandreou zur Lage in Griechenland. Am Nachmittag wollte sich Papandreou in einer Fernsehansprache an das Volk wenden, wie das staatliche Fernsehen (NET) weiter berichtete.

EU / Finanzen / Griechenland
15.06.2011 · 14:07 Uhr
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