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Zollitsch sieht Anzeigepflicht bei Verdachtsfällen kritisch

München (dpa) - Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht eine Anzeigepflicht bei Verdachtsfällen kritisch. Er höre immer wieder von Fällen, bei denen Opfer über ihr Leid sprechen wollten, eine Anzeige aber nicht wünschten, so Zollitsch. Er räumte ein, dass in der katholischen Kirche Fälle sexuellen Missbrauchs verschleiert wurden. Auch wenn immer deutlicher werde, dass «die meisten Fälle außerhalb des kirchlichen Raumes» geschehen, seien sie in der Kirche besonders schlimm.
Kriminalität / Kirchen / Vatikan
21.03.2010 · 08:46 Uhr
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