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Zitate von Merkel und Steinmeier

Berlin (dpa) - Das TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier war die einzige TV-Auseinandersetzung beider Politiker vor der Bundestagswahl in zwei Wochen.

Prägnante Zitate der «Duellanten»:

«Weil es eine bessere Alternative gibt - nämlich mich.»

(SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier zum Auftakt des TV- Duells am Sonntagabend auf die Frage, warum Angela Merkel (CDU) nach der Bundestagswahl nicht mehr Kanzlerin sein sollte.)

«Nein, wir duzen uns nicht.»

(Steinmeier über sein Verhältnis zu Kanzlerin Merkel.)

«Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben.»

(Steinmeier über die Bilanz der großen Koalition.)

«Das Gute kann noch besser gemacht werden.»

(Merkel zur Frage, warum sie nach der Bundestagswahl mit der FDP regieren will.)

«Stellen Sie sich vor, Schwarz-Gelb hätte regiert - dann wäre Opel heute mausetot.»

(Steinmeier zu den Verdiensten der SPD bei der vorläufigen Rettung des Autobauers Opel.)

«Ich beantworte die Fragen, so wie ich es mir vorgenommen habe.»

(Merkel zu den Moderatoren, die ihr ein Ausweichen bei ihren Fragen vorwarfen.)

«Haben Sie doch einfach Interesse an meinem Argument, Frau Illner.»

(Steinmeier zu ZDF-Moderatorin Maybrit Illner, die ihn wiederholt unterbrach.)

«Sechs Monate Arbeit und für fünf Jahre Gehalt, das halte ich für unanständig.»

(Merkel mit Blick auf den bisherigen Chef des insolventen Arcandor- Konzerns, Karl-Gerhard Eick.)

«Wachstum schafft Arbeit.»

(Merkels Credo, wie man aus der Krise wieder herauskommen kann.)

«Die zentrale Frage für Deutschland wird sein: Wie schnell überwinden wir die Krise?»

(Merkel auf die Frage, ob FDP-Chef Guido Westerwelle als Außenminister besser geeignet sei als Steinmeier. Merkel betonte damit, jetzt sei nicht die Zeit, über Posten zu reden.)

«Der Gesundheitsfonds bleibt erhalten.»

(Merkel auf die Frage, ob im Falle einer schwarz-gelben Koalition der umstrittene Gesundheitsfonds abgeschafft werde. CSU und FDP hatten wiederholt Zweifel an dem Fonds geäußert.)

«Die Zeiten, die jetzt kommen, sind alles andere als einfach. (...) Gemeinsam können wir viel erreichen.»

(Merkel in ihrem Schlusswort an die Bürger.)

«Das kann ich nicht mit letzter Sicherheit beantworten.»

(Steinmeier auf die Frage, ob Merkel eine marktradikale Politikerin sei.)

«Das zerrt an den Nerven der Gesellschaft.»

(Steinmeier zu Millionenabfindungen für gescheiterte Bankmanager, während zugleich eine Kassiererin wegen der Unterschlagung von Pfandbons im Wert von 1,30 Euro gefeuert wird.)

«Unsere Waffen sind einfach zu stumpf.»

(Steinmeier zur Frage gesetzlicher Eingriffsmöglichkeiten bei überhöhten Managergehältern.)

«Natürlich spielen solche personellen Überhänge eine Rolle.»

(Steinmeier zur Ablehnung einer SPD-Koalition im Bund mit den Linken unter dem ehemaligen SPD-Chef Oskar Lafontaine.)

Wahlen / Bundestag / TV-Duell
13.09.2009 · 23:25 Uhr
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