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Zeugenaussagen zu Buback-Attentat angeblich falsch protokolliert

Hamburg (dts) - Mehrere Zeugenaussagen zum Attentat auf den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahr 1977 sollen angeblich falsch oder nur bruchstückhaft protokolliert worden sein. Das berichtet das Magazin "Stern" in der Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Die Zeugen sollen die Protokolle zum Teil nicht unterschrieben haben und waren in den späteren RAF-Prozessen nicht angehört worden. Eine Augenzeugin ist im Januar diesen Jahres von der Bundesanwaltschaft vernommen worden und hatte das Protokoll ihrer Aussage vom 7. April 1977 zu lesen bekommen. Dabei sei ihr aufgefallen, dass "nur wenige Worte" darauf von ihr gewesen seien. Gleiches gelte für weitere Zeugenaussagen. Die damals von den Behörden verbreiteten Angaben hatten angebliche Hinweise auf eine weibliche Täterin gegeben.
DEU / Terrorismus
01.09.2009 · 14:35 Uhr
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